{Reisefreitag} Marokko | Kamelreiten

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Neben unseren Stadtausflügen machte ich noch einen Ausflug alleine (also ohne die Z-Schwester, dafür mit einem mir bis dato unbekannten Ehepaar). Es war die größte Touristenaktion, aber ich konnte nicht Marokko verlassen ohne auf einem Kamel gesessen zu haben, das erschien mir einfach unmöglich.

Also lies ich mich im Hotel abholen und durch die Gegend fahren (nicht sehr weit). Der Fahrer konnte halbwegs okay Englisch und erklärte uns Sachen, das Ehepaar konnte gar kein Englisch. Verrückt finde ich sowas immer. Habe dann übersetzt, weil nett. So bin ich: nett und bescheiden.

Dann waren wir da und da waren Palmen! Wir bekamen ein todschickes Outfit. Das war auch sehr touristisch, aber hey, gib mir Kleidung in diesem Blau und ich sag nie was. Der Turban war außerdem notwendig zwecks Sonnenschutz.

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Und dann ritten wir so los. Ich habe ehrlicherweise vergessen, wie die Kamele hießen, dabei habe ich extra gefragt. Scooby Doo heißt das Kleine, das bei uns mitlief.

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Und so reitet man dann durch die palmige Wüstenlandschaft und die Sonne scheint auf einen herab.

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Der Mann, der uns rumführte, konnte auch gut englisch und das war alles ganz interessant, was er so erzählte, was auch daran lag, dass ich einfach gar nichts über Kamele wusste und alles neue Informationen für mich war. Dann gab’s eine Pause.

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Da gab es Tee und Kekse. Tee, Kekse, Kamele, Sonne!

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Und dann ging es zurück. Aber auf einem anderen Weg! Allerdings sah es da genau gleich aus, denn eine gewisse Eintönigkeit kann man der Landschaft unterstellen.

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Dann durften wir noch ein kleines Babykamel angucken.

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Und dann wird man zurück ins Hotel gekarrt. Und man weiß, dass alles irgendwie furchtbar ist, aber da waren Kamele und deswegen war’s gut.

Danke.
J.

 

{ein Monat} Juni | Katzenjammer

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Im Juni wohnte hier eine Katze und obwohl ich manchmal Anfälle wegen der auferlegten Verantwortung bekomme, freue ich mich größtenteils, weil die Katze und ich uns meistens gut verstehen und ich nur sehe, wie es aufwärts geht. Pferde mag ich auch immer noch. Außerdem habe ich etwas mehr Leute getroffen. Sozial lief der Monat, ich sach’s euch.

Dario und ich sahen die Doku Tarantino – The First Eight und danach sahen wir Reservoir Dogs, Pulp Fiction, Jackie Brown und Kill Bill: Vol. 1. Da können wir uns ja jetzt auch schon alle denken, wie es weitergeht. Vielleicht sogar schon heute.

Ansonsten kann ich mich nur an verhältnismäßig viel Grey’s Anatomy auf meiner Seite erinnern. Aber das ist ja auch was Schönes. Wieso Neues sehen, wenn man Altes sehen kann? Sag ich ja immer. Bestimmt.

Im Juli muss ich a) mehr schreiben und b) mehr lesen. Das schaffe ich hoffentlich. Ich halte euch auf dem Laufenden, weil ihr sehr interessiert seid. Danke.
J.

{Reisefreitag} Marokko | Marrakesch

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Wir waren in dem Hotel gefangen und… wir waren nicht wirklich gefangen, wie der folgenden Beitrag auch illustrieren wird. Denn wir machten Ausflüge. Unter anderem sind wir noch zweimal nach Marrakesch gefahren, mit einem kleinen Shuttle-Bus. Einmal eigentlich mit einem großen Bus, der abfuhr wie es auf dem Plan an der Rezeption stand und uns auch problemlos mitnahm. Beim zweiten Mal konnten wir dann kein Ticket dafür kaufen, sondern mussten einen anderen Bus nach einem anderen Plan, der woanders auslag nehmen… Die Welt ist auch bei Pauschalreisen sehr kompliziert. Vielleicht wussten das erfahrene Pauschalreisende auch alles, ich war da sehr unsicher, aber für alle anderen schien alles sehr klar.

Jedenfalls fuhren wir zweimal nach Marrakesch rein und aßen dort und liefen rum, über die Märkte, durch die Souks (ich sehe ein, dass das unterschiedliche Wörter für das gleiche Konzept sind).

Das Wetter war prachtvoll. Es war heiß. Bei dem ersten Ausflug ist die Z-Schwester hingefallen und hat sich den prachtvollsten blauen Fleck aller Zeiten geholt. Ein Fest für alle Seiten.

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Wir haben keine Schildkröte gekauft.

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Wir haben aber andere Sachen gekauft und dabei hat die Z-Schwester auch ein Stück Inigo geschenkt bekommen. Auch ein prachtvolles Blau.

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Wir waren auch beiden Tagen wieder im gleichen Café/Restaurant. Und ich habe auch an beiden Tagen das gleiche gegessen: Pastilla mit Huhn. Einmal geteilt als Vorspeise, danach eine wundervolle Lamm-Tajine, einmal als vollwertige Mahlzeit. Es ist sehr lecker. Ich bin  noch nicht dazu gekommen es selbst zu machen. Und natürlich tranken wir Tee wie Weltmeister.

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Und dann ging die Sonne unter und wir fuhren wieder nach Hause. Natürlich nachdem wir uns im Supermarkt mit Wasser und Keksen eingedeckt hatten, die wir ins Hotel schmuggelten (also… wir hatten die im Rucksack und gingen damit ins Hotel), damit wir den dortigen Preisen ausweichen konnten.

Marrakesch mag ich ganz gerne.
J.

{Reisefreitag} Marokko | Clubhotel

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Nach diesem lustigen letzten Ausflug war unsere Zeit in diesem wunderbaren Hotel vorbei. Das Hotel war auch wunderbar, weil es auf einer Straße lag, auf der es mehrere Möglichkeiten gab Essen zu kaufen. Und den Obstverkäufer Mohamend, der fließend Deutsch und tausend andere Sprachen gesprochen hat. Ich glaube, das war ein Weiser. Das war schön.

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Aber dann fuhren wir aus diesem Hotel ab. In ein Clubhotel irgendwo im nirgendwo (Nähe Marrakesch aber immer noch). Man hätte tausend Pakete dazubuchen können, aber wir waren mal wieder geizig und so war bei uns nur das Frühstück enthalten. Wir waren auch naiv und dachten, irgendwo in der Umgebung würde es schon etwas geben. Spoiler: war nicht unbedingt so.

Jedenfalls waren wir dann in diesem Hotel. Ich war noch nie in sowas, so einer Anlage, die man theoretisch nicht verlassen muss. Die Architektur von dieser hat mir gut gefallen. War aber auch nicht mehr das Neuste. Das merkt man u.a. daran, dass es nur in der Lobby und teilweise am Pool Wlan gab. Finde ich eher nicht so gut. Weil sein wir jetzt hier mal alle ehrlich: In einem Hotel, in dem es drumherum nichts gibt, da ist Internet eine nette Sache.
Jedenfalls, Hotel. Symmetrische Gebäudereihen (eigentlich ein durchgehendes Gebäude) um dem Pool herum.

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In der Mitte der Anlage lag der Pool, denn Pools sind wichtig. Habe einige Stunden an diesem Pool verbracht. Wegen Sonne, schwimmen und Internet. Außerdem waren da Kakteen und Palmen.

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In dem Frühstücksraum (ich nehme an, eigentlich gab’s da alle Essen, aber wir haben ja da nur gefrühstückt) haben wir auch einige Zeit verbracht. Man durfte nicht zu spät kommen, dann war es sehr voll.

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Ich habe für immer weiter Tee getrunken. Wir haben auch hier wieder nicht viel mit anderen Leuten zu tun gehabt.

Am Pool gab’s eine Bar, da haben wir ein paar mal Mittagessen gegessen. War ganz gut, aber nicht so landestypisch.

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Unser Zimmer lag in der Mitte der Gebäudeansammlung. Das war die Aussicht.

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Und das unsere Schuhe, aber ein Paar von meinen fehlt. Tut mir Leid.

In der Umgebung gab es, wenn man nach rechts lief, nach zehn Minuten ein Dorf(?), haben uns ehrlicherweise nur bis zum ersten Laden getraut und da Wasser und Brot gekauft und das ins Hotel geschmuggelt.
Nach links kam irgendwann ein Campingplatz. Das war’s. Ansonsten war es vor allem staubig. Diese Anlagen sind so weird.

Ich habe einmal Tennis gespielt. Bin nur so mittelgut. Einmal war ich in dem Hotel-Hamam. Da war ich sehr gut. Das war sehr angenehm.

Ansonsten haben wir noch ein paar weitere Ausflüge gemacht. Ein anderes Mal davon.
J.

{12 von 12} Juni – Katzenausgabe I

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1. Ich trinke Tee, die Katze findet das suspekt.

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2. Die Katze simuliert einen drohenden Hungertod.

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3. Telefonkonferenz

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4. Postkarte geschrieben (und später abgeschickt!)

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5. Mail- und Arbeitskram unter Beobachtung

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6. L-Pferd auf dem Platz bewegt.

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7. T-Pony durch den Wald rennen lassen.

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8. Die Katze und ich essen und gucken youtube

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9. Katze, Pinguin und ich machen ein Schläfchen.

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10. Ich versuche die Katze aufs Sofa zu lockern, bin aber nicht so erfolgreich.

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11. Die Katze und ich spielen dafür sehr dynamisch.

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12. Dann lesen der andere Pinguin und ich ein bisschen.

So isses.
J.

{Reisefreitag} Marokko | Essaouira

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Noch ein Ausflug! Denn wenn wir nicht Busfahren, dann wissen wir auch nicht, was wir machen sollen! Also fuhren wir nach Essaouira, da braucht man so zwei bis drei Stunden hin.

Auf dem Weg macht man wunderschöne Stopps. Zum Beispiel an gleichen Imbissen, die an den ewigen geraden Straßen liegen.

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Oder bei Argarnölkooperationen. Ich kann nicht abschätzen, ob die Frauen da wirklich besser bezahlt/behandelt werden. Auf jeden Fall kann man da Sachen probieren und die Bearbeitung sehen. Der Honig ist sehr lecker.

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Dann kommt der klischeemäßigste, aber auch beste Stopp allerzeiten. Denn dann komme Ziegen und Ziegen sind sehr sehr cool. Die Ziegen machen nichts, die stehen da so auf ihrem Baum und gucken so rum. Aber das reicht ja auch schon. Denn sie machen das sehr gut.

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Dann ist man in Essaouira. Wir haben erst mal den Hafen angesehen. Da liegen viele Boote und Fische.

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Dann sind wir Richtung Stadt gegangen, da ist das Meer, es ist sehr schön.

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Nach dem Meer geguckte, gab es dann Mittagessen, und dann ein Stadtgeschlender. Die Innenstadt (die ganze Stadt also?) ist sehr niedlich. Kleine Gassen.

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Wir wollten aber nichts kaufen und ich hatte Bauchweh, also brauchten wir eine Dachterasse und Tee. Wir fanden beides und es war sehr prachtvoll. Und dann saßen wir da halt mal wieder nur so rum. Da kann man nicht so viel zu sagen, das muss man selbst mal ausprobieren.

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Zum Abschluss steckten wir noch unsere Füße ins Meer.

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Und dann ging es wieder in den Bus. Das war doch ein guter Tag? Meer und Ziegen und Tee.
J.

 

{Reisefreitag} Marokko | Jardin Majorelle

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Marrakesch! Aber immer noch Programm! Denn ohne Programm können wir nicht sein. Es ging mit weiteren Verkaufsveranstaltungen an. Wir waren ja schon bei Teppich, jetzt kam als erstes noch Schmuck.

Diese Verkaufstypen sind der helle Wahnsinn. Ich bin großer Fan, weil es so klischeemäßig ist, dass ich nicht weiß, wie ich sonst damit umgehen soll.

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Eigentlich wollten Z. und ich dann gerne den fancy Schmuck ansehen, aber man kann nichts angucken, weil dann direkt ein Verkaufstyp (man bekommt quasi einen zugeteilt) kommt und einem alles zeigen will, aber wir hatten wieder zusammen nur ein Budget von 30€ und da fehlen dann ein paar Nullen… wir konnten also nicht in Ruhe gucken, sondern wurden reeelativ schnell in einen Raum Richtung Ausgang gebracht, in dem es billige (in unserem Budget!) Sachen gab, aber die waren auch so hässlich, dass wir die nicht mal ansehen wollten.

Dann fuhren wir zur Lederfabrik und sahen eine Modenschau. Die war große Klasse und nur ein bisschen peinlich. Aber wir hatten Front Row Seats! Yeah!

Dann war das der erste Verkaufsraum, in dem einen im Prinzip niemand nervte, aber wir wollten den Kram diesmal auch nicht mal ansehen, weil das alles nicht so schön war. Außerdem haben wir einen Verkäufer darauf hingewiesen, dass der eine Arm von einer Schaufensterpuppe lose war und dann hat er uns dafür angemeckert und dann die Puppe umgeworfen und uns dafür verantwortlich gemacht. Das war etwas verwirrend. Vor allem als er später noch mal ernstlich gemeckert hat. Wir sind dann gegangen. Die Fabrik hatte einen netten Innenhof mit Restaurant und farblich ansprechenden Toiletten.

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Die Farbe zeigte auch die Richtung: Wir fuhren danach in den Jardin Majorelle. Darauf hatten wir uns beide ziemlich gefreut und waren dann beide relativ enttäuscht. Und ich sage es auch, dass ist meine Farbe! Ich hatte meine Schuhe und Socken auf diesen Besuch abgestimmt.

Aber es war voll, laut und viel kleiner als ich dachte. Ich verstehe diesen Ort nicht.

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Hier! Das ist Commitment! Ich habe auch Mantel, Mütze, Schal und Tasche (und hundert andere Sachen) in dieser Farbe, aber das ist hier alles nicht abgebildet.

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Dann gab’s Mittagessen! Ich liebe Mittagessen!

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Dann gab’s Zeit am Djemaa el-Fna. Wir haben sogar ein bisschen Shopping betrieben: Ich kaufte einen Lederrucksack und wir kauften auch Schuhe (siehe unten). Dann waren wir fertig und setzen uns, weil wir mit sowas gute Erfahrungen gemacht haben, in ein Café mit Dachterasse und tranken Tee. Es war wunderbar.

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Das ist ebenfalls einer meiner liebsten Ort.

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Hier die Schuhe. Z.s sind rot-gold. Im Hintergrund auch der erworbene Rucksack. Und eine Banane.

J.