{Reisefreitag} Marseille | L’Arôme

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Das war schon wieder ein Tag, an dem wir sehr sehr spät (gegen eins!) das Haus verlassen haben – wir haben sehr viel geschlafen und gechillt in dem Urlaub – und planlos durch die Gegend gelaufen sind. Wir haben zum Beispiel das Theater, die Oper und das Lyceum angesehen und dann das Meer. Kaffee und Tee haben wir auch getrunken.

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Außerdem haben wir Touristengruppen beobachtet und uns dabei cooler gefühlt, auch wenn es natürlich gegen uns spricht, dass wir das auf Kosten anderer tun. Wir fühlen uns auch so cool.

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Da war das Wetter eigentlich noch in Ordnung.

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Dann hat’s plötzlich angefangen zu regnen und weil wir schon vor einer Kirche standen, sind wir reingegangen. Wir waren da schon mal drin. Das ist ja die Kathedrale.

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Ich glaube, dann sind wir noch mal nach Hause gegangen und abends dann essen. Am reservierten Tisch. Im L’Arôme.

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Ich habe aber von den 2×3 Gängen nur drei fotografiert. Aber sonst habe ich nie was fotografiert.

mde

Darios Hauptgericht. Meins war auch sehr gut gewesen, aber ohne Fisch, dafür mit Fleisch. Das ist übrigens kein guter Ort für Vegetarier oder Veganer, ich bin nicht mal sicher, ob die was für die haben – gibt ja immer nur drei, vier Gerichte pro Gang zur Auswahl.

Nachtisch gab’s auch. Auch übelgut. Ich freue mich jetzt schon wieder auf das Essen dort. Nicht mehr lange!

mdemde

Das war ein erfolgreicher Tag!
Josefina

 

{12 von 12} März

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Heute morgen habe ich gefrühstückt, es ist sehr verrückt. Dazu habe ich Tee getrunken.

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Dann habe ich mich auf den Weg zum Stall gemacht (mit dem Fahrrad!) und meinen dienstäglichen Dienst verrichtet.

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Bin dann auch noch mit dem Pony durch den Wald gerannt (Spitzengeschwindigkeit über 38 km/h).

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Wieder Zuhause habe ich weiter Tee getrunken.

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Und gearbeitet. Also für mich. Freude.

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Dann gab’s einen Snack. Das Essen dauert in der Herstellung viel länger als beim Essen, ist aber lecker.

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Beim Essen habe ich eine Bärendoku angefangen und dann bei mehr Tee und Kerzenlicht weitergeguckt und dabei etwas gestrickt. Konnte das aber nicht vollends genießen.

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Habe mich also weiter mit Literatur beschäftigt.

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Selbst als dann Fußball lief war ich damit noch nicht fertig.

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Essen gab’s dann aber mit einer Folge Coupling. War lecker gewesen.

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Jetzt habe ich mir noch eine Tasse Tee gekocht und packe meine Tasche für morgen. Anziehsachen lege ich auch raus!

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Und dann geht’s in die Badewanne und ins Bett!

Gute Nacht, ihr 12von12ler.
Josefina

{Reisefreitag} Marseille | Aix-en-Provences

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An dem Tag haben wir mal was Verrücktes gemacht, man glaubt es kaum: Wir sind aus der Stadt rausgefahren. Normalerweise verlassen wir das Stadtgebiet nicht, wenn wir nach Marseille fahren.

Aber jetzt fuhren wir nach Aix-en-Provence, das dauert irgendwie so eine Stunde. Man darf übrigens nicht den Fehler machen und zum TGV-Bahnhof Aix-en-Provence fahren, der liegt 16 km von der Stadt weg, nützt einem also für einen Städtetrips nicht. Das ist eine Servicemitteilung, wir haben das natürlich nicht falsch gemacht, wir sind ja klug.

Wenn man Marseille verlassen möchte, kehrt man zum Bahnhof zurück, über die große Treppe. Ich mag den Bahnhof, ich mag die Aussicht, aber es war regnerisch.

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Ich mag auch Gleise.

sdr

Dann fuhren wir los. In Aix-en-Provence (ernsthaft, wie lang kann ein Name sein?!) kehrten wir erst mal in einer gemütlichen Bäckerei ein, nachdem wir es geschafft hatten, in die Innenstadt zu laufen. Die Bäckerei war gemütlich, hatte Heißgetränke und Gebäck. Und draußen war das Wetter so semi.

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Ehrlicher Weise hatten wir uns vorher sehr wenig über die Stadt informiert und dann ein bisschen in wikipedia gelesen. Da steht, dass der Place d’Albertas mit Brunnen total hübsch sei, also gingen wir dahin und guckten ihn an. Ja, is‘ nett.

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Und so liefen wir dann weiter planlos in der Gegend. Die Stadt ist merkwürdig. Sie ist relativ leer, aber man weiß, dass sie im Sommer von Touristen überlaufen ist, die alles pittoresk finden. Bei grauem Wetter ist es einfach etwas langweilig, um das hier mal klar zu sagen. Aber auch echt in Ordnung.

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Cours Mirabeau

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Brunnen der vier Delfine

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Die Kathedrale haben wir auch noch angesehen.

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Und irgendwie waren wir aber sehr müde und unmotivert, tranken noch was, konnten uns nicht entscheiden, ob und was wir essen sollten und machten uns dann auch nach einigen Stunden wieder auf den Heimweg.

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Ankommen in Marseille war dafür wunderbar. Oh wie glücklich einen das macht.

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Dort waren wir dann sehr gut türkisch essen, kauften noch Baguette, reservierten einen Tisch und gingen nach Hause. Dort lief Fußball (also, wir haben das angemacht, das lief nicht einfach spontan) und die deutsche Nationalmannschaft verlor gegen Frankreich. So isses.

mde

Gute Nacht,
Josefina

{ein Monat} Der kurze Februar

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Der Februar war durchzogen von Sonderuniveranstaltungen, drei Stück gleich. Dazwischen wurden aber auch Pferde besucht, denn das ist wichtig.

Geguckt habe ich trotzdem Sachen, natürlich. Natürlich habe ich Conversation with a Killer: The Ted Bundy Tapes geguckt, das ist mein Schema. Ich habe wunderbare Socken dazu gestrickt. Dario und ich waren weiterhin lustig unterwegs: IT Crowd und Tatortreiniger, da haben wir aber gelacht. Am Ende des Monats haben wir auch Russian Doll angefangen (und inzwischen fertig geguckt), das fanden wir beide durchaus gut. Alleine wie immer auf dem aktuellen Stand von Grey’s Anatomy und Big Bang Theory.
Außerdem habe ich unnatürlich viel Fußball (inkl. youtube-Videos darüber) und Foodvideokram (für meine Verhältnisse)angesehen. Ich habe bestimmt auch ferngesehen, sowas verdränge ich aber immer sofort.

Im Theater war ich auch schon wieder: Tschick habe ich angesehen, das hat mir ebenfalls gut gefallen. Ich habe auch schon Tickets für zwei weitere Stücke, was ist hier los?!

Bücher habe ich zwei gelesen! ZWEI! Die waren sich sehr ähnlich: Horváth – Ein Kind unserer Zeit und Böll – Wo warst du, Adam?. Beide waren zudem sehr gut.

Februar: kurzer Monat, langes Gefühl.
Josefina

{Reisefreitag} Marseille | Regennass

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Am Vortag fühlte ich mich abends fiebrig, an diesem Tag fühlte Dario sich insgesamt krank. Deswegen sind wir lange in der Wohnung geblieben und haben geurlaubt. Draußen hat es eh geregnet und dann ist das ja auch mal ganz gemütlich. Irgendwann sind wir doch rausgegangen – zum essen und weil wir das prima Projekt hatten jeden Tag Fotos von mir zu machen und das geht draußen besser. Sind aber nicht weitgekommen, nur bis zum Hafen. Und dann sind wir wieder zurück.

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Und wisst ihr, was? Es war prima. Wenn ich das Café-Bild sehe, will ich das so dringend essen, es ist unglaublich.

Aus dem Regen,
Josefina

{Reisefreitag} Marseille | Muséum d’histoire naturelle

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Morgens haben wir gefrühstückt. Sowas machen wir manchmal. Aber wir haben nicht im Café gefrühstückt, sondern haben ein Croissant beim Bäcker gekauft. Dann habe ich die Blätterteigstruktur bewundert (ich habe schon sehr lange nicht mehr selbst Croissants gebacken) und es dann gegessen. That’s life.

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Wir hatten sogar ein Ziel! Und zwar sind wir schon wieder zum Parc de Longchamp gelaufen. Aber diesmal wollten wir nicht in den Funny Zoo! Nein, nein.

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Diesmal sind wir in den Serious Zoo gegangen, das naturkundliche Museum von Marseille. Das war an dem Tag kostenlos, deswegen dachten wir uns so, dass wir das mal ansehen könnten. Es ist auch irgendwie ganz interessant. In einem Saal stehen sehr viele ausgestopfte Tiere.

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Dann gibt es noch eine Abteilung zu… Reptilien, Fischen und Pflanzen und all sowas.

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Und einen Raum für die Frühgeschichte der Region. Da gibt’s Steine! Ich war da eigentlich wirklich gerne drin, für kein Geld kann man das wohl mal machen!

Danach waren wir Tee trinken bei einem lustigen Mann. Der konnte alle Sprachen und verkauft auch selbstgemachte Lasagne. Aber ich mag nicht so gerne Lasagne und Dario hat aus welchen Gründen auch immer auch keine genommen, deswegen mussten wir danach Pizza essen. Schweres Leben. Dazu haben wir auch Getränke zu uns genommen. Weil wir’s können. Dosen erwecken in mir ja ein Urlaubsgefühl, aber auch ein (positives) Kindheitsgefühl, deswegen finde ich Dosen super, auch wenn ich sie eigentlich ablehne.

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Eigentlich wollte ich an dem Tag beachen gehen, weil ich am Vortrag so neidisch auf die Leute im Wasser gewesen war, aber jetzt war’s auf einmal überhaupt nicht mehr warm genug, deswegen konnte ich nicht beachen und wir hatten irgendwie keinen Plan mehr, was zu tun sei.

Dann sind wir shoppen gegangen. Im Panierviertel.

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Ein Weihnachtsgeschenk habe ich ershoppt und dann auch noch Seife für uns, damit man auch zuhause reinlich sein kann. Dann sind wir, wie immer, wenn einem nichts einfällt, durch den Hafen gegondelt.

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Und dann ging’s nach Hause, weil ich mich fiebrig fühlte und sofort schlafen gehen musste.

Falls das für euch langweilig klingt, wenn wir jeden Tag langweilig durch den Hafen laufen: Das ist nicht langweilig. Es ist immer so schön da und planloser Urlaub ist ein guter Urlaub. Außerdem gab’s am Vormittag ja tote Tiere, da kann man sich nicht beklagen.

Grüßerchen
Josefina

{Reisefreitag} Marseille | Hafenaussicht

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Gondeltag. Also wir sind gegondelt. Wir gondeln eigentlich die ganze Zeit. Wir sind zu Vallon des Auffes gelaufen, weil wir’s können und weil man dabei an der Küstenstraße lang läuft und das Meer sieht. Das finde ich gut. Der Hafen ist außerdem sehr hübsch und malerisch. Also haben wir den angeguckt und das Meer angeguckt und die Häuser angeguckt. Wir haben sehr lange geguckt, ich versuche es für euch das durch die große Anzahl an Bildern erlebbar zu machen:

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Als wir fertig geguckt hatten, sind wir einfach zurückgegangen.

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Zum Palais du Pharo. Um auf den alten Hafen zu gucken. Wir haben offensichtlich an diesem Tag sehr gerne Häfen angeguckt. Naja, man kann seine Tage schlimmer verbringen, das kann ich euch aber verraten.

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Dann gab’s Burger, der war (und ist bestimmt) sehr lecker, vor allem die Pommes mit Kräutern der Provence mag ich ja gerne.

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Offensichtlich gab’s dann auch noch Kaffee und Tee.

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Und das war’s dann mit dem Konsum, da gingen wir wieder nach Hause. Die Sonne war ja auch schon dabei sich zu verabschieden und Städte ohne Sonne? Nein, nein, nein.

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Gute Nacht, ihr kleinen Helden.
Josefina

{12 von 12} Hmpf

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1. Erstmal misten


2. Dann ausreiten.

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3. Tja, dumm gelaufen.

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4. Warten aufs Frühstück

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5. Ist es auch um halb drei noch Frühstück?

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6. Tischblumen

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7. Badewanne

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8. Kram

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9.Abendessen

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10. Tatortreiniger

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11. Fußball

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12. Tasche packen

Heute also. Was besonders in Erinnerung bleibt: Ich bin aus eigener Dummheit das erste Mal seit tausend Jahren vom Pferd gefallen und musste deswegen mein  Handgelenk einen großen Teil des Tages kühlen. Aber vor allem ärgere ich mich über mich selbst. Dafür habe ich auch mit meiner L-Schwester telefoniert, das war schön.

Josefina