{Reisefreitag} Norwegen | Rückreise, Pt. 1

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Nachdem wir also so im Haus rumgehangen hatten und Bergen angsehen hatten, hatten wir genug von alldem! Oder unsere gebuchte Zeit im Haus war halt beendet. Wie auch immer, ein letzer Blick aus dem Fenster:

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Und ein letzter Blick zurück und das war’s dann.

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Dann waren wir wieder auf der wilden, wilden Straße. Hui, Norwegen, hui. Ich bin ja ein großer Roadtripfreund. Die Straße unter mir und der Himmel über mir und all sowas. Habe da gleich Wild-West-Romantik in mir, die weder angemessen noch passend ist, aber man darf ja auch nicht immer so kleinlich sein.

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Und wie man hier sieht: eine Woche im Haus regnet es quasi durchgehend, aber sobald man auf große Tour geht, scheint auch die Sonne. Das lobe ich mir.

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Und Norwegen ist immer noch schön.

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Jede kleine Pause lohnt sich. Aussichtsmäßig, meine ich. So auch.

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Dann sahen wir ein Schild, dass uns zu einem Meteoritenkrater leiten sollte und wir folgten ihm und es leitete uns auch dorthin, aber dann hätte man Eintritt bezahlen müssen, das war uns doch zu teuer, also besuchte ich nur das Klo. Wichtige Info! Auf dem Rückweg zum Auto habe ich mir am Geländer der Treppe einen Splitter gezogen. Wichtige Info!

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Dann erreichten wir langsam den Punkt, an dem wir uns nach einem Nachtlager umsahen. Und dann fanden wir einen sehr großen Campingplatz, der uns erst nicht sehr behagte, weil wirklich sehr groß. Ganz am Rand war’s dann aber doch so nett, dass wir geblieben sind.

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Ich sprang auch erstmal in den See. Das ist gelogen. Ich habe große Angst davor einfach so in kaltes Wasser zu springen, ich gehe da langsam rein und erfriere stoßweise.

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Es war trotzdem sehr schön.

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Dann wurde das Zelt aufgebaut, gegessen, gelesen, mit der Schwester telefoniert und so weiter. Was man eben so macht.

Und dann war’s ja auch schon wieder dunkel.

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Außerdem bin ich auch auf einem Trampolin gesprungen. Vielleicht kaufe ich mir auch mal eins.
Josefina

{Reisefreitag} Norwegen | Bergen

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Ein Ausflug nach Bergen wurde, wie bereits angesprochen gemacht, aber Bergen ist eine regnerische Stadt. Bergen ist die regenreichste Großstadt Europas. Haben wir auch erlebt. Wir fuhren dahin und es regnete und wir liefen rum und es regnete und Essen gehen oder auch nur einen Kaffee trinken (ich hätte eh Tee genommen. Oder Kakao. Hmm…) ist sehr teuer in diesem obskuren Land der Norweger.

So war das also in Bergen. Aber Blumen gab es auch in Bergen.

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Dann hat Bergen Wasser. Also abgesehen von dem Wasser von oben.

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Da fahren viele Schiffe und Fähren ab und der modernere Teil der Stadt ist gar nicht mal so schön.

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Dann hat Bergen auch eine bunte Hauserfront, die man unbedingt ansehen muss, wenn man in Berge ist. Das ist ca. alles, was ich über Bergen wusste und weiß.

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Wir haben sie angesehen.

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Das sieht so aus als könnte es bei schönerem Wetter schön sein! Aber von da, wo man guckt, ist es nur so mittelschön. Da sind wir dann auch wieder gegangen.

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Auf die schöne Seite. Da haben wir dann ein paar Geschäfte angesehen und Marktstände. Die haben u.a. Salami und Meereszeug verkauft. Aufregend!

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Dann hatten wir genug vom Regen und sind wieder gefahren. Ich glaube, wir sind Bergen nicht gerecht geworden, aber Bergen uns auch nicht.
Und dann ist das manchmal einfach so.
Josefina

{12 von 12} Januar | Ui, ein neues Jahr.

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Der 12. Tag des neuen Jahres begann damit, dass ich um Mitternacht bei KFC war. Oder gerade da rauskam, denn um Mitternacht machte dieses wundervolle Etablissement in Wandsbek zu. Und ich hatte auch schon aufgegessen.

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Der Herr musste aber noch rauchen und deswegen konnte ich ein Foto schießen. Dann fuhr ich uns nach Hause und ging schlafen und der Wecker klingelte am nächsten Morgen viel zu früh, denn ich war in pferdlicher Hinsicht verabredet. Nach einem Joghurt-Frühstück fuhr ich also zum Stall und lief durch die Matsche, um dieses Pferd zu begrüßen.

Hallo, Pferd. Ich mag dich.

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Dann gingen dieses Pferd und ich und zwei weitere Pferde und zwei weitere Menschen spazieren, denn es war streckenweise so windig, dass wir nicht reiten wollten. Am Ende war es gar nicht so windig gewesen, aber nun ja. Laufen schadet mir ja nun auch nicht unbedingt, deswegen war das schon okay.

Das Pferd bekam danach etwas zu essen und wie immer frisst es langsam und macht Dreck dabei. Eine Freude ist es trotzdem.

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Dann wollte meine Autotür kurz nicht aufgehen (ich bin da eingebranntes Kind), aber dann hat Dario mich daran erinnert, dass das ja eine Tür ist, die tatsächlich noch mit einem Schlüssel und nicht nur Zentralverriegelung zu öffnen ist und das ging und ich konnte nach Hause fahren und mich mit Tee aufwärmen, das war gut.

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Außerdem konnte ich dann ein Weihnachtsgeschenk auspacken, dass mich am Vortrag erreicht hatte. Also es wurde mir übergeben.

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Es war sehr feierlich, denn ich wusste schon, was drin sein würde, aber gefreut, gefreut habe ich mich trotzdem und jetzt wollen wir mal abwarten, wann ich es lesen werde.

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Dann wollte ich eigentlich nur die Wäsche abhängen, habe aber stattdessen große Teile des Bades geputzt. Manchmal passiert so etwas.

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Die Pflanzen im Wohnzimmer habe ich auch gegossen. Also ich habe alle Pflanzen in der Wohnung gegossen, aber alle stehen im Wohnzimmer. Und der Olivenbaum verwirrt mich so sehr, denn größtenteils hat er gar keine Blätter mehr, aber dafür ist er an zwei Ästen mega ausgetrieben und ich weiß nicht, wieso und ob das gut ist. Naja.

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Und Wäsche habe ich ja auch abgehangen und Socken gefaltet. Es ist sehr meditativ und ich habe sehr schöne Socken, aber auch zu viele.

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Danach habe ich mich endlich mit dem Kram beschäftigt, mit dem ich mich den ganzen Tag hätte beschäftigen sollen. So ist es aber nun mal eben.

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Es gab dann eine Essenspause mit The O.C., ich warte nur darauf, dass Marissa stirbt, es ist eine Freude mit mir.

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Dann ging es mit Fußball im Hintergrund (Paris – Monaco) weiter zu Fragestellungen und Forschungsständen, hurra.

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Und damit bin ich auch gleich fertig und dann gehe ich schlafen.

Gute Nacht ihr kleinen Racker.
Josefina

{Reisefreitag} Norwegen | Leben im roten Holzhaus

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Das rote Holzhaus war für eine Woche unser Zuhause. Und von Außen blieb es die ganze Zeit über rot und etwas morbide in der Deko.

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Und Drinnen wurde weiter gebacken.

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Ich habe immer ein Nachmittagsgebäck serviert. Einen Hefezopf zum Beispiel

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Oder Korvapuusti. Und Kekse, Kekse habe ich auch noch gebacken. Und weiterhin Brot. Manchmal auch ziemlich großes Brot.

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Dario war der Koch. Und M. hat manchmal was gefangen, was auf dem Grill landen konnte.

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Außerdem gab es dann noch den letzten Fido Dido. Das war sehr berührend und traurig gleichzeitig. Und lecker. Fido Didos for life.

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Und wenn man genug Drinnen gesessen oder gebacken hatte, dann konnte man raussehen, da gab’s Schafe. Oder Ziegen. Oder beides. Niemand weiß es.

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Wie man auch sieht war das Wetter auch nicht immer prächtig. Sondern manchmal auch einfach nur nass. Es gab Tage, da bin ich eher nicht rausgegangen. Aber machen wir uns nichts vor: Das ist kein Problem für mich, sondern das Gegenteil.

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Wenn ich doch mal draußen war, konnte man entweder der Straße zum Wasser folgen und dort angeln (ich habe geangelt, aber nichts gefangen):

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Oder einen der Pfade durch den Wald nehmen. Das habe ich dreimal gemacht, sehr aktiv.

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Es ist schon schön da. Und ansonsten musste man ja auch auf dem Sofa lesen und Serien gucken und Drei Fragezeichen hören und Handyspiele spielen. Weil im Urlaub ist ALLES erlaubt.

Zweimal waren wir noch einkaufen, glaube ich. Einmal haben wir einen Ausflug nach Bergen gemacht, davon berichte ich beim nächsten Mal. Und dann war die Zeit im Haus auch schon wieder vorbei.

Und am letzten Tag war der Bus auch gar nicht fast in der Wiese verschwunden, nein nein nein.

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Und wir haben auch gar kein Loch hinterlassen, nein nein nein. Und da musste auch niemand kommen und uns rausziehen, nein nein nein. Also es ist auch wirklich niemand gekommen, sondern zufällig gerade vorbeigefahren. Hupsi.

So war das aber jedenfalls im roten Holzhaus
Josefina

{ein Jahr} 2019

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Das Jahr in Bildern:

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Liebste Handybilder:

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Mehr Bilder – Fotomonat:
Januar | Februar | März | April |
Mai | Juni | Juli | August |
September | Oktober | November | Dezember

Außerdem – #12von12:
Januar | Februar | März | April |
Mai | Juni | Juli | August |
September | Oktober | November | Dezember

Das Jahr in Medien:
Gelesene und neue Bücher:
Hier

Gehörte Bücher:
Ich habe sowohl die neuen ???-Folgen alle gehört als auch mein erneutes Durchhören aller Folgen beendet. Sehr erfolgreich. Außerdem weiß ich, dass ich Witwe für ein Jahr (John  Irving) gehört habe. Und diverse Harry Potters. Ich bin immer so kompliziert bei Hörbüchern, dass ich nie neue anhören kann. Würde ich aber gerne mal.

Außerdem höre ich meistens Paardiologie an. Ich wäre auch gerne eine bessere Podcast-Hörerin, bin ich aber auch nicht.

Gesehene Serien und Filme:
Atypical (Season 2*, 3)
Big Bang Theory (aktueller Kram)
Brooklyn Nine-Nine (Season 5, 6)
Coupling* (Season 1, 2, 3)
Gilmore Girls* (Season 1, 2, 3, 4, 5, 6 halb)
Grey’s Anatomy (Season 11*, Season 10 (halb)*, aktueller Kram)
How to get away with murder (Season 3, 2 Folgen in der Mitte)
IT Crowd* (diverse Folgen)
Killing Eve (Season 1, außer das Finale)
Lost (Season 1, 2, 3, 4, 5, 6 (vier Folgen))
Modern Family (Season 1, halb)
Russian Doll (Season 1)
Stranger Things (Season 2)
Tatortreiniger (Staffel 1, 2, 3, 4, 5 halb)
The O.C.* (Season 1, Season 2, Anfang Season 3)
You (Season 1, Season 2 halb)

* kannte ich schon

Tidying Up with Marie Kondo 
Conversation with a Killer: The Ted Bundy Tapes
The Final Table

Let’s dance
Chez Krömer

Ziemlich viel Fußball und Zeug über Fußball und ziemlich viel Essen auf youtube. So isses. (Sorted und Bon Appétit und Food wishes wohl am meisten)

Filme habe ich auch ein paar notiert:
Black Beauty
The Horse Whisperer
Ocean’s 12
The Devil wears Prada
B-Movie: Lust & Sound in West-Berlin 1979–1989

Matrix
Harry-Potter (4, 5, 6, 7.1 und 7.2 )
Unforgiven

Außerdem gucke ich gelegentlich uninspiriert lineares Fernsehen, aber nicht so oft.

Im Kino betrachtete Kinofilme:
Der Junge muss an die frische Luft
The Lion King
It 1 und 2 (Double feature)
Joker

Im Theater betrachtete Theaterstücke:
Im Herzen der Gewalt
Tschick
Dancer in the Dark
Das Ende von Eddy
Auerhaus

Die waren ALLE gut.

Besuchte Konzerte:
Schlechtes Konzertjahr (aber das sind ja inzwischen alle), aber dafür total das Teenie-Revival: The Rasmus und Mando Diao.

Das Jahr in anderen Dingen:
Besuchte Länder:
Gar nicht so viele. Norwegen als einziges neues. Habe aber dafür etwas mehr von der deutschen Küste gesehen. Aber der Reihe nach.

Im Januar war der einzige Ausflug ein Düsseldorf-Ausflug. Ein Hochzeitsausflug. War gut. Im Februar habe ich ziemlich viel gearbeitet. Im März wurde dann ein Ausflug zum Mary-Tier (und S. gemacht), da ging es also auf die Elbinsel Krautsand, die sehr hübsch ist. Im April war dann alles schon lange klar: Es gibt ja Regeln im Leben und die besagen zum Beispiel, dass man nur in Marseille 30 werden kann und ich halte mich ja an Regeln und es war so gut. Im Mai und Juni war ich jeweils einmal an der Nordsee. Einmal mit Stallleute und einmal mit Schwestern. Außerdem war ich im Juni Konferenzbedingt in Tartu und das war irgendwie auch sehr schön! Im Juli ging’s zum Sommerurlaub nach Norwegen, das war sehr schön. Und direkt danach noch mal nach Düsseldorf, wieder nur für ein Wochenende. Und ziemlich direkt danach ging es für eine Nacht in den Großraum Stuttgart und das war sehr schön gewesen! Und noch ein Wochenende weiter war ich dann noch im Emsland, um die Schwester zu feiern. Und dann noch nach Leipzig eine Woche später, um neuere und ältere Freunde zu treffen und die Stadt das erste Mal zu sehen. Das waren viele schöne Wochenenden hintereinander, aber bisschen anstrengend war das auch gewesen. Vor allem ging der September so weiter: Ich fuhr mal wieder nach Düsseldorf für Opas Geburtstag (sein letzter) und dann gab es auch noch ein Freundewochenende auf Poel. Und dann kam der Oktober und ich war zwei mal in Düsseldorf: ein mal wegen Opas Tod und ein mal wegen Opas Beerdigung. Und der letzte Ausflug im Dezember ging dann auch nach Düsseldorf, dies mal immerhin für Weihnachten, das aber auch anders war als geplant, weil Oma im Krankenhaus war.

Weniger große Reisen also, aber viele Wochenendausflüge. Bisschen froh über die neueren und älteren Freunde, die besucht wurden und auch zu besuch kamen. Bisschen froh auch, dass ich meine Familie schon ganz gerne mag. Ziemlich viele gute Leute. Und Marseille. Marseille mit Dario ist für immer meine liebste Sache.

Teuerste Anschaffung:
Auto. Und Alles ums Auto. Obwohl, die Versicherung habe ich ja erst 2020 bezahlt, das ist ja noch mal der halbe Anschaffungspreis (in echt).

Billigste Anschaffung:
Pinguinliebe, denn die ist umsonst und trotzdem so kostbar.

Neues Technikzeugs:
Handy. Minix.

Unwort des Jahres:
Winterschule

Wort des Jahres:
Winterschule

Prima Errungenschaften:
Kenntnisse über mich selbst. It’s a cliche for a reason.

Aufreger des Jahres:
Da kann ich ja nicht in der Öffentlichkeit drüber reden. Aber dieses Jahr war hart.

Nagellackfarbe des Jahres:
bordeaux von essie

Änderung des Jahres:
Ein gewisses Desinteresse an gewissen Sachen in meinem Umfeld. Das ist gesund für mich.

Insgesamt:
Habe gefühlt das ganze Jahr gewartet, hauptsächlich auf mich und den Sommer. Seltsam irgendwie. Und 30 bin ich auch geworden. Bestes Geburtstag ALLER Zeiten. Und ich kann schon wieder besser reiten als letztes Jahr und bin immer noch sehr froh über das T-Pony und das L-Pferd. Und für Dario. Ohne den würde ich in jeder Hinsicht verhungern, it’s the true (sic!). Vielleicht also doch ein okayes Jahr. Nicht spektakulär, aber eigentlich ist alles nur besser geworden. (Persönlich. Die Weltsituation kann ich an dieser Stelle nicht umfassend behandeln, das bleibt deswegen ein Desideratum.)

Josefina

Vergangene Rückblicke:
2018201720162015 | 2014 | 2013 | 2012
Bücher 2018
Bücher 2017
Bücher 2016
Bücher 2015
Bücher 2014
Bücher 2013: 1 | 2 | 3 | 4 | 5
Bücher 2012: 1 | 2 | 3 | 4
Bücher 2011
Bücher 2010
Bücher 2009
Bücher 2008

{Reisefreitag} Norwegen | Rotes Holzhaus

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Und dann waren wir in dem roten Holzhaus. Während am Ankunftstag ja noch die Sonne schien, war’s nun regnerisch.

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Aber ich könnte ja in so einem Haus wohnen, das wäre okay für mich. Und dann tat ich auch Sachen, die ich in meinem Leben in meinem roten Holzhaus so tun würde: Ich las Bücher (in meinem idealen Leben würde ich bessere Bücher lesen)…

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… und buk Brot. Mein Sauerteigansatz war ja seit Anbeginn der Reise gefüttert worden und nun hatte ich am Vorabend den Vorteig angesetzt und am Nachmittag dann ein wunderprächtiges Brot gebacken. Das hatte diverse Vorteile: ich hatte Spaß, wir frisches Brot, niemand musste irgendwo hinfahren, um welches zu besorgen und billiger war es auch. Prima, prima, Josefina.

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Und weil ansonsten nicht mehr so viel passierte, gingen Dario und ich die Umgebung angucken im Regen. Da waren wiiiinzige Frösche.

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Und Straßen. Okay, eine Straße.

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Und Natur.

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So ist das in Norwegen im Regen. Auch prachtvoll, sagste nichts gegen.
Josefina

{Bücher} Gelesene und neue Bücher 2019

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Ich bin ja ein Freund der Statistik und der Beständigkeit. Wäre das nicht so, würde ich dieses Lesejahr wohl unter den Tisch fallen lassen. Denn wie Sie sehen, sehen Sie quasi nichts. Ich habe wenig Bücher neuerworben und noch weniger Bücher gelesen. So isses nun mal manchmal. Mein Vorsatz bessere Bücher zu lesen ist leider auch nicht so recht was geworden. Vorhang auf!

Gelesene Bücher

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  1. Herrndorf, Wolfgang – Arbeit und Struktur
  2. Louis, Édouard – Wer hat meinen Vater umgebracht
  3. Horváth, Ödön von – Ein Kind unserer Zeit
  4. Böll, Heinrich – Wo warst du, Adam?
  5. Zeh, Juli – Gebrauchsanweisung für Pferde
  6. Pagnol, Marcel – Eine Kindheit in der Provence: Marcel / Marcel und Isabelle
  7. Caspari, Tina – Ein Cowboy für Bille und Zottel (Bille und Zottel, #7)
  8. Berg, Sibylle – GRM: Brainfuck
  9. Hannah, Kristin – Die Nachtigall
  10. Ibsen, Henrik – Nora
  11. Straßenburg, Romy – Adieu liberté: Wie mein Frankreich verschwand

11 Bücher. Das ist nicht so viel. Goodreads sagt, 3335 Seiten. Es dürften noch mal so ca. 700 Seiten in angefangenen Büchern draufkommen, aber die tauchen hier eben nicht auf. So isses nun mal immer.
5 gebundene Bücher, 6 Taschenbücher.
6 Bücher von männlichen Autoren, 5 von Autorinnen.
4 Sachbuch, 7 mal Fiktion (obwohl ich gerade überlege, ich das nicht anders zählen sollte, ich bin überfordert).
7 im Original auf Deutsch, 1 Englisch, 2 Französisch, 1 Norwegisch. Ich habe alles auf Deutsch gelesen, das heißt, ich habe eben 7 Bücher tatsächlich in der Originalsprache gelesen und 4 Übersetzungen.
Von den Büchern war 1 geliehen, 10 gehör(t)en mir, 2 sind aber schon wieder verkauft. 2 Bücher waren Geburtstagsgeschenke 2019, 4 weitere habe ich selbst 2019 gekauft, 2 habe ich Ende 2018 gekauft. Das heißt, ich habe 3 Bücher gelesen, die schon lange bei mir wohnen.
Das älteste Buch ist aus dem Jahr 1897 (Nora), 4 Bücher wurden im Jahr 2019 veröffentlicht. Das durchschnittliche Veröffentlichungsjahr ist 1984, ich bin damit im Vergleich zum Vorjahr 2 Jahre in die Vergangenheit gereist.
Ein Buch (Ein Cowboy für Bille und Zottel) habe ich erneut gelesen, es waren also 10 neue Bücher.

Ich habe mich erst gefreut, dass ich zwar sehr wenig und ländertechnisch wenig gemixt aber geschlechtermäßig recht ausgeglichen gelesen habe, bis mir aufgefallen ist, dass die Bücher von Autorinnen alle eher schlecht waren. Ich lasse jetzt Bille & Zottel mal etwas außen vor, das war ein Nostalgieding, aber während ich bei Gebrauchsanweisungen für Pferde und Die Nachtigall wusste, dass das nicht meine Lieblingsbücher werden würden, war ich von GRM und Adieu liberté tatsächlich enttäuscht, weil ich mir mehr davon erhofft hatte.
Somit bleiben am Ende eines quantitativ und qualitativ irritierenden Lesejahrs, sechs recht gute Bücher von Autoren. Darunter ein Klassiker (Nora – mir war tatsächlich die Handlung überhaupt nicht bekannt, habe mich deswegen über das Ende sehr gefreut), deutsche (Nach)Kriegslitertatur (Horváth und Böll gehen bei mir immer!), ein Bericht aus der Kindheit in der Provence (sehr gut!), ein Tagebuch auf dem Weg in den Tod (sehr gut!) und eine Abrechnung mit der französischen Politik (etwas kurz und etwas zu polemisch, aber lesenswert).

Dario hat übrigens auch den ersten Band Harry Potter vorgelesen. Aber vorgelesene Bücher zählen nicht.

So war es dann. Nächstes Jahr lese ich dann vielleicht mal bessere Bücher und vor allem bessere Bücher von Frauen.

Neue Bücher

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Das wirklich Schlimme ist dann aber vor allem auch wieder, dass ich zwar nicht sehr viele Bücher neu habe, aber wieder mehr als ich gelesen habe. Das ist ja nicht Sinn der Übung (welcher Übung?).

× – nicht gelesen, ✓ – gelesen, ~ – angefangen

  1. ✓ Louis, Édouard – Wer hat meinen Vater umgebracht (gekauft, neu)
  2. ~ Christopher, Nicholas – Eine Reise zu den Sternen (geschenkt)
  3. ✓ Pagnol, Marcel – Eine Kindheit in der Provence: Marcel / Marcel und Isabelle (geschenkt)
  4. × Schneider, Helge – Orang Utan Klaus (geschenkt)
  5. × Hell, Cornelius – Lesereise Ungarn: Donaublick und Pusztatraum (geschenkt)
  6. ✓ Hannah, Kristin – Die Nachtigall (geschenkt)
  7. ✓ Berg, Sibylle – GRM: Brainfuck (gekauft, neu)
  8. × Yoshimoto, Banana – Kitchen (gekauft, gebraucht – eigentlich hat Dario es gekauft)
  9. ✓ Straßenburg, Romy – Adieu liberté: Wie mein Frankreich verschwand (gekauft, gebraucht)
  10. × Prosser, Robert – Gemma Habibi (gekauft, gebraucht)
  11. × Janssen, Kristina – An die Hand genommen (geschenkt)
  12. × Mulisch, Harry – Die Entdeckung des Himmels (geschenkt)
  13. × Murakami, Haruki – Kafka am Strand (geschenkt)
  14. × Rodoreda, Mercè – Der Garten über dem Meer (gekauft, neu)

Zusätzlich zu den hier aufgeführten Büchern sind auch diverse alte Kinderbücher bei mir eingezogen, da Mama sie endlich freigegeben hat und die Schwestern sie aufteilen durften.  Und da ich die Älteste bin, steht in vielen mein Name drin und dann war die Sache ja klar. Aber die sind nicht neu, die gehören mir schon immer. Und ich muss die noch katalogisieren.

Auf ein Jahr, in dem ich mich erinnere, dass Lesen Spaß macht.
Josefina

{ein Monat} Dezember | Oh Gott, Weihnachten.

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Frohes Neues und so ein Kram. Jetzt noch schnell hier aufräumen!

Der Dezember. So last year. Aber er war voller Pinguine. Ganz viele davon waren im Adventskalender oder bei den Weihnachtsgeschenken. Der hier zu sehen ist, war ein 2018-Weihnachtsgeschenk.

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Aber süß isser immer noch, der Kleine. Ansonsten reiste ich Ende des Monats zur alljährlichen Audienz nach Düsseldorf. Und fuhr Bahn und sah Familie und Freunde und all so ein Kram. War nett. Tatsächlich. Beste Stadt halt.

Und Tiere gab’s da auch. Mehrere Hunde und den schwesterlichen Kater. Und cat content geht immer. Deswegen: Bela. Der wird auch alt, der Lümmel.

So war das. Dann fuhr ich wieder nach Lüneburg. Und weil ich mit dem Auto gefahren bin, gibt’s kein Duisburg und das ist das eigentlich Traurige.

Naja. Ich habe Gilmore Girls gesehen und ein ganz bisschen The O.C.. Und sonst lange nicht so viel. Einmal habe ich, um Finnisch zu hören, Kaunator ja Kulkuri angesehen. In Düsseldorf dann sehr viel vox (Medical detectives!) und danach habe ich mit Modern Family angefangen (hmmm) und die Hälfte der zweiten Staffel YOU angesehen. So war das.

Dann war das Jahr vorbei.
Und der Dezember erst recht.
Josefina

{Reisefreitag} Norwegen | Auf dem Berg.

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An Aufwachen mit Aussicht könnte ich mich ja gewöhnen, das wäre okay für mich.

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An Campingplätze, die so aussehen, könnte ich mich auch gewöhnen, das wäre kein Problem für mich.

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Ich bin ja übrigens kein großer Bergfreund, aber so mit Wasser daneben ist es okay.

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Wir sind dann sogar tatsächlich einen Berg hochgefahren.

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Zumindest drei von uns vier, sind die Passstraße hochgefahren. Um Schnee und Eis zu sehen. Aber erstmal musste das Auto die steile Straße hochfahren.

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Wurde aber geschafft, dann konnte man Skifahrer sehen, die runterfuhren, und Menschen, die den Berg hochliefen. Sehr adrett. Zugucken hat mir aber erstmal auch gereicht. Bin aber auch nicht so der Skifahrer.

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Abgesehen vom Schnee-Eis-Gletscher-Kram war’s dann aber tatsächlich mal wieder recht wenig malerisch, weil da gebaut wurde und es halt ansonsten ein Parkplatz war.

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Aber die Aussicht von da nach unten, die war schon auch schön.

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Da kann man halt nichts sagen, so sehen Berge auch gut aus. Und das Wasser ist schon sehr blau.

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Als wir fertig geguckt hatten und jeder auf Klo waren (Pinkelpausen gehen jeden was an!), fuhren wir nun wieder runter. Auch wieder mit Zwischenstopps. Sowohl für uns als auch für den Motor. Es war steiler als es aussieht.

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Aber man kann da halt auch überall stehenbleiben, weil schön.

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Kurze Überlegung, ob wir ins Wasser springen sollten. Haben wir nicht gemacht. Finde ich immer noch gut von uns.

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Als wir wieder fast ganz unten waren, sammelten wir auch D. wieder ein und fuhren weiter und fuhren mit einer Fähre. Ich könnte übrigens raussuchen, wo wir genau waren und welche Fähre das war, aber ich bin zu faul und für mich ist das alles einfach „Norwegen“ und das passt dann schon so.

Auf der Fähre haben mich Sprachen sehr glücklich gemacht. So viele Prs in einem Satz, da lacht mein Herz.

dav

Ansonsten war die Aussicht auch okay. Kann man mal machen.

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Und dann waren wir fast da, wo wir hinwollten. Also fuhren wir fertig dahin.

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Dann waren wir in einem kleinen roten Holzhaus, die Sonne schien und es gab eine Hängematte.

dav

Ach, Kinder, Sommerurlaub ist prachtvoll.
Josefina