{12 von 12} Düsseldorf²

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Ich habe Fotos gemacht am 12., war aber zu faul mit dem Handy zu bloggen, bin aber nun wohlbehalten aus Düsseldorf wiedergekehrt. Da war ich nämlich auch am Mittwoch, dem 12.6. gewesen. Hurra!

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1. Beim Zahnarzt

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2. Brot statt Brötchen

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3. Tee bei N.

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4. Einkaufen mit N. Im Regen.

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5. Noch mal einkaufen mit N.

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6. Postangelegenheiten.

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7. Nudeln mit der Schwester

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8. Schlafen auf der schwesterlichen Couch.

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9. Tee bei J.

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10. Storm beim Onkel.

mde

11. Tee beim Onkel gab’s auch.

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12. Beste! Schwester und Cola.

So war das bei mir. So bei anderen.
Josefina

{Reisefreitag} Marseille | Μασσαλία

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Dann war der erste Montag gekommen, den ich mit alten(!) Augen sehen sollten. Aber zum Glück hatte das Café wieder auf und ich konnte erstmal Frühstücken. In meinem Alter braucht man für alles etwas länger. Es war wieder sehr schmackhaft. Das Schöne an der französischen Küche ist, dass die Frühstück, Hauptgerichte und Nachspeisen können.

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Wir hatten an diesem Tag noch weniger Pläne als sonst, saßen also eine ziemlich lange Weile am Palais du justice herum, weil das Darios Lieblingsort ist und wir dort Kartenspielen konnten.

Dann haben wir uns auf den langen Weg nach oben gemacht und es fast bis zu Notre Dame geschafft, kurz davor aber eine Pause gemacht.

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Die Pause wurde dann immer länger, weil ich die Echse fotografieren wollte, diese sich aber immer wieder versteckte, wenn ich mich bewegte. So saß ich eine Weile bewegungslos auf den Stufen herum. War aber nur so semierfolgreich dabei und dann verschwand die Echse ganz und ward nie mehr gesehen.

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Also konnten wir auch die letzten Meter erklimmen und uns der Aussicht widmen. Ich widme mich dieser Aussicht immer sehr gerne.

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Dann sind wir wieder runtergeklettert und haben Pizza gegessen, denn Pizza schmeckt gut. Dem Hafen wurde auch ein letzter Besuch abgestattet.

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Dann mussten wir packen und das Licht in der Wohnung betrachten. Und schlafen, schlafen ist immer wichtig.

mde

Am nächsten Tag ging’s dann über den langen, langen Flur zum gruseligen Fahrstuhl und dann zum Bahnhof.

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Ein letzter Blick auf die Straße!

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Und ein letzter Bahnhofsblick.

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Und dann fuhren wir auch schon wieder, diesmal ohne Komplikationen und erreichten Lüneburg. Traurig war das, aber auch schön.

I ♡ Marseille.
Josefina

{Reisefreitag} Marseille | Joyeux anniversaire

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Ich habe das eigentliche Highlight am Vortrag vergessen: Ich habe eine Mandarine gegessen. Dario war so glücklich, es war wunderschön.

Und dann war der Tag, an dem meine Geburt sich jährte. Und ich weiß nicht, wie ich zu Geburtstagen stehe. Ich werde nicht gerne älter und ich finde das Konzept Geburtstag sinnlos, aber ich will trotzdem, dass alle mir ihre Liebe gestehen an diesem Tag (was die Leute zahlreich taten). Außerdem bin ich den ganzen Tag (und die Tage davor und danach) „Ich habe Geburtstag, ich habe Geburtstag“ singend durch die Straßen gezogen, so schlecht kann ich das also nicht finden.

Ich hatte jedenfalls Geburtstag. Ich habe ausgiebig geschlafen und dann die Welt betreten und sie mit neuen Augen gesehen. Das übliche Café hatte zu, deswegen haben wir Tee in der Bar daneben genossen. Die war gerade da und da wusste ich schon, wo die Toilette ist. Sowas entspannt mein Leben immer. Ich hasse es in Restaurants oder so die Toiletten zu suchen, weil ich glaube, dass mich alle anstarren, während ich in die falsche Richtung laufe. Da gibt’s aber gar nicht so viele Richtungen. Die Barfrau war sehr freundlich und brachte gleich zwei Kannen Tee. Dass sie schon ziemlich angetrunken um diese nicht so späte Uhrzeit war, das lassen wir mal unter den Tisch fallen. Vielleicht gehört sich das auch so.

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Danach sind wir Tunesisch essen gegangen, dabei wollte ich eigentlich an meinem Geburtstag Pizza essen, mein Bauch hat aber nach etwas weniger fettigem verlangt, also eben Couscous. Das war wie immer sehr gut und die Leute waren sehr freundlich und mein französisch exzellent. Das ist der einzige Laden, in dem ich mich traue mit vollständigen Sätzen Essen zu bestellen, ich weiß auch nicht, wieso das so ist. War aber super gewesen. Lamm geht eben auch immer.

Dann sind wir zum Hafen gelaufen. Wir hatten wie immer in diesem Urlaub keinen Plan bzw. ganz am Anfang hatten wir einige Pläne, die haben wir dann alle verworfen und das war die beste Entscheidung, die wir je getroffen haben, und wir haben schon ziemlich viele gute Entscheidungen getroffen. Individuell und zusammen. Das will also schon was heißen.

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Wir waren dann im Fort St. Jean. Da haben wir alles angesehen, mich fotografiert, ich habe gelernt wie man einen Sonnenhut macht, wir haben die Kräutergärten angesehen und auf den warmen Holzbänken gesessen. Es war sehr warm, aber auch sehr windig. Es war einfach prächtig.

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Wir sind erst gegangen als wir rausgeworfen wurden, weil die schließen wollten. Ich finde es ja frech, dass die einem an seinem eigenen Geburtstag nicht so lange da lassen wie man möchte. Frech, sage ich euch, frech. Aber weil ich ein gesetzestreuer Bürger bin, bin ich gegangen. Dann mussten wir noch am Hafen warten, weil ich das Licht sehen wollte. Ich sehe immer gerne Licht im Hafen.

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Also haben wir uns dort eben auf eine Bank gesetzt und auf das Licht gewartet. Es war sehr schön. Ich könnte für immer mit Dario auf einer Bank in Marseille sitzen, das ginge klar für mich. Abgesehen von der Schönheit dieser einfachen Handlung ist dann noch etwas schönes passiert: ich habe Zuckerwatte geschenkt bekommen, weil die Aura des Geburtstags um mich war. Glaube ich. In echt wollte der seinen Stand einfach nur zu machen und das war noch übrig, aber ich war so glücklich mit dieser Zuckerwatte, es war kaum zum Aushalten. Und dann kam auch noch das Licht. Es war wie ein Wunder, nur erklärbar. Aber das sind eh die besseren Wunder.

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Und dann sind wir nach Hause gegangen und sind eingeschlafen. Vermutlich haben wir noch ein Baguette oder dergleichen gegessen. Aber dann sind wir direkt eingeschlafen, weil so viel Wunder ja auch müde machen.

Josefina

 

{ein Monat} Mai, Mai, Mai.

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Die Zeit, sie vergeht. Und das nicht mal auf eine besonders poetische Weise. Ich habe mal in einer Übersetzungklausur Russisch-Deutsch einen Fehler angestrichen bekommen, weil ich das Wort поэт (poet) mit Poet übersetzt habe, es auf Deutsch aber laut Dozentin korrekter Weise Dichter hätte heißen müssen. Das war traurig und mir eine kleine Diskussion wert. (Allerdings wirklich nur eine kleine, weil meine Note so schon sehr gut war und im BA macht man alles nur für Noten, das ist die Realität und die kann nicht geändert werden.)

Jedenfalls ist der Mai vergangen. Erstmal das Wetter, wir sind ja hier nicht bei der Tagesschau, in der das Wichtigste erst am Ende kommt: Warm, kalt, sonnig und regnerisch. Das ist sehr präzise und muss deswegen an dieser Stelle genügen.

Ansonsten habe ich gearbeitet, geschrieben und Pflanzen gepflanzt. Unter anderem ein Kräuterbeet.

In der Mitte des Monats ging es für ein paar Tage nach St. Peter-Ording. Mit Stallleuten und den Norwegenurlaubsmenschen, das war eine feine Sache. Ich habe aber meine zwei Pferdis sehr vermisst, das Leihpony (siehe Abbildung) war zwar nett, aber nicht so nett wie das, was mir hier jede Woche geboten wird. In der Hinsicht (und in ziemlich vielen anderen) bin ich ein Glückskind. Aber das war schon immer so, das müssen wir einfach als gegeben hinnehmen.

Medial lief Anfang des Monats vermutlich immer noch Coupling, die letzte Staffel haben wir aber nie geguckt, wir sind ja nicht verrückt. Dann lief ziemlich lange youtube, glaube ich. Vor allem SORTEDfood. Und am Ende dann ein bisschen Brooklyn Nine-Nine, weil das ja jetzt durch ist, jetzt können wir die Staffel auch gucken. Privat (ich trenne mein Leben scheinbar in privat und Leben mit Dario, muss ich noch mal drüber nachdenken) habe ich Lost geguckt und die vierte Staffel, die ich nicht besonders super fand, beendet. Außerdem Grey’s Anatomy (inkl. Staffelfinale) und Big Bang Theory (inkl. Serienfinale). Und Let’s Dance und immer noch entsetzlich viel Fußball, das war ja stressig. Und irgendwelcher Politikkram, den gab’s sicherlich auch noch. Man wird ja nicht jünger und nicht klüger. Aber immer schöner, ist ja auch was.

Jetzt habe ich bestimmt was vergessen. Diesen Monat lief nichts gutes im Theater also wurde nichts angesehen. Ich bin dafür regelmäßig mit einer Freundin joggen gegangen, das ist ungefähr das gleiche. Ich fand’s eh mal wieder irritierend sozial diesen Monat, ich hoffe, ich bekomme das in den Griff.

Und jetzt, jetzt ist Juni. Da wird ein bisschen gereist und so.
Josefina

{Reisefreitag} Marseille | Pardon my french.

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Ich habe eine Weile überlegt, ob ich das hier schreibe, weil Marseille. Da waren wir doch schon mal gewesen, der letzte Eintrag dazu ist sehr kurz her. Dann ist mir eingefallen, dass das hier mein Blog ist und ich Reisen gerne dokumentiere und das die beste Reise überhaupt war, sie hier also nicht fehlen darf. So ist das im Leben.

Die Reise war insgesamt dafür sehr kurz und heute behandeln wir die Anreise und die ersten zwei Tage ausführlich, da sind wir dann auch schnell wieder aus Frankreich raus und können uns anderen Orten widmen. Warum man das will, ist mir aber auch immer ein bisschen rätselhaft.

Jedenfalls sind wir am 11. April nach Marseille gefahren, weil ich mir in den Kopf gesetzt hatte, dass ich nur im Marseille alt werden könnte. Und ich bin am 14. April 2019 alt geworden und es war ziemlich schlimm für mich insgesamt, der Tag war aber wunderprächtig. Und die Tage davor eben auch.

Also! Wir sind gefahren! Auf der Hinfahrt ging erstmal quasi alles schief, aber wir konnten nichts dafür. Wir sind in Lüneburg am Bahnhof angekommen, haben dort erfahren, dass unser eigentlicher Zug überhaupt nicht fährt. Hurra! Das sind immer fröhliche Nachrichten. Wir sollten eigentlich Lüneburg – Karlsruhe, Karlsruhe – Marseille fahren. Der TGV Frankfurt-Marseille fährt einmal am Tag, wenn man den also nicht erwischt, dann hat man ein Problem. Der Bahncenter-Mitarbeiter hat uns aber in Lüneburg eine andere Verbindung genannt: Lüneburg – Hannover – Baden-Baden – Marseille. Ich war schon in dem Center nicht davon überzeugt, weil wir in Baden-Baden neun Minuten Umsteigezeit haben sollten und da habe ich wenig Vertrauen in die Fernzüge der DB. Außerdem war es meiner Meinung nach viel sinnvoller einfach von Hannover nach Frankfurt zu fahren und da direkt mit viel mehr Umsteigezeit (über eine Stunde) in den TGV zu steigen. Der Bahncentermiterarbeiter konnte nicht rausfinden, ob der TGV in Frankfurt hält, aber ich weiß halt einfach, dass er das tut. Egal. Der hatte ja eh die Zugbindung aufgehoben, konnten also machen, was wir wollten, so lange wir irgendwie südlich fuhren. Problem gelöst also! Dachte man.

Dann waren wir in Hannover-Messe (weil Hauptbahnhof mit Baustelle), stiegen aus und haben dann aus den angezeigten Informationen entnommen, dass der Zug, den wir da nehmen sollten, gar nicht fährt, wir aber den Ersatzzug danach mit dem gleichen Ziel nehmen sollten. Okay, kein Ding, das müsste auch noch passen. Der Ersatzzug hatte dann auch noch sehr viel Verspätung. Und meine Internetrecherche hat dann noch ergeben, dass dieser Zug nicht mehr plante in Frankfurt zu halten, weil ist ja ein unbedeutender Halt, muss man ja auch nicht anzeigen oder ansagen. Also wieder in den Zug rein, aus dem wir gerade ausgestiegen waren und der dort noch stand und nach Fulda gefahren. Dann aus Fulda mit dem Regionalzug nach Frankfurt. Und da hatten wir dann noch eine Zigarettenlänge Zeit, dann ging’s los. Aber wir saßen im TGV nach Marseille-St-Charles, also war mir alles, was davor passierte, vollkommen egal. Es war sehr prachtvoll. Alle Bahnmitarbeiter waren auch sehr nett gewesen, aber die Informationsbereitstellung war schon unterirdisch.

Egal. Schokoladenhase an Board. Hurra!

sdr

So fuhren wir und kamen an, nahmen die Metro, wurden reingelassen. Die „Wohnung“ irrtierte uns zunächst, weil wir die Bilder wohl weniger sorgfältig studiert hatten als wir gedacht hätten und deswegen etwas verwundert waren, wie klein das war. Also das war ein Minizimmer und Bad mit ’nem Klappsofa. Sehr studentisch, aber da war ich ja auch noch jung. Das war auch irgendwie okay für mich. Auch der Aufzug, der nur ein bisschen seltsame Geräusche gemacht hat, war total okay. Und das Treppenhaus, das wir auch am Ende noch nicht gefunden hatten, das war bestimmt auch okay. Haha. Ich fand trotzdem alles prachtvoll.

Und am nächsten Tag ging’s los. Die Sonne schien. In Lüneburg schneite es. Es war alles gut. Wir wohnten diesmal etwas weiter weg vom Zentrum, in Blancarde. Da muss man erst mal eine Weile laufen. Aber macht ja nichts. Der Tag war dieser Tag. Der Tag begann mit einem Nutellabrot, das von der Fahrt noch übrig war. Und dann kauften wir ein Baguette und aßen es auf einer Parkbank.

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Dann gingen wir gewohnt Frühstücken. Ich aß aber etwas, was ich vorher noch nie gegessen hatte und es war wundervoll, denn es war sehr süß und hatte Schokolade drinnen.

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Dann wandelten wir am Hafen herum, betrachteten Fische (tote) und kauften Salami (die wir direkt aßen) und Macarons (die wir nicht direkt alle aßen).

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Zielgerichtet ging es dann in Parnier-Viertel, um ein Geburtstagsgeschenk für mich zu kaufen. Dario kaufte mir eins und ich kaufte mir eins, so lobe ich mir das. Und weil wir dann mit unseren Geschäften dort fertig waren, gingen wir wieder, denn das ist nicht unser Lieblingsort.

Wir hingen da lieber hinter der Kathedrale rum und spielen Karten. Mau-Mau mit einem sehr schlechten Kartendeck, aber die Freude war trotzdem groß. Obwohl sie auf meiner Seite natürlich nur so groß war, weil ich mehr gewonnen als verloren habe, das ist sehr wichtig für mich.

Dann wandelten wir etwas im MuCEM herum und guckten ins Wasser und auf das Gebäude.

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Dann gingen wir Pizza essen in meiner meiner allerliebsten Pizzerien überhaupt. Ich trank außerdem eine Cherry Coke wie immer. Und dann passierte etwas zugleich trauriges und wunderbares: in dieser Pizzeria gibt es ein Kühlsystem, das auf eine nicht sehr sichere Weise mit dem Ofen verbunden ist. Der Pizzabäcker muss immer darüber klettern, wenn er Pizza bringt oder überhaupt irgendwas macht. Und wir fragen uns also seit Jahren, ob das nicht irgendwann mal ein Problem wird. Und dann ist er hängen geblieben und das Ding ist kaputt gegangen. Das ist wirklich sehr traurig, weil der Besitzer ist sehr sehr nett, aber es war auch wunderbar, dass wir diesem Moment beiwohnen durften. Die Pizza war außerdem wie gewohnt phänomenal.

Nach der Pizza sind wir in den Parc Longchamp gegangen und haben weiter Karten gespielt und die Macarons aufgegessen (Lavendel, Zitrone und Mandel waren top), dabei haben wir zwei Jungen beim Fußball zugesehen. Außerdem haben wir noch mehr konsumiert und ich habe mich erneut über den Funny Zoo gefreut, vor allem, dass Esel und Pinguine im Zoo bffs sind.

Und dann, dann sind wir nach Hause gegangen und haben uns mit Finnland beschäftigt, weil ich ja mitten im Semester in den Urlaub fahren musste und mein Seminar noch nicht fertig vorbereitet hatte, jaja. Aber weil ich Finnland mag, komme ich auch in Frankreich damit klar.

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Am nächsten Tag sind wir wieder aufgestanden (wir Gewohnheitstiere) und sind zum Café Coogee gegangen, weil wir das ebenfalls sehr gerne mögen.

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Dort habe ich einen Muffin und zwei dieser wunderbaren Kakaos getrunken. Dario findet den Kaffee dort auch sehr gut. Und ich freue mich immer, wenn der Kellner/Besitzer/Dude Latte sagt. Das ist sehr schön.

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Dann sind wir durch Stadtviertel gewandelt, haben einen Markt betrachtet uns uns anschließend für eine Art Picknick entschieden.

Sehr gutes Olivenbrot, Wurst, Käse, geröstetes Baguette und eine Aussicht. Da sagt man nicht nein und so saßen wir dann halt da eine Weile rum und betrachteten das Treiben der Feuerwehr auf der anderen Seite der Hafeneinfahrt.

Eigentlich wollten wir dann Kosmetikartikel shoppen, aber dabei waren wir sehr unerfolgreich, weil es nicht gab, was wir wollten. Danach haben wir uns eine Bar/Café gesetzt und uns mit dem finnischen Bürgerkrieg auseinandergesetzt. Hurra! Die Bar hat eine komplett verspiegelte Toilette, etwas irritierend.

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Und dann war’s auch schon fast abends und wir suchten eine Stelle, um das Licht zu sehen. Wir haben uns für die Stelle vor St. Victor entschieden und da kam dann auch etwas Licht. Aber leider mussten wir gehen, als das Licht wirklich kam. Wir hatten Termine.

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Es war nämlich so, dass L’Arôme, wo wir eigentlich geplant hatten, wie üblich an meinem Geburtstag zu dinieren Ferien hatte und überhaupt gar nicht aufhätte in der Zeit unserer Anwesenheit. Und dann war es auch noch so, dass ich an einem Sonntag Geburtstag gehabt haben würde und wir deswegen generell kein Restaurant finden würde, was uns Essen, wie wir es haben wollte, geben würden. Deswegen haben wir in meinen Geburtstag hineingegessen und uns um acht Uhr bei L’Inattendu eingefunden und dort ebenfalls sehr sehr gut, wenn auch etwas klassischer, gespeist. Ich hatte Leber als Vorspeise, dann den Tintenfisch und zum Nachtisch die beste Crème brûlée aller Zeiten. Die war so gut.

Dann gingen wir nach Hause und ein letztes Mal warf ich als junger Mensch einen Blick auf Marseille.

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Und es war noch überhaupt nicht Mitternacht, aber ich war schon so müde, dass ich fast schon vor dem Happening eingeschlafen war, aber ich hatte mir einen Wecker gestellt und konnte mir deswegen selbst pünktlich gratulieren. Dario hat mir auch gratuliert.

Auf mich!
Josefina

 

{12 von 12} Mai in St. Peter-Ording

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Der 12. Tag des Mais wurde in St. Peter-Ording verbracht. Dort wachte ich zunächst auf dem Schlafsofa auf!

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Dann gab’s Kaffee und Tee bei den Pferden. Wenn der Wind nicht wehte, war es sehr warm.

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Dann fuhr ich mit dem Auto (und anderen Leuten) zum Strand, um die Reiter zu empfangen. Das war ein Fest.

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Zurück durfte ich das Pony von J. reiten und ich hätte es fast geklaut, weil der prima ist.

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Habe ich dann aber nicht gemacht, dafür an gleicher Stelle wie vorhin eine Kuchenpause gemacht.

sdr

M. wollte dann kiten und so fuhren J. und ich mit ihm zum Strand, setzten uns in einen Strandkorb und beobachteten den falschen Kiter. Schön war’s trotzdem sehr.

sdr

Und die Aussicht vom Toilettenhaus aus war nicht zu verachten. Kann man so anbieten.

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Dann ging’s in der großen Gruppe zum Essen, die Mangoschorle war so naja.

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Ein kleiner Blick über die Seebrücke wurde noch genossen in der Abendstimmung.

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Und dann, dann wollten wir eigentlich in die Ferienwohnung zurückfahren, aber dann, dann sprang das Auto nicht an. Das Warten auf dem ADAC haben J. und ich mit einer kleinen Joggingeinheit überbrückt (…) und liefen über die Seebrücke bis zum Wasser, weiter wollten wir dann aber nicht.

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Dann war der ADAC auch da und konnte uns nicht direkt helfen, der Anlasser wollte nicht mehr.

mde

Aber Auto anschieben ging ja auch und so fuhren wir dann immerhin wieder in die Ferienwohnung mit mehreren Optionen für die montagliche Rückfahrt. Aber davon berichte ich ein anderes Mal.

Andere berichten hier.
Josefina

{Reisefreitag} Düüüüsseldorf, Düüüüsseldorf

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Weihnachten war ich in Düsseldorf. Das bin ich meistens. Ich kann mich an… fünf Weihnachten erinnern, an denen ich nicht in Düsseldorf war. Drei davon waren eigenbestimmt, bei mindestens zwei hat man mich in meiner Kindheit daran gehindert.

Eigentlich wollte ich nur sagen, dass ich Weihnachten 2018 in Düsseldorf war und dieses Unterfangen theoretisch mit der Analogkamera dokumentiert habe. Praktisch sind insgesamt neun Fotos von dem Film was geworden. Interessanterweise sind immer zwischendrin Fotos nicht belichtet gewesen, ich fürchte, die Kamera ist einfach hinüber. Und ich brauche(!) eine neue, weil das mehr Freude bereitet.

Jedenfalls zeige ich euch nun hier exklusiv den Teil der Fotos, die meine Reise dokumentierten.

Zu meiner großen Freude ist zum Beispiel mein Duisburg-Bild was geworden. Meine Liebe für den Duisburger Hauptbahnhof ist ungebrochen und konnte nun auch endlich auf Film gebannt werden.

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Kurz nach dem man Duisburg durchfahren hat, fährt man durch den Flughafen Düsseldorf durch (Wenn Sie vom Flug … vom … vom Hauptbahnhof starten – Sie steigen in den Hauptbahnhof ein, Sie fahren mit dem Transrapid in zehn Minuten an den Flughafen…) und ab da bin ich gefühlt da.

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Dann gehe ich eine Pizza essen. Ihr müsst wissen, dieses Bild macht mich so glücklich. Dario ist Weihnachten meistens nicht in Düsseldorf, also war ich hier mit Schwester und Patenonkel Pizza essen. Man sieht auf dem Bild pure Perfektion: Pizzabrötchen mit Kräuterbutter, Pizza Napoli und Cola light. Richtig ausgewogen, gesund und nahrhaft. Satt ist man jedenfalls danach. Und das alles in einer meiner zwei Lieblingspizzerien auf der ganzen Welt.

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Und dann passierte das. Ich versuchte ein Nachtbild und der Spiegel kam nicht mehr wieder und alles war Schall und Rauch. Der Profi sieht den Rheinturm und die Kniebrücke. Und noch viel anderes. Aber auch interessant.

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Aber wie gesagt, auch Bilder von davor sind nichts geworden und von danach gibt’s noch Lüneburg-Aufnahmen, das Problem ist also universeller. Leider. Sonst hätte ich euch Fotos von jeder Weihnachtsfeierstation zeigen können. Fünf waren das wohl, glaube ich. Es war ein sehr schönes Projekt, das nun niemals das Licht der Welt erblicken kann. Aber vielleicht, vielleicht kaufe ich mir einfach eine neue Kamera und mache das nochmal. Denn Weihnachten kommt ja alle Jahre wieder.

Bis dahin,
Josefina

{ein Monat} Ach, der April

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Der April ist blau gewesen. Das ist ein gutes Zeichen. Ich bin alt geworden. Das ist der Lauf der Dinge, aber kein gutes Zeichen.

Vier Tages des Monats wurden in Marseille verbracht. Das ist das beste Zeichen.

Und Tee, Tee gab’s auch. Und Menschen. Und… Pferde. Und andere Sachen. Alles gute Zeichen. Teeblattlesen für Anfänger.

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Anfang des Monats ging’s einmal ins Kino: Us wurde angesehen und ich bin zwiegespalten. Der Film ist wie ein Tschechow-Drama: Theoretisch interessanter als beim Ansehen.
Am Ende des Monats fand dann noch ein Theaterbesuch statt: Auerhaus wurde angesehen. Das war auch interessant.

Ansonsten wurde medial vor allem Coupling konsumiert und eine Folge vom Tatortreiniger. Weil Netflix also gerade gar nicht genutzt wird und erstmal teurer wurde, wurde die Mitgliedschaft erstmal gekündigt. Mal sehen, wann das auffällt.
Alleine, in meinem stillen Kämmerlein, gucke ich immer noch Lost, die dritte Staffel dürfte wohl bald beendet sein. Grey’s Anatomy und Big Bang Theory laufen auch munter weiter. Und natürlich GNTM (why did they make me do that?) und Let’s dance. Trash kann ich auch. Und irgendwo läuft immer Fußball.

Ansonsten wurde gegessen, Pferde gewogen, Geld in die Luft geworfen, Pflanzen gesät und die Sonne bemerkt. Geht doch. Alles im blauen Bereich.
Josefina

Buch-Sparwoche

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Kinder, im Oktober habe ich einen Bücherstapel gemacht und dann nie wieder darüber geredet. Das kann doch nicht sein, so ein Internettagebuch, das will doch gefüllt werden.

Also dann jetzt. Wann denn sonst? Von den sieben Büchern auf dem Oktober-Stapel habe ich zwei inzwischen gelesen:

Helga Hammer – Durch alle Zeiten (schlecht, im November gelesen)
Wolfgang Herrndorf – Arbeit und Struktur (gut, im Januar gelesen)

Dazwischen habe ich tatsächlich nichts gelesen bzw. zumindest nichts fertig.
Ich lese immer im Graf von Monte Christo herum und ich mag das Buch sehr, sehr gerne, aber es ist eben auch sehr, sehr lang.
Kunkku habe ich angefangen und weiß jetzt auch nicht, was ich damit machen soll. Ich hasse es etwas, wenn einem Bücher aufgedrängt werden und ich mich dann moralisch verpflichtet fühle diese zu lesen, obwohl ich sie sonst nicht lesen würde. Ich kann ja nicht alles lesen, was irgendwann mal ein Finne geschrieben hat.
Die Lachsfischerin und Esti sind immer noch auf dem gleichen Stand, Prawda immer noch eingeschweißt. Das läuft hier doch.

Aber im Januar habe ich mir ein Buch gekauft (Édouard Louis – Wer hat meinen Vater umgebracht?) und das gleich gelesen, es ist zum Glück sehr kurz und konnte auf dem Arbeitshin- und rückweg gelesen werden bzw. hat dafür nicht einmal gereicht. Das war traurig. Meine Meinung zum Buch ist gespalten. Möchte jemand mit mir darüber reden?

Außerdem(!) hatte Dario ja angefangen Wo warst du, Adam? vorzulesen, aber es ist eigentlich kein ganz gutes Vorlesebuch, jedenfalls nicht, wenn man wie ich sehr schnell einschläft dabei. Dann ist man nämlich am Ende verwirrt, wer wer ist und wer sich woher kennt. Ich habe das Buch dann alleine noch mal von vorne bis hinten gelesen und als sehr gut gut befunden. Direkt danach habe ich Ödön von Horváths Ein Kind unserer Zeit gelesen. Das ist verwirrend, wenn man das direkt hintereinander liest, die Bücher verschwimmen für mich ein bisschen. Es ist auch leicht zu vergessen, dass Horváths Buch viel viel früher geschrieben wurde.

Dann habe ich nichts mehr gelesen und fand alles doof und habe deswegen Juli Zehs Gebrauchsanweisung für Pferde gelesen. Das ist wie man es erwartet. Schlecht. Ich habe Vorurteile gegenüber Juli Zeh, die ich für begründet halte, obwohl sie es nicht sind (im Sinne von: ich habe mich nie mit mir oder ihrem Werk befasst).

Jetzt lese ich Geburtstagsbücher, darüber berichte ich ein anderes Mal. Auch wie es den anderen Stapelbüchern geht erzähle ich euch allen, allen später.

Bis dahin. Haltet die Ohren steif und nehmt die Beine in die Hand.
Josefina