Nicht gut, wenn man nach Hause kommt und weiß, man kann nicht mal mehr laute Musik hören, was das Wohlbefinden insgesamt doch ungemein steigern würde (ob’s wegen ausgesprochen guter oder ausgesprochen schlechter Laune ist, ist noch nicht vollständig geklärt). Es wird besser, wenn man auf die Uhr schaut und feststellt, dasss es 21:14 ist und man eigentlich House gucken könnte, weil man hat ja eh nichts zu tun.
Es wird erst dann arg traurig und außerordentlich dramatisch, wenn man bemerkt, dass man überhaupt keinen Fernsehempfang mehr hat. Idioten. Ich wollte mit einem Vanillejoguhrt House im Wohnzimmer schauen. Nichts geht hier. (Das wäre so eine Stelle an der man denken könnte „Kind, lies doch mal wieder“, aber man unterlässt es, dann würde ich nämlich auf der Stelle einschlafen und ich muss bestimmt noch was machen. House gucken, zum Beispiel. Oder viel zu laute Musik hören. Argh.)

Lebenshass. Und so viel Liebe.
Und jap, ich bin mal wieder nur auf der Suche nach Aufmerksamkeit und ganz arg viel Liebe. Das funktioniert immer. Meine arme, arme unverstandene Seele.

Ich geh‘ ja schon wieder,
Josefina