12von12 – September

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1. Allmorgendliche Ansicht.

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2. Müsli sieht gar nicht mal so appetitlich aus.

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3. Home Office

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4. Hausarbeit

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5. Mit dem flauschigsten Pony in den Wald.

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6. Auf der Suche nach einem anderen Flauschepony.

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7. Anderes Flauschepony gefunden („Pony“ – der hat fast einen 1,80-Stockmaß)

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8. Da war wohl jemand hungrig.

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9. Man kann auch abends noch arbeiten.

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10. Wenn Füller nicht schreiben.

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11. Paket

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12. Liste für morgen

Das war ja mal ein Dienstag! Ich mag Dienstage! Ich hoffe, andere Leute mögen Dienstage auch.
Josefina

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{Reisefreitag} Prag | Ein langes Wochenende

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Ende April ging es nach Prag, es war mehr Arbeit als Vergnügen, aber Arbeit in Prag ist auch schön und ein bisschen Vergnügen gab’s auch. Zum Beispiel das Essen – fotografisch festgehalten nur der Süßkram (meine große Liebe für Trdelník bleibt bestehen), aber auch das herzhafte Essen in Tschechien ist ja durchaus essenswert.

Wir (ich + zwei Kollegen) fuhren an einem Mittwoch mit dem Zug nach Prag. Das dauert eine Weile und dann freut man sich, dass man da ist. Nachdem wir die Sachen ins Hotel gebracht hatten, sind wir dann auf der Suche nach Essbaren noch einmal vor die Tür gegangen – die obrigen Pfannkuchen sind der Nachtisch dieser erfolgreichen Suche gewesen. Danach waren wir sogar noch wach genug, um den hohen Berg hochzuklettern und Prag etwas zu betrachten.

Am nächsten Tag gab’s von der Konferenz auch noch eine Stadtführung, die war auch sehr schön – die Konferenz war für den Nachwuchs und deswegen waren sowohl Teilnehmer wie auch Organisatoren jung und alles entsprechend etwas lockerer, das war super.

Ansonsten wurde von Donnerstag bis Samstag ziemlich viel Zeit drinnen verbracht, was aber nicht so schlimm war, da einerseits das Wetter generell recht regnerisch war und andererseits der Uniausblick in Prag nicht der Schlimmste ist, das kann man auch eine Weile ansehen.

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Hin und wieder zeigte die Sonne sich außerdem doch! Dann wurde es aber gleich auch sehr voll. Regen macht Prag leerer und kafkaesker, ist also eigentlich das bessere Wetter für Prag!

Am Samstag war der Arbeitsteil dann geschafft (war wirklich super gewesen) und das Vergnügen durfte noch mehr Einzug erhalten als vorher, hurra. Wir sind also wieder rumgelaufen. Von da oben kann man alle Brücken Prags sehen. Und sie sehen gut dabei aus.

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So kann man seinen Samstagnachmittag schon aushalten.

Am Sonntag war dann ein aufregender Tag – wegen dem, was geplant war, und wegen dem, was wir ungeplant taten. Ungeplant haben wir zum Beispiel beschlossen, dass wir auf Laufen keine Lust mehr hatten und haben uns deswegen ein Tretboot gemietet und sind eine Stunde auf der Moldau rumgegondelt. Das Wetter war super, die Aussicht stimmt in Prag generell auch oft, alles in allem – kann man machen!

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Und dann hatten wir noch Karten! Fußball! Mit Stadionwurst! Auch sehr machenswert. Slavia Praha gegen FK Jablonec haben wir angesehen, das Spiel ging bedauernswerter Weise nur 1:1 aus. Aber dafür saß eine Halbzeit lang eine Taube im Tor und wollte nicht weichen, das war sehr aufregend.

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Und dann ging’s schon wieder mit dem Zug nach Hause. Prag – machenswert, immer wieder.
Josefina

{ein Monat} August – Island!

Ach, der August. Ich teste außerdem gerade Bildhochladmöglichkeiten wegen vollem Speicherplatz. Mal sehen.

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Der August war nahezu musikalisch. Ich habe Franz Ferdinand gesehen! Und Pixies! Und PJ Harvey! Und Die Sterne! Und Patti Smith! Und andere! Das war super. Und Platten gab’s auch dazu.
Musikalisch ging es scheinbar auch auf Hamburgs Straßen zu, dort lagen CDs, sehr malerisch. Das Wasser glitzerte, das Büro wurde eingepackt.

Neben der Musik zeichnete sich der August vor allem durch Urlaub aus! Island nämlich. Lange erwartet, endlich da.

Es war auch wirklich super, die Pferdchen ein Träumchen, meine Schwester die beste, das Wetter zauberhaft und… alles war gut! Ich bin eine Woche jeden Tag mehrere Stunden lang geritten und konnte mich trotzdem noch bewegen. Ich saß auf 15 verschiedenen Pferden und bin von keinem runtergefallen!

Geguckt habe ich dann also gar nicht so viel, die dritte Staffel Brooklyn Nine-Nine und House (fertig!). Und so Kram. Schlechte Natascha-Kampusch-Dokus. Gefängnisdokus. Schulz+Böhmermann. Last Week Tonight. Und zwei Filme! An den letzten zwei Tagen des Monats. Es sind jedenfalls alle Filme, an die ich mich gerade erinnern kann. Einmal haben Dario und ich Pretty Woman gesehen, den ich bis dahin wirklich nicht (vollständig) kannte, obwohl mir die Story natürlich(!) geläufig war. Was für ein großartiger Film. Ich werde ihn bis ans Ende meiner Tage immer wieder gucken. Dann gab’s noch The Spectacular Now, ein Film, der mich verwirrt zurücklässt und deswegen von mir unkommentiert bleibt. Stimmungsmäßig aber näher an The Perks of Being a Wallflower als an Pretty Woman.

Aber Island halt! Super Monat!
Josefina

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Island war so wundervoll und so anders strukturiert, dass ich gerade tatsächlich Probleme habe mich im Alltag einzufinden und die Dinge, die getan werden müssen, zu tun. Ich blicke zwar allen Aufgaben freudig entgegen, mache sie aber nicht. Ich kenne sie nichtmal, denn soweit reicht meine Aufmerksamkeitsspanne dann auch wieder nicht.

Es ist auch nicht hilfreich, dass das Büro gerade umzieht und ich also erstmal alles einpacken musste und weder diese Woche Alltag einziehen konnte noch dies nächste Woche der Fall sein wird. Und dann ist der Workshop. Und dann habe ich gelernt, dass ich nochmal nach Russland gesendet werde. Ich war schon in freudiger Erwartung dieses Jahr keine Dienstreise (bzw. nur eine kleine innerhalb Deutschlands) mehr anzutreten. Aber nun ja. Russland, hier komme ich. Dann gehe ich aber auch Schaschlik essen!

Immerhin ist jetzt September und das Schwimmbad hat wieder halbwegs okayse Öffnungszeiten (also die normalen Winterzeiten) und dann kann ich ja vielleicht mal wieder ins Schwimmbad gehen und ein paar Bahnen ziehen und meine Gedanken im Wasser ordnen und dann ein großes Werk veröffentlichen. Ich habe ja jetzt auch eine Schreibmaschine.

Grüßerchen
Josefina

{Reisefreitag} Marseille | Joyeux anniversaire

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Ich habe hier eine Anleitung wie man seinen Geburtstag verbringen sollte, die Anleitung wird sehr bildreich werden. Ich habe es getestet und kann das nur empfehlen.

An seinem Geburtstag sollte man also um halb sechs aufstehen, das erscheint klug und vernünftig. Es ist aber nur vernünftig, wenn man in Marseille ist! Dann kann man nämlich zum Hafen laufen und die erste Fähre nehmen.

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Außerdem kann man sich auch hier über die Stille des Hafens freuen und entzückt sein, wie langsam das Licht kommt. Das geht ganz gut und macht das frühe Aufstehen schonmal erträglicher.

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Die Fährenmitarbeiter waren außerdem sehr nett (und haben uns das falsche Ticket verkauft).

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Dann geht die wilde Fahrt los und man ist pünktlich auf der Insel, um noch zu einer Ecke von eben dieser Insel (genaugenommen ware wir an der Fort du Brigandin) zu kommen und die Sonne zu betrachten.

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Das ist wirklich sehr schön. Ihr dürft das auch gerne mal ausprobieren. Dann kann man noch etwas über die Insel schlendern und Nutellabaguette essen. Und Tee trinken. Und weil nicht alle so Teetrinker sind wie ich, kann man dann auch einen Kaffee trinken gehen und eine geburtstagliche Crème brûlée essen.

sdr

Danach läuft man einfach weiter, wir sind auf der Ratonneau gelieben. Man sieht das Meer, man sieht Blumen, man sieht Felsen, man sieht immer wieder leere Häuser und Gebäude. Alles, was man sieht, ist schön.

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Man sieht vor allem auch Marseille (also den Stadtkern, man ist ja immer noch im Stadtgebiet) und das ist auch schön! Und ich Dario war auch schön! Und ich hatte mein Lieblingskleid an und war auch schön!

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Zudem kann man auch auf dieser Insel ein ziemliches Stück hochlaufen, sodass man trotz der geringen Größte der Insel (500 m breit, 1,5 km lang) schon eine Weile rumlaufen kann. Weil wir so früh da waren, war es zu beginn auch noch ziemlich leer, es ist dann voller geworden.

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Das Haus würde ich ja auch gerne kaufen. Ich glaube aber, dass man es nicht kaufen kann, sonst würde ich natürlich mein vieles Geld, welches ich natürlich habe, dafür hergeben (Anm. d. Red.: Ich habe nicht viel Geld, Einbruch nicht lohnenswert. Obwohl… ich habe schöne Sachen, Einbruch lohnt sich doch.).

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Von der Höhe kann man auch schonmal die Strände erkunden, denn ich hatte mir fest vorgenommen beachen zu gehen. Es war zwar nicht rasend heiß und das Wasser im April auch noch nicht so warm, aber ich habe es trotzdem gewagt und habe Calanque de Saint-Estève für mein Wasservergnügen erwählt. Ich bin ganz hingerissen von dem blau. Auf einem der Fotos kann man meinen Kopf sehen. Dario hat nicht richtig gebeacht, aber geduldig auch mich gewartet. Ist auch okay.

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Als ich wieder aus dem Wasser gekletter war und halbwegs getrocknet, sind wir noch ein wenig rumgelaufen, haben dann aber gegen zwei die Insel auch schon wieder verlassen. Und weil der nette Fährmensch am morgen uns aus irgendwelchen Gründen ein Einzelticket verkauft hat, man aber auf dem Rückweg gar keine Tickets mehr kaufen kann (da ist kein Verkaufsort und die Rückwegsfährmänner wussten jetzt auch nichts…), mussten wir leider kostenlos zurückfahren. Aber ich hatte ja auch Geburtstag, da kann Marseille ja mal eine Überfahrt springen lassen.

Jedenfalls haben wir den Geburtstag weiterhin so verbracht, wie man ihn verbringen sollten: erstmal sind wir schlafen gegangen. So früh aufstehen, so viel laufen, so viel Schönheit. Dann sind wir pünktlich wieder aufgestanden, um die Tischreservierung wahrzunehmen. Denn das sollte man auch immer an seinem Geburtstag tun: in L’Arôme essen.

Dann geht man wieder schlafen. Also, jetzt wisst ihr Bescheid, falls ihr mal nicht wisst, was ihr mit eurem Geburtstag anfangen sollt. Tut dies!

Josefina

12von12 – Regennass

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Lesen im Bett | Apfelminze
Sims und Sport | Sommer in Deutschland | Drei-Uhr-Frühstück
Nachmittagsserie | Aufräumaktion | Maniküre | Schaumbad
Schokominze | Dachboden | Geschenkeeinpacken

Meine Schwester hat heute Geburstag. Ich vermisse all meine Geschwister. Ich habe Bauchweh vor Vermissung und von dem Regen. Kein schlimmer, aber ein dunkler Tag.
Josefina

(hier wie immer)

{Reisefreitag} Marseille | Verpasste Gelegenheiten

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Nun aber, der dritte Tag im April in Marseille. Ein ruhiger Tag, denn der Tag davor war ja voller Laufen und Sonne.

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Wir sind also zunächst nur einige Meter gegangen, um die Église Saint-Vincent-de-Paul de Marseille anzusehen. Die wird auch Église des Réformés genannt und ist am oberen Ende der Canébiere zu finden. Wir waren schon oft am vorbeilaufen dran gewesen, aber waren aber nie am reingehen dran. Jetzt aber!

Die ist ganz possierlich und durchaus anguckenswert, wenn man eh in der Gegend ist (ich behaupte, jeder Tourist in Marseille wird in der Gegend sein).
Weil wir sehr spät losgegangen sind, war dann direkt Zeit für Mittagessen. Aus Gründen der Kreativlosigkeit würde es tunesisch inklusive Nachttisch und Tee.

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Danach haben wir die Hipserläden von Marseille ausgecheckt, da gibt es einige von und ich habe nichts gekauft, weil die schiere Maße an Dingen, die irgendwie hübsch, aber sinnlos sind, mich immer zu erschlägt, dass ich lieber nie wieder etwas kaufen möchte. Außerdem setzte dann ein Zuckerschock aufgrund des Nachtisches ein und ich dachte, ich breche zusammen. Und das angepeilte Café war noch so weit fort. Ich schleppte mich also den Berg hoch, kam an, brach auf dem Sofa zusammen und schlürfte Tee. In dem Café waren wir auch schonmal gewesen. Leider konnte ich diesmal auch keinen Muffin essen, wegen Zuckerschock!

Danach hatten wir den guten(!) Plan den Friedhof zu besuchen, den wir noch nie besucht hatten. Cimetière Saint-Pierre.

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Wir sind da auch tatsächlich angekommen. Um drei vor sechs.

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Ratet, wann der Friedhof schließt? Um sechs. Aber die drei Minuten haben gereicht, um uns davon zu überzeugen, dass wir noch einmal wiederkehren sollten, vielleicht halt früher.

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Sind dann also, nachdem wir beobachtet haben, wie der Friedhof abgeschlossen wurde, zur Metro zurückgelaufen.

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Das Wetter war wie immer ein Träumchen. Weil wir irgendwie nicht so einen richtigen Plan hatten, haben wir dann beschlossen den Parc Longchamp noch einmal zu besuchen. Ratet, wann der zu macht? Um sieben. Ratet, wann wir da waren? Drei nach sieben.

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Dann sind wir nach Hause gelaufen, haben für morgen (mein Geburtstag!) eingekauft und Pizza gegessen.

Dann haben wir (also Dario) Baguettes geschmiert und über wichtige Fragen sinniert.

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Und dann war Mitternacht und ich war uralt geworden.
Josefina