con vista mare

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Ich habe schlechte Laune. Das ist ein produktiver Anfang, man muss sich dem stellen. Ich glaube, meine Laune wird auch nicht dadurch besser, dass ich seit einer Woche nicht (richtig) laufen kann. Letzte Woche Mittwoch bin ich gestürzt und seit Sonntag geht es fast wieder mit dem Laufen, ich war auch wieder an der Uni, aber es tut doch immer noch sehr weh und ich vermeide unnötige Bewegungen und sitze viel in der Gegend rum. Und während ich das durchaus schätzen kann, wenn es freiwillig ist, finde ich es gerade nervig. Ich will rausgehen. Ich will das Pferd sehen. Ich will die Wohnung aufräumen. Ich will keine schlechte Laune mehr haben.

Die Pflanzen sind dafür gewachsen, ich habe sie noch nicht umgebracht – ich habe bisher auch nichts getan, denn es hat so viel geregnet, dass gießen keine Option war. Antigießen wäre gut gewesen, der Thymian macht mir auch tatsächlich etwas Sorgen. Die zwei großen Minzen habe ich jetzt etwas beschnitten, der Tee aus der Pfefferminze schmeckt schonmal sehr gut. Das ist nicht verwunderlich, aber trotzdem prima.
Ich habe übrigens auch meine Aloe Vera im Büro wieder gerettet, vielleicht habe ich doch einen grünen Daumen und kann endlich Förster werden.

Oder Floristin. Vielleicht schmeiße ich alles hin und kaufe mir einen Blumenladen.
Josefina

{Reisefreitag} Marseille | Cours Julien & Notre Dame

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Ich habe geschwindelt, dass ist gar nicht der letzte Beitrag zu der Dezemberreise, sondern nur der Anfang des letzten Tages. Da müssen wir jetzt alle ganz stark sein. Es war ein Tag ohne großen Plan, so weit ich mich erinnern kann, der Plan war „rumlaufen und Fotos machen“ und das wurde teilweise umgesetzt.

Wir haben bei uns in der Nachbarschaft angefangen und haben erstmal das Haus verlassen. Wir haben direkt am Cours Julien gewohnt.

In diesem Haus, ganz ganz oben. Das ist sehr hübsch dort.

Die Straßen sind voll mit kleinen Geschäften, Restaurants, Cafés und Bars. Alles ist bunt und weil in Marseille immer (!) die Sonne scheint, sieht es immer freundlich dort aus.

Der eigentliche Platz ist auch voller Cafés, Brunnen und Platz zum Skateboard fahren. Von der anderen Seite, führen Treppen zum Platz hinauf. Marseille ist eine hügelige, hügelige Stadt. Dort gibt es die bunten Treppen, die man oft auf Fotos sieht.

Und viele Straßen, die man hinabblicken kann. Wir sind diese dann auch tatsächlich hinabgelaufen (wenn man hochfährt, kann man im Zweifel auch eine Metro nehmen). Wir wollten doch nochmal zu Notre Dame hochklettern.

Da kommt man am Palais du justice vorbei. Hier kann man eigentlich einen Bus nehmen, aber wir sind zu Fuß auf den Berg geklettert. Das ist ganz schön hoch, da läuft man erstmal eine Weile.

Aber dann ist man oben und kann, oh wie prachtvoll, hinunter blicken. Immer wieder schön. Es war sehr windig da oben.

Außerdem hatten wir diesmal auch das andere Objektiv mit und konnten näher an die Sachen ran. Wir haben auch versucht unser Haus zu finden, haben wir aber nicht geschafft. Traurig.

Dafür konnte man auch Gebäude fotografieren, die ich alle nehmen würde, wenn ich schon mein Haus nicht finde. Ich bin da nicht so, ich nehme alles. Vor allem das Chateau auf der Insel.

Da war auch Militär. Diesmal fand ich insgesamt recht viel Militär in der Stadt, die armen mussten auch in voller Montur da hochlaufen.

Dann sind wir, also wir fertig geguckt hatten, wieder runter. Als ob man jemals fertig wäre. Aber man muss sich losreißen. Wir sind wieder am Palais du justice angekommen.

Und da hatte ich dann so Hunger, dass wir ganz schnell Pizza essen gehen mussten. Ein sehr prachtvoller Vormittag war das bisher gewesen!

Josefina

{12 von 12} Mai

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1. Seitdem die Bilder da hängen, freue ich mich immer über das Treppenhaus. 2. Sparkassen-Termin. 3. Pferd. 4. Kein Kreislauf, deswegen Sofa. 5. Heldentat: Lichterkette drapiert. 6. Immer noch kein Kreislauf, deswegen erstmal Tee. 7. Endlich Paket fertig gemacht. 8. Rezepte raussuchen. 9. Geschirr wegräumen. 10. Bad zum Wischen ausräumen. 11. Sachen sinnvoll stapeln. 12. Schlafen.

Komischer, komischer Tag. Andere Tage.
Josefina (müde)

{ein Monat} April

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Ich arbeite mich so langsam durch, vielleicht sehe ich am Ende der Woche wieder Licht. Oder das ewige Dunkel. Ich mag schwarz. Ich mag auch den April. Der April ist ein prachtvoller Monat.

Düsseldorf: Hier man unrichtig | Aber dafür sauber.

Marseille: Geburtstagsmorgen | Hinfahrt | Wohnungsaussicht | Meeresstraße | Wohnungsstraße | Alter Hafen | Abschiedsblick

Wiederkehrung: Geburtstagskarten | Kräutergarten | Regen in Hamburg

Prag: Friedliche Wand | Uni mit Aussicht | Himmel | Stadionwurst

Nachdem wir mit Friends dann ja durch fahren, fiel ich, so kann ich mich erinnern, in ein tiefes Loch. Ich bin immer noch auf der Suche nach einer Serie, die man locker leicht mal so gucken kann, nichts dramatisches, einfach was nettes. Und bei netflix. Weil sonst fallen mir auch hundertausendmillionen Serien ein, aber das ist im Wohnzimmer unpraktisch. Vor allem weil wir auch bei Brooklyn Nine-Nine die netflix-Grenze erreicht haben. Ich glaube, immer wenn wir nicht wussten, was wir gerade ansehen sollen, haben wir hundert Folgen Last Week Tonight angeguckt. Das ist auch immer lobenswert. Ich habe auch mindestens eine Folge TSM Legends geguckt, hurra!
Ganz am Anfang des Monats habe ich noch weiter House geguckt, aber damit habe ich schon wieder pausiert. Generell war ich ja viel weg und deswegen wenig (… na gut, weniger) guckig als sonst. Vor der Marseille-Reise haben wir ein bisschen von der dreiteiligen Doku über die Mafia in Frankreich geguckt (die Doku hat drei Teile, Dario hat zwei geguckt und ich anderthalb, weil ich zweimal beim zweiten Teil eingeschlafen bin)! Am Anfang haben wir die sogar in der arte-Mediathek angeguckt, aber dann mussten wir auf youtube ausweichen. Wir sind übrigens darauf gekommen, weil eines meiner Hobbies darin besteht Marseille in die arte-Suchmaske einzugeben und mal zu gucken, was so kommst. Lohnt sich meistens, kann ich nur empfehlen.
In Marseille haben Dario und ich tatsächlich die vierte Staffel Sherlock fertig geguckt (die erste Folge haben wir irgendwann im Januar mal angeguckt) und ich dachte, die dritte Staffel wäre schlecht, aber die finde ich jetzt im Vergleich brilliant. Ich fand diese Staffel miserabel. Ich fand jede Folge dumm. Vor allem die letzte. Ich weiß nicht, warum die das machen.
Dann ging’s nach Hause und ich habe quasi die gesamte letzte Staffel Girls im Basteln der Lichterkette geguckt. Während ich die Staffel geguckt habe, hat es mir sehr gut gefallen, aber im nachhinein bin ich irgendwie traurig, weil die Staffel so traurig war. Außerdem habe ich mal wieder wiederentdeckt wie lustig The Fresh Prince of Bel-Air ist und deswegen Staffel zwei fast ganz geguckt.
Aktuell wie immer bei Grey’s Anatomy (ich verdrehe aber inzwischen doch sehr viel die Augen) und Big Bang Theory, was ich nie sehr aufmerksam gucke.
Und weil im Wohnzimmer dann ja Programm fehlte (also eine Serie, die ich mit Dario zusammengucke), habe ich doch endlich mal für uns beschlossen, dass ich Breaking Bad endlich mal fertig gucke, weil ich eigentlich auch nicht weiß, warum ich das nie getan habe, denn die Serie ist phänomenal gut. Im April hat’s aber lediglich zu den zwei Folgen aus der letzten Staffel gereicht, die ich schon kannte.
Im Fernsehgerät verfolge ich Let’s dance, weil ich’s kann und gucke halbwegs aktuell immer den Böhmermann-Kram mit mehr oder weniger Aufmerksamkeit.

Abgesehen davon habe ich im April verlernt wie man liest, obwohl ich das eigentlich seit einer Weile verlernt habe, das ist irgendwie auch ein bisschen traurig, vielleicht lerne ich es ja auch mal wieder. Ich war auch zu viel unterwegs, obwohl alle drei Ausflüge (Düsseldorf, Marseille, Prag) in ihrer Art wunderbar waren. Düsseldorf ist halt ein Heimaturlaub, in einer Stadt, die ich immer noch arg schätze, die vor allem auch angefüllt ist mit Leuten, die ich gut leiden kann. Marseille ist halt Marseille. Da kann man nichts machen. Das Herz will, was das Herz will. Und Geburtstag in Südfrankreich ist alles, was ich will. Und Prag war einfach eine interessante und gut organisierte Konferenz und ich habe nicht angefangen zu weinen als ich vortragen musste, ich kann das also insgesamt als Erfolg verbuchen, yeah.

Jetzt muss ich aber wieder in den Alltag zurückfinden, bisher schlage ich mich damit nicht besonders gut.

Naja, der Mai geht ja noch ein bisschen.
Josefina

Hurra!

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Ich wollte eigentlich, ganz nach Plan, diese elendige Marseillereise heute abschließen, aber jetzt mache ich das nicht, weil ich nicht mal die Fotos entsprechend vorliegen habe.
Dafür habe ich ein Sofa im Treppenhaus zersägt (ich habe eigentlich zugesehen, wie Dario das macht) und stehe nun mit einem leeren Wohnzimmer da. Und muss morgen zum Baumarkt und noch mehr im Kreis rennen. Da habe ich keine Zeit für Fotos. Morgen vielleicht, aber morgen muss auf die Wand gestrichen werden, die das Sofa zerstört hat. Wir haben wirklich einen sehr schmalen Flur, wenn man da ein Sofa und einen Sessel durchpresst, dann muss man gleich wieder streichen. Hurra!

Ja. Wohnung und Arbeit, das ist mein Leben. Hurra!
Ich bin sehr müde. Wohnungen sind sehr anstrengend. Wann ist alles so anstrengend geworden?
Josefina

{Reisefreitag} Marseille | Meer & Licht

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Der Rest des ersten Dezembers des vergangenen Jahres war dann auch sehr spektakulär. Zunächst haben wir nämlich einmal mit Hilfe einer Fähre die Insel verlassen!

Wir ließen also Wasser und auch das Chateau d’If hinter uns.

Die Fahrt führte zurück zur Stadt! (Das ist eigentlich widersprüchlich, weil die Inseln ja Teil des Stadtgebietes sind, aber wir wissen ja, was ich meine.)

Im Hafen war das Licht dann auch schon sehr hübsch, da kann man sich nicht beschweren.

Nachdem Schiff sind wir dann also zu unser Wohnung in die Höhe geklettert, da war das Licht ebenfalls eindeutig prachtvoll, da kann man sich wiederum nicht beschweren, deswegen tat dies auch niemand.

Ach, prachtvoll diese Stadt. An diesem Abend waren wir dann noch essen, im L’arôme – da waren wir ja auch an meinem Geburtstag gewesen und es war wieder sehr sehr lecker, auch wenn ich mein Essen mit Darios tauschen musste, weil es zu scharf war. Sehr sehr gut! Ich kann das Restaurant wirklich nur zutiefst empfehlen, falls jemand mal zufällig in Marseille ist. Man sollte sehr viel öfter in diese Stadt reinstolpern und zufällig da sein – im Restaurant muss man allerdings einen Tisch reservieren, da nützt dann der Zufall nichts.

Am nächsten Tag waren wir einkaufen, also Weihnachtsgeschenke und all so einen Kram. War ja Dezember und da kann man sowas praktisch im Ausland erledigen, dann hat man Ruhe.

Es gibt also ein Foto vom Treppenhaus, um die Tiefe zu demonstrieren.

Und dann gibt’s von dem Tag keine Fotos mehr, weil mächtig eingekauft wurde. So viele Sachen, also ehrlich mal. Natürlich auch Sachen für mich, da bin ich nicht so. In dieser Hinsicht war das ein sehr erfolgreicher Tag.

Am Abend gab’s wieder Licht aus der Wohnung heraus und damit war auch dieser Tag vorbei.

Gute Nacht, Marseille.
Josefina

Bastelstunde

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Muss ja auch noch was anderes im Leben geben außer Frankreich (und das gerade am Wahltag). Ich habe zum Beispiel schon meine Präsentation für meinen Freitagsvortrag mehr oder minder fertig, das ist doch mal was!

Außerdem habe ich auch mal wieder was gebastelt, denn ich hatte zwar eine gar schöne Lichterkette im Schlafzimmer hängen, doch störte mich diese farblich. Ich bin also ausgezogen, um mir eine Lichterkette zu basteln, die mir farblich mehr zusagt bzw. mir in diesem Raum mehr zusagt. Das Prinzip ist ziemlich einfach und selbsterklärend (eine Anleitung gibt es zum Beispiel hier), das Ergebnis kann sich durchaus sehen lassen.

Blöder Weise habe ich mich mit dem Kupfer-Faden etwas verschätzt und konnte nur zwei statt vier Kugeln machen, deswegen muss ich da nochmal etwas nachrüsten, dann haben auch alle Lampen ein Hütchen.

Außerdem hatte ich mir seit hundert Jahren vorgenommen, diesen Balkonkästenhaltern vor meinem Fenster mal etwas Inhalt zu geben und jetzt war es endlich so weit! Auf zum Gartencenter. Da habe ich Kästen, Erde und Pflanzen erstanden. Dann habe ich mit Dario alles nach Hause gebracht. Dann habe ich festgestellt, dass ich zu kurze Kästen gekauft habe, hurra! Also nochmal zur Gärtnerei, umgetauscht und dann ging’s endlich los. Da die Kästen ja jetzt länger waren, hatten wir eigentlich zu wenig Pflanzen, aber ich hatte wirklich keine Lust noch mehr Geld auszugeben, deswegen versuchen wir mal, ob die Pflänzchen aus dem Garten vielleicht jetzt mal lieber hier oben wohnen wollen… wenn es nur man aufhören würde zu regnen, hageln und winden!

Jedenfalls gibt es jetzt einmal Salbei – Lavendel – Thymian – Lavendel – Schokominze und ein anderes Mal Spearmint – Lavendel – Pfefferminze – Lavendel – Apfelminze(?). Die Schokominze ist ein kleiner Rest von dem, was wir eigentlich mal im Garten gepflanzt hatten, was von den Nachbarn aber ignoriert (und meiner Meinung nach zerstört) wurde, die Apfelminze, falls es denn welche ist, wächst auch im Garten und ergibt lecker Tee.

So isses. Mittwoch geht’s dann wieder auf Dienstreise. Bis dahin passt ihr mir schon alle auf euch auf. Danach auch. Danke!
Josefina

P.S. Irgendwer sollte die Altpapiertonne mal wieder hinstellen, jaja.

{Reisefreitag} Marseille | Île de Pomègues

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So, Kinder. Es ist ein bisschen verwirrend, wenn man über Marseille schreibt, gerade da war, aber nicht darüber schreibt, sondern über das letzte Mal. Sind wir zu oft dort? Gibt es so etwas? Man kann nie genug da sein. Man kann auch nicht genug Îles du Frioul besuchen. Geht nicht.

Haben wir also gemacht.

Und weil jetzt ja auch schon Dezember war, musste man sich überraschend warm anziehen! Das war schon der zweite Tag in diesem Urlaub, an dem ich meine Winterjacke anziehen musste! Schockschwerenot. Aber auf dem Boot und auch der Insel war es dann sehr windig, da war das sehr gut.

Bevor wir losgefahren sind (um 11), haben wir gefrühstückt! Das ist lobenswert. Wir hatten auch Essen und Trinken (kalt und warm) mit, wir waren sehr vorbereitet, auch lobenswert.

Dann sind wir mit der Fähre gefahren, wie man das so macht, um das Archipel, welches zum Stadtgebiet gehört, zu erreichen. Die Fahrt dauert ca. eine halbe Stunde, aber eigentlich weniger.

Und dann ist man da.

Wir haben dafür entschieden vom Hafen aus auf die linke Insel zu gehen, das ist die Île de Pomègues.

Erst sind wir zur Spitze gelaufen, da kann man nicht besonders weit laufen.

Dort ist aber auch (so denke ich jedenfalls) der höchste Punkt der Inselgruppe, also gingen wir nicht nur geradeaus, sondern auch in die Höhe. Da gibt’s Natur und einen Blick auf den Hafen.

Einen Blick zurück auf die Stadt und Chateau d’If kann man auch werfen. Dann geht man quasi wieder zurück (aber ist höher als vorher) und kann beginnen die eigentliche Insel zu erkunden. Die Insel ist nicht sehr breit und 2,7 Kilometer lang.

Ziemlich schnell ist man dann bei der Bucht, bei der wir im April gewesen waren. An meinem Geburtstag.

Das ist immer noch sehr schön dort, aber diesmal wollten wir ja doch mal weitergehen, wir hatten ja mehr Zeit mitgebracht.

Und, wie man sieht, der Weg ging ja auch noch ein Stückchen weiter.

Und dann ist man wieder irgendwo oben und kann wieder auf den Hafen gucken (hier kann man sehen wie ich das sehr professionell mache)

Die Insel ist ein Naturschutzgebiet (oder sowas ähnliches), da gibt es Vögelchen und man darf nicht überall hin und nur sehr wenig Fahrrad fahren! Und man sollte keinen Müll in der Gegend rumwerfen, aber das sollte man eigentlich nirgendwo.

Ansonsten ist die Insel weiß und blau und im Dezember wunderbar leer. Die Sonne hat außerdem geschienen, es war sehr prächtig.

Dann haben wir eine kleine Rast am Wasser eingelegt und ich muss sagen, Baguette, Salami und Käse können die in Frankreich ja schon und wenn man dabei noch aufs Mittelmeer guckt, wird’s nicht schlechter.

Wir wandelten also so über die Insel – die ist zwar wirklich nicht lang, aber dadurch, dass es ganze Zeit hoch und runter geht und die Wege recht steinig sind, dauert es schon seine Zeit. Außerdem ist man viel mit Gucken beschäftigt, denn auch wenn man quasi ständig das Gleiche sieht, ist es immer so schön, dass man lieber nochmal guckt.

Ich kaufe mir ja da ein Haus. Vielleicht das.

Ihr könnt mich dann alle besuchen kommen und mit mir meine Aussicht aussichten.

Auf der Insel gibt es ein paar Gebäude und Befestigungsanlagen, die man aber nur teilweise betreten kann/darf. Das hier zum Beispiel nicht. Das ist ziemlich am Ende der Insel

Dann sind wir wieder zurückgelaufen. Wir sind auf der vom Hafen aus gesehenen linken Seite hingelaufen und rechts zurück.

Dann gab’s noch Tee und Crème brûlée zum Abschied, denn auch damit macht man nie was verkehrt.

Und wie wir dann gefahren sind und was sonst noch so an diesem ersten Dezember des Jahres 2016 passierte, das erzähle ich beim nächsten Mal.

Aber wir können schonmal festhalten: Diese Insel ist einfach sehr schön.
Josefina

{Reisefreitag} Marseille | Cité radieuse

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Noche in Tag in Marseille, aber endlich wieder Sonne, hurra! Wir sind nocheinmal in den in die Richtung von vor zwei Tagen gefahren (mit der U-Bahn!) und kamen wieder beim Stadion an.

Diesmal sind wir aber nicht die Straße zum Strand/Meer langgelaufen, sondern haben eine Straße genommen, die in einem 91°-Winkel zu dieser steht. Dario hat das nachgemessen, der alte Schlawiner. Das Ziel war nämlich die von Corbusier gestaltete Wohneinheit zu besichtigen. In Marseille ist die erste dieser zu finden, gebaut wurde von 1947-1952.

Von außen sieht man erstmal ziemlich viel Beton. Führungen auf Englisch finden leider nur zu Urlaubszeiten statt und da war gerade keine, deswegen konnten wir keine Führung machen (das wussten wir vorher), sondern nur die Teile angucken, die für die Öffentlichkeit zugänglich sind, das sind zwei Stockwerke, auf denen es auch einige Geschäfte, z.B. einen Buchladen, gibt und die Dachterasse.

So sieht es dann dort aus, ein bisschen unwirklich der ganze Ort.

Aber Romantik können wir!

Wir hoffen, dass wir nächstes Mal eine Führung machen können (und da ich gerade vorblogge, hoffe ich, dass wir zu dem Zeitpunkt des Erscheinens bereits eine Tour gebucht haben und an dieser dann entsprechend teilnehmen werden.)

Danach hatten wir den großen Plan für den Tag bereits abgehakt.

Dann sind wir durch die Gegend geschlendert und auf einer Straße gelandet, auf der ich mal ein Café rausgesucht hatte. Dieses haben wir dann auch gefunden und dort Tee (ich!) und Kaffee (Dario!) getrunken. Dario sagt, der Kaffee war super, die Muffins waren gerade ausverkauft bzw. noch im Ofen, deswegen kann ich nicht zu den Muffins sagen, aber ich möchte unbedingt noch so einen Muffin essen, deswegen gehen wir vielleicht einfach nochmal hin. (Coogee, 100 Boulevard Baille).

Danach sind wir einfach weitergelaufen, mit einem groben Verständnis davon, in welche Richtung wir uns bewegen. Die Rue de Rome lang. Dort haben wir auch einen Kebab gegessen und sind wieder nach Hause gelaufen.

Laufen, laufen, immer so viel laufen.
So eine prachtvolle, prachtvolle Stadt.
Josefina