{12 von 12} November

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Aufstehen | Arbeiten (inkl. unterrichten) | Apfelfrühstück
Mittagspause (inkl. Mensaessen) | Tee
Flughafengang | Warten am Flughafen | Mansikurs | Heimweg
Metronom | Sport
Essen (inkl. Serie)

Dann war ich so müde, dass ich auf dem Sofa eingeschlafen bin und mich nur noch knapp ins Bett schleppen konnte. Das passiert, wenn man von 8-18 Uhr arbeitet, das bin ich nicht gewöhnt. Andere vielleicht schon?

Josefina

 

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{Reisefreitag} New York | Day with a view (Part I)

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New York, New York. Nachdem wir viele Tage in Straßenschluchten verbrachten, entschieden wir uns an diesem Tag für verschiedene Städteansichten. Wir entschieden uns auch dafür lange im Bett zu liegen und erst um elf Uhr rauszugehen.

Und dann fingen wir auch erstmal mit einer gewöhnlichen Ansicht an: Unserer liebsten Bäckerei. Wir sind aber nicht reingegangen, wir hatten Frühstückspläne.

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Da musste man mit der U-Bahn hinfahren! Aber wegen der komischen Zwischenuhrzeit (nach dem Morgenverkehr, vor der Mittagspause) war diese sehr leer.

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Wir sind zu Junior’s gegangen, weil wir Käsekuchen essen wollten. Da konnten wir uns erst eine Weile nicht entscheiden, weil wir alles haben wollten. Ich habe Käsekuchen mit Mousse au Chocolat. Das war lecker, aber nach drei Bissen hatte ich einen Zuckerschock. Die L-Schwester auch.

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War aber auch eventuell nicht so klug von mir Egg Cream dazuzubestellen, das ist auch anstrengend für den Magen und weniger ekelig als man denkt, aber richtig lecker ist es auch nicht. Kann man mal trinken, muss man dann aber nicht noch mal machen. So viel New Yorker steckt dann nicht in mir.

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Jedenfalls war der Kuchen so süß, dass wir das mit etwas Herzhaften kompensieren mussten, aber das war dann so viel Herzhaft, dass wir auch davon einer Nahtoderfahrung sehr nahe kamen.

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Den Kuchen haben wir uns dann einpacken lassen. Der Kuchen war aber mega. Dann sind wir jedenfalls endlich zur Aussicht Nummer Eins gefahren: Wir sind mit der Staten Island Ferry nach Staten Island gefahren, dabei kann man auf Manhattan blicken. Das haben wir getan. Oder ich habe es getan, während die L-Schwester Boote gar nicht mal so gerne mag.

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Man kommt dabei auch an der Freiheitsstatue vorbei und kann diese ansehen. Wir hatten uns (oder ich hatte für uns?) entschieden, dass ein Besuch davon nicht erstrebenswert bzw. zu teuer und zu voll wäre. Deswegen fuhren wir tatsächlich nur vorbei.

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Und dann steht die da so und chillt rum.

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Obwohl ich meinen Arm nicht so lange hochhalten könnte. Aber ich bin auch ein Mensch.

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Allein auf weiter Flur, die gute Frau.

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Ich fahre ja zudem gerne Fähre.

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Eigentlich ist die gute Frau gar nicht so alleine, das ist ganz schöner Betrieb um sie rum und unter ihr drunter.

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Und Manhatten sieht man ja auch, das darf man nicht vergessen!

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All die ach so hohen Häuser.

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Dann ist man da und guckt ein bisschen die Aussicht an. Dafür kann man auch die Ankunftshalle verlassen. Mehr haben wir da aber nicht gemacht, Staten Island bleibt uns ein Mysterium.

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In der Ankunfts- und Abfahrhalle gibt es dafür Fische, die haben wir auch noch angeguckt. Aquarien mag ich ja auch.

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Dann fährt man die gleiche Strecke wieder zurück und, oh Wunder!, dabei kann man auch Manhattan sehen.

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Und Boote.

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Und Wasser.

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Und immer noch mal hohe Häuser, von denen kann man ja, wenn man schon mal da ist, nie genug bekommen, dafür sind die ja da. Glaube ich.

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Segeln würde ich da vielleicht auch mal.

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Ach, da ist die Frau ja schon wieder! Hallo!

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Und man nähert sich wieder den Häusern.

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Und dann ist man da. Also wo man angefangen  hat, eine Reise, die einen örtlich nicht weitergebracht hat, aber eine natürlich persönlich auf ein ganz neues Level gehoben hat.

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Wie ein zartes Pflänzchen wächst der Mensch dann heran.

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Danach mussten wir die Aussicht erstmal verdauen und legten uns in den Central Park. Da liegt man sehr gut, es war sehr warm.

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Dann liegen wir ein Stück und gingen wieder bei Five Guys Burger essen, weil lecker. Das ist ein gutes Argument für Essen.

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Was wir danach gemacht haben, erzähle ich beim nächsten Mal,
hier sind schon so viele Bilder.

Burgercount: J – 4, L – 5.
Josefina

Bildungsroman

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Ich rede mal wieder über Bücher, dachte ich mir, ohne über den Inhalt zu reden. Das ist ja gesund und heilsam. Im April habe ich nämlich das letzte Mal über die Bücher, die ich zu lesen plane, geschrieben. Und jetzt sage ich euch, was daraus geworden ist, die Spannung ist ja kaum zum aushalten, alle rasten aus, niemand hält es auf den Sitzen, der Applaus geht los bevor was passiert ist, das Publikum… und so weiter. Ihr kennt diese Situationen ja.

Es trug sich jedenfalls so zu, dass ich Boyles Wassermusik ziemlich kurz nach dem vorherigen Eintrag ausgelesen hatte, das Buch hat mir sehr gut gefallen, hätte ich doch früher schon über die ersten zehn Seiten hinausgelesen! Das war ein Lesespaß!
Danach habe ich, immer noch ziemlich schnell und voller Lesebegeisterung, den Werther gelesen, den ich solide fand – super Urteil, was? Ich fand ihn leider nicht pathetisch genug, da war ich etwas enttäuscht, aber das lag wohl an der falschen Erwartungshaltung. Nach diesen zwei Büchern ging es dann stetig abwärts. Ich habe mich durch Das neue Leben gekämpft, da aber schon in der Mitte drei Kurzgeschichten von Nabokov gelesen, weil ich mit dem Buch nicht klarkomme. Ich verstehe das Buch immer noch nicht, das letzte Drittel war aber immerhin etwas flüssiger lesbar. Der Meister und Margarita habe ich dann auch noch geschafft, war aber auch eher wieder eine zähe Angelegenheit. Zwei Bücher hintereinander mit fantastischen Elementen, das kann ja auch nicht gut gehen, da bin ich zu sehr Realist für, ich genieße das nicht besonders. Es war deswegen vielleicht auch einfach unklug danach Esti zu lesen bzw. lesen zu wollen. Ich habe 200 Seiten geschafft und war dann so sauer auf das Buch, so sauer war ich schon lange auf kein Buch mehr – dabei hatte es mir nicht mal schlecht gefallen, aber es war irgendwann nervig. So nervig sogar, dass ich mir als der Zug mal ausfiel und ich zwei Stunden in Harburg stand und ich nur das Buch bei mir hatte, spontan ein anders Buch kaufen musste. Das habe ich dann direkt durchgelesen: Seethaler – Jetzt wirds ernst.  Endlich mal wieder einfach eine durcherzählte Coming-of-Age-Geschichte ohne Fragmente, ohne Teufel, ohne Engel. Geht doch. Das finnische Buch, Die Lachsfischerin, habe ich danach zwar auch angefangen, bin aber auch nie richtig weit gekommen, der Schreibstil ist anstrengend (oder auch: schlecht), muss ich noch mal gucken. Darum habe ich da wieder auch erst mal ein anderes Buch gelesen, das ich auch neugekauft hatte: Lohse – Ein fauler Gott, das ich sehr gut fand bis das Ende kam.

Ich habe mich dann aber entschieden mit anderen neuen Büchern und den zwei alten Büchern einen neuen Stapel zu machen, muss ja auch mal sein. Durch alle Zeiten lese ich gerade und ich find’s schon wieder schlecht geschrieben. Der Graf von Monte Christo habe ich auch angefangen und das gefällt mir bisher sehr gut, ist mir aber gerade zu schwer zum rumtragen. Die letzten drei habe ich noch nicht angerührt, Kyrö wurde mir geliehen, ich weiß gar nicht, ob mich das so interessiert, aber jetzt werde ich es wohl bald mal lesen müssen. Oh weh, oh Jammer.

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Abgesehen vom selberlesen hat Dario noch Bölls Haus ohne Hüter vorgelesen und das ist ein fantastisches Buch.

So sieht es hier aus. Aktuell lesen wir Wo warst du, Adam? zusammen. Das ist bisher auch prima.
Josefina

{Reisefreitag} New York | Cola light Ginger Lime

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Tag sieben in New York. Der Tag fing normal an, was bedeutete, dass wir zu „unserer“ Bäckerei liefen, uns ein paar Teilchen und Kaffee bzw. Kakao kauften und uns dann auf eine Bank setzen. Diesmal saßen wir direkt der Subway-Station, damit wir sie nicht verpassen würden. Vor uns war dann ein bisschen Chaos, weil ein Auto Probleme hatte – der Fahrer dahinter stieg dann aus, aber vom reinen Zuschauen wurde leider nicht ersichtlich, ob der Mann helfen wollte, sauer war oder das Problem verursacht hatte. Es war sehr verwirrend. Noch verwirrender wurde es dann als dann ein orthodoxer Jude (wie gesagt, da gab’s viele) im Rollstuhl ankam und sich einmischte. Der sah aus als wäre er mindestens hundert. Er stand dann auf seinem Rollstuhl auf (weil warum denn nicht?), wurde fünfzig Jahre jünger und fuhr das kaputte Auto weg. Ich bin immer noch nicht sicher, was da passiert ist, glaube aber fest, dass er beim Aussteigen noch höchstens zwanzig war. Verwirrend, ich sag’s euch.

Sind dann lieber schnell weggefahren, sicher ist sicher. In Manhattan waren dann die Straßen nicht nur gesperrt (wie ja am Vortrag schon), sondern diesmal tatsächlich für eine Parade genutzt. Das war eine Puerto-Rico-Parade, die da lang zog und es uns erstmal eine Weile unmöglich machte wie geplant die Straße zu überqueren.

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Wir hatten es dann aber nach einigen Umwegen doch geschafft und konnten ins MoMA, das Museum of Modern Art. Da waren wir doch alle erfreut! Ich rate übrigens auch hier wieder zu kommen, wenn das Museum öffnet, am Anfang war’s wirklich noch sehr angenehm, wenn ich auch das Gebäude erst etwas verwirrend fand.

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Ich habe leider vergessen, wer der Künstler dieser Installation war, aber das war ganz cool. Unten waren, so weit ich mich erinnere, Platz für Nachwuchskünstler, dann ging’s buntgemischt durch die Gegend.

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Robert Mappelthorpe – Hermes (1988)

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Diese Stadtkunst fand ich semi (habe wieder nicht aufgeschrieben, wer das war), aber dafür konnte man sich dort in einer Schlange anstellen (ohne dass wir wussten, wofür wir uns da anstellen) und dann eine Weile mit einer VR-Brille durch so eine Stadt laufen, das war wiederum ziemlich cool, aber ich bin auch VR-Fan, kann ich nicht leugnen.

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Erdward Ruscha – The End (1991)

Und sonst hängen da halt viele Pollocks, Wahrhols, Monets, Picassos und so weiter. Zum Beispiel ja auch Van Goghs Sternennacht, aber davor war’s dann schon sehr voll, weil die Uhrzeit schon etwas fortgeschrittener war, als wir da waren. Deswegen, wie gesagt, möglichst früh kommen.

Als wir da waren gab es zu dem noch eine Einzelausstellung von Adrian Piper, die war auch sehr gut, aber danach war der Kopf auch sehr voll. Sorry, meine Kunstbesprechungen sind nicht sehr gut, aber guckt sie euch halt selbst an.

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Als wir rauskamen hat’s geregnet, das fand ich ja schon frech. Und Hunger hatten wir auch schon wieder. Wir waren bei Five Guys, der L-Schwester war das eigentlich zu laut, aber ich wollte nicht mehr im Regen sein.

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Und als wir unsere Burger dann hatten, war auch alles gut, denn die sind wirklich wirklich gut. Außerdem will ich mich an dieser Stelle offiziell darüber beschweren, dass es in den USA viel mehr und viel bessere Cola-Sorten gibt. Zum Beispiel Cola light Ginger Lime und nur so geiler Scheiß. Man kann sich gar nicht entscheiden. Aber hier? Nichts!

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Danach haben wir einen Supermarkt gesucht, aber in der Stadt gibt’s gar nicht so viele, scheint es mir. Wir hatten dann erst einen gefunden, aber der war megavoll und mehr so ein Biomarkt und ich fahre ja nicht in die USA um bio zu kaufen, da müssen wir uns ja alle nichts vormachen.

Durch Zufall haben wir dann noch einen anderen gefunden, der hatte, was wir suchen: ein ordentliches Süßigkeitenregal.  Und hier kommt meine zweite offizielle Beschwerde: Wie kann es angehen, dass wir drei M&M’s-Sorten haben und die dreihunderttausendmillionenhundert? Vor allem die mit Minzschokolade und mit weißer Schokolade möchte ich gerne dauerhaft hier haben. Danke.

Dann sind wir mit Kunst im Herzen, Burger im Bauch und Süßigkeiten in der Tasche nach Hause gefahren und das Abendprogramm bestand aus New Girl. So kann’s gehen.

Anzahl Burger: J – 3, L – 4. So kann ich nicht aufholen!

Josefina

{Reisefreitag} New York | They were just giving those away at the store… in exchange for money.

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Er fing an, dieser Tag, als die anderen Tage, denn wir sind tatsächlich erst um halb elf aus dem Haus gegangen und dann sogar in eine andere Richtung, denn wir sind nicht zur Subway gegangen, sondern die Straße immer geradeaus.

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Je näher man sich auf dieser Straße Richtung Prospect Park bewegt, desto weniger kaputt und schöner werden die Häuser.

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Der Park selbst ist sehr schön, nach der ganzen Stadt freut man sich auch mal über etwas grün und Stille.

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Auch wenn manche Wege dann von Bäumen versperrt sind und man sich dadurch leicht im Park verläuft, weil man dann gezwungen ist sehr lange in die falsche Richtung zu laufen.

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Schließlich kommt man dann wieder zum zivilisierten Teil, das heißt in der USA natürlich, dass dort Baseball gespielt wird.

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Außerdem haben sich kleine Kinder dort auch vollgepinkelt, dass hat uns alle sehr glücklich gemacht – war ja auch nicht unser Kind, da geht sowas.

Nach diesem Erlebnis haben wir dann Bagel gefrühstückt, ich hatte endlich Pastrami und war sehr glücklich, die L-Schwester leider nicht so, aber ich glaube, es ist dann wieder alles gut geworden.

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Wir haben dann noch ein altes und sehr weises Kino passsiert…

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… bevor wir – Überraschung! – mal wieder nach Manhattan reingefahren sind. Dort waren die Straßen gesperrt, uns war bis dahin vollkommen unklar, warum, was das ganze etwas gruselig gemacht hat. Es fühlt sich sehr sehr merkwürdig an, wenn die Straßen plötzlich leer und leise sind. Macht sich aber auf Fotos dafür gut.

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Gesperrt war das übrigens für eine Parade am nächsten Tag. Wir waren dann shoppen. Bei Chanel, Victoria’s Secret (Verkäuferinnen stürzen sich auf dich, manche sind reichlich wenig kompetent, alles glitzert, das Licht ist entsetzlich) und in diversen Gift Shops. Das war anstrengend, da sind wir schnell wieder weggelaufen. Also… nach dem wir nach Stunden fertig waren.

Wir waren dann wieder in Brooklyn und sind da was essen gewesen.

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Ich hatte Mac’n’Cheese, aber die L-Schwester hatte einen Burger! Und hat den sogar aufgegessen und nicht noch mehr Packungen nach Hause getragen! Ehrlich, der Kühlschrank war schon gut gefüllt mit Restessen der vergangenen Tage.

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Dann sind wir ziemlich lange die Flatbush Avenue langgelaufen, dann beschlossen, dass wir doch zu faul sind dies bis zu Ende durchzuziehen und sind dann doch mit der Subway nach Hause gefahren. Da haben wir dann aber kräftig gesportelt, wie so richtige Profis.

Anzahl Burger: J – 2, L – 3, muss aufholen.
Josefina

Käsebrot #ersatzmüll

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Hier habe ich ein ganz tolles Rezept für euch:

Ihr braucht:

  1. Graubrot
  2. Butter
  3. Käse

Als erstes nehmt ihr das Graubrot aus der Packung, nehmt ruhig das billige aus dem Supermarkt. Dann streicht ihr schön dick Butter drauf. Anschließend legt ihr eine Scheibe Käse drauf. Es ist praktisch, wenn ihr vorgeschnittenen Käse ohne Rinde nehmt, sonst habt ihr Arbeit und Mühe.

Immer wieder gerne

Josefina

{ein Monat} September – sozialer Monat

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Der September! Ich sach’s euch! Was war denn da los? Mein Sofa hat mich sehr wenig gesehen, ich hoffe, das wird nicht zur Gewohnheit. Mein Sofa und ich sind sehr gute Freunde.

Ich habe Kinder in Hamburg gehütet, Museen in Lüneburg angesehen, hatte Besuch, ritt durch den Wald und fuhr dann auch noch nach Düsseldorf. Man glaubt kaum, was alles in so einen Monat passt.

 

Angesehen habe ich auch noch Sachen, ganz bestimmt. Aber halt nicht so viel, Zwischenunterhaltung bleibt Friends (mit Dario) oder The Fresh Prince of Bel Air (alleine), ich habe die zweite Staffel Atypical gesehen und gut gefunden und sehr gerne gesehen, aber es ist leider so kurz, deswegen kann man es am Stück ansehen und dann ist es leider schon wieder vorbei. Wenn wir Zeit und Muse hatten, läuft aktuell auch immer noch Daredevil, was mir immer noch sehr gut gefällt. Wir müssen hier mal voran kommen, ey. Außerdem gucke ich Elementary, weil das gut ist, und Grey’s Anatomy, weil das wieder läuft. Da kann man nichts machen.
Ansonsten war ich im Kino! Da kann ich mich noch dran erinnern, denn ich habe Fear and Loathing in Las Vegas gesehen und mir ist aufgefallen, dass ich den Film sehr lange nicht mehr gesehen hatte und dass ich den Film sehr sehr gut finde.
Das war’s. Also ich meine, manchmal läuft schon unmotiviert der Fernseher, aber eigentlich nicht sehr oft und wenn läuft irgendein öffentlich-rechtlicher Kram, Privatsender empfängt dieser Haushalt nicht. It’s a tough life.

Oktober wird wieder voll.
Josefina

 

 

{Reisefreitag} New York | Bravo Punks

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Dieser Tag war einer meiner liebsten Tage in New York, aber ich habe weder viele Fotos noch kann ich viel dazu sagen. Das wird schön.

Wir sind von der Sterling Street mit der Linie 2 zu Borough Hall gefahren, die Sterling Street ist nicht unsere normale Station gewesen, obwohl die eigentlich gleich weit weg war, also haben wir es auch mal wieder geschafft an der Station vorbeizulaufen. Das war eh unsere große Qualität in New York: erstmal an Stationen vorbeilaufen, auch wenn wir quasi schon vor dem Subway-Schild standen.

Haben es aber dann doch geschafft und sind, wie gesagt, bei Borough Hall angekommen. Das ist das ehemalige Rathaus von Brooklyn. Das ist schön, hat uns aber eigentlich gar nicht interessiert.

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Auch die Manhattan Bridge, die man sehen kann, hat uns kalt gelassen. Wir hatten nämlich Hunger.

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Wir sind da also so lang gestreift, auf der Suche nach Essen, denn irgendwo in Brooklyn Heights wird man ja wohl was finden, dachten wir. Das Viertel da ist, wie man sich denken kann, recht hübsch und grün.

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Wir haben dann auch schließlich eine Art französisches Café gefunden und dort gegessen, nach einigem Hin und Her hatten wir sogar alle, was wir wollten inklusive Guacamole und kostenlosem Brotnachschlag. Das war fein. Dann gingen wir zum eigentlich ersten Ziel: der Brooklyn Bridge, weil ich mir ja fest vorgenommen hatte diese Brücke einmal zu Fuß zu überqueren. Und wir hatten eh einen 13-Uhr-Termin in Manhattan, da kann man das mal machen.

So maschierten wir und tausendhundertmillionen andere dann also über die Brücke, dazu haben wir später notiert: „L. hasst Menschen, J. liebt die Brücke“ und ich denke mal, das ist nach wie vor die Wahrheit. Es ist aber auch eine hübsche Brücke.

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Und so läuft man dann bei einigermaßen heißen Temperaturen in die große Stadt hinein und freut sich.

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Eigentlich wollte ich dann weiterlaufen, aber die Zeit wurde knapp, ich war in Panik, alle U-Bahnen fielen aus, alles wurde dramatisch und stressig. Und dann eigentlich auch nicht. Wir waren überpünktlich, wie guterzogene Deutsche, am Treffpunkt.

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Von dort aus haben wir nämlich eine Tour gemacht, genauer gesagt haben wir die East Village Punk ’n‘ Rock Tour gemacht, die ich ohne Zweifel weiterempfehle, wenn man etwas mit dieser Musik anfangen kann. Auf der Tour selbst habe ich keine Fotos gemacht (es gibt aber wohl Fotos von Schwester und mir wie wir vor Gebäuden stehen, haha!), weil ich zuhören musste. Richtig gut aufgepasst habe ich. Wir waren übrigens insgesamt nur vier Mitläufer bei der Tour, die anderen beiden waren zwei ältere Damen aus Maine, die waren auch sehr nett.

Nach der Tour haben wir erstmal eine Pause gemacht, ich hatte für den Anlass meine Lieblingssocken angezogen, denn ich weiß ja, was sich gehört.

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Dann sind wir noch ein bisschen durchs East Village gelaufen.

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Dort gibt’s z.B. überall diese gestalteten Laternen- bzw. Ampfelpfeiler, ich habe gerade vergessen wie der Dude heißt, der das macht.

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Außerdem habe ich, weil ich creepy bin, das Wohnhaus von Richard Hell ausgecheckt, kann ich ja nichts für, wenn er immer noch da wohnt.

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Und die Bowery sind wir auf und ab gelaufen, in meiner Vorstellung war diese Straße etwas romantischer als sie dann wirklich ist.

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Und das ehemalige Atelier von Mapplethorpe haben wir dann auch noch gleich angesehen. Man muss tun, was man tun muss.

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Das Wandbild wird regelmäßig geändert und zeigt dann immer Künstler, die im CBGBs aufgetreten sind. Das ist ja inzwischen ein Geschäft und ja, da sind wir auch durchgelaufen. Die sind das da aber gewöhnt, dass Leute ihren Laden fotografieren und nichts kaufen. Die Armen.

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Nach all diesen Emotionen hatten wir dann schon wieder Hunger und waren italienisch essen, das war ganz lecker und die Kellnerin sehr nett.

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Danach ging’s der L-Schwester nicht so bombastisch und wir wollten gerne wieder zurück, aber die U-Bahn hatte immer noch Probleme und war dann einfach so voll, wenn mal eine kam, dass wir noch ein Stück zu Fuß gegangen sind. Quasi wieder zurück Richtung Brücke.

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An der Fulton Street sind wir dann eingestiegen und mit einer vollen und lauten Bahn nach Hause gefahren. Da ist die L-Schwester wieder von den Toten erwacht, was mich sehr glücklich gemacht hat.

Der Tag war trotzdem super gewesen, fanden wir beide. New York Punk ist meine liebste Musik und ich stehe meinem inneren Fangirl selbst kritisch gegenüber, aber es war trotzdem glücklich und das ist dann auch schon bestimmt irgendwie okay, aber nicht sehr punkrock.

Schon wieder kein Burger gegessen! Das kann ja noch was geben!

Josefina