Nicht gut. Nicht fair. Gerecht. Zu viele Gedanken. Keine Lust. Nicht reden, nicht erklären. Nicht alleine. Ich weine zu viel. Ich ko.. sagt man nicht. Ich spucke zu viel in die Toilette. Ähm. Ja. Krank. Immer kränker. Ich. Kann. Nicht. Mehr. Was auch immer. Man verlangt ja nichts. Würde man was verlangen, irgendwas, was irgendwie Sinn ergeben würde, würde ich machen. Aber so? Ich weiß, dass ich Wurzelrechnung beherrsche. Ja. Und? (Erklärt das mal einer Neuntklässlerin, also den Sinn von Wurzelrechnung) Ich frage nicht, ich mache. Na toll. Hinterfragen führt in den meisten Fällen die Abwesendheit von Sinn zu sehr von Augen. Man weiß es eh eigentlich schon. Mir ist kalt. Ich bin immer noch krank. Seltsam. Der Tee ist ebenfalls kalt. Eine Verbindung, eine Brücke. Brücken erinnern mich immer zu sehr an Geschichte. Das zu sehr an Schule. Schule und Hausaufgaben. Nee. Ich will sinnfreies (ich hab’s heute auch damit) Zeug gucken. Schlafen. Lesen. Nicht morgen aufstehen. Keine Klausuren. Keine Leute. Nur manche Leute. Aber nun ja. Wann kriegt man schon ernsthaft das, was man will? Gut, man kann behaupten, und ich widerspreche dem in keinster Weise, dass ich meistens das bekomme, was ich will. Ohne jemals was dafür zu tun. Prinzessin auf der Erbse. Hoch drei. Mindestens. Na und? Macht das irgendwen glücklicher? Rhetorische Fragen. Hurra! Lyrik. Hass. Abgrundtiefer Hass. Für Schullyrik jedenfalls. Außerhalb kann man das ja wunderbar umgehen. Schule nimmt zu viel Leben weg. Gibt zu wenig. Weil es idiotisch ist. Ich habe keine Ahnung, worüber ich mich eigentlich beschwere. Patrick schreibt. Ich freue mich ehrlich. Irgendwie. Weil es gibt die Leute, die man gerne mag. Warum auch immer. Wo man sich nicht mal fragt. Und dann gibt es die, die man mag. Und weiß, dass das ungut ist. Dämlich. Und dass man.. eigentlich nicht weiß, warum, aber lieber wieder nicht nachfragt. Weil dann müsste man aufhören. Ich möchte schreiben. Fotografieren. Ich will nicht singen. Von diesen drei Dingen erfüllt sich leider nur eins. (Also, ich kann durchaus schreiben und auch den Auslöser eines Fotoapparates betätigen, aber in beiden Fällen ist das Ergebnis Mist.) Immerhin – ich kann tatsächlich nicht singen. Ich kann sehr wenig, wenn man drüber nachdenkt. Es gibt sehr wenig Dinge, die ich tatsächlich gerne tu. Für die ich Zeit aufwende. Wieder ein Gedanke, den man lieber wieder läst. Ich denke nicht. Ich will nicht denken, verdammt. Weil ich weiß nicht, was ich denke. Ich kann es weder aussprechen noch aufschreiben noch.. denken. Eben.
Ja.
Josefina

Advertisements