Wichtigst: Ich heiße Josefina. Das ist erstmal sehr schön und gut, aber auch nicht sehr einfach, scheint mir. Lassen wir so alltägliche Dinge, wie Bedeutung und Herkunft mal beiseite und beschäftigen uns mit so, für Namen sehr unwichtigen, Dingen wie Schreibweise und Aussprache:

1. Schreibweise: Wie wir alle sehen schreibt man diesen Namen Josefina. Nicht Josefine, nicht Josephina und schon gar nicht Josephine. Das ist doch alles nicht mehr schön. Man schreibt ihn quasi genauso wie ihn jedes Grundschulkind schreiben würde, weil die nämlich zuhören und deswegen merken, dass da hinten ein a und kein e steht und die würden eh nicht auf die Idee kommen irgendwo ein ph hinzuschreiben. (Die Rechtschreibereform, also die damals, hat auch ihre guten Seiten.)

2. Aussprache: Laut Reisepass, Personalausweis und Abstammungsurkunde (:ugly:!) bin ich Deutsch. Deutscher Staatsbürger. Warum dann den Namen nicht Deutsch aussprechen, bitte sehr? Wenn Thais das a betonen, dass es nicht mehr feierlich ist, dann kann ich damit leben. (Es klingt auch irgendwie niedlich *squee*). Wenn die das J nicht so aussprachen, wie ich es gerne haben will, dann kann ich auch damit leben. Weil. Die würden, wenn wir das jetzt mal so Lautschriftmäßig betrachten, das, was wir so J nennen, eh Y schreiben. Und das, was die mit einem J umschreiben ist dann ja eher ein dsch (deutsche Lautschrift von Thai sieht so dämlich aus, danke sehr.). Wer von euch also Dschoghurt sagt, der darf mich auch gerne Dschosefina nennen. Die anderen könnten das bitte unterlassen.

Und jetzt dürft ihr alle zornig werden, weil ich mich über so einen Kleinscheiß aufrege, wo doch der Klimawandel vor der Tür steht. Ich habe nur so schlechte Laune, weil Demian so’n blödes Buch ist.

Liebe,
Josefina