Ich. Das lassen wir jetzt erstmal auf uns wirken. Ich.
Ich, ich, ich.

Mich kann niemand stören, dafür bin ich viel zu unfreundlich.
Und ich-bezogen. Wer zählt die ichs, die hier schon stehen? Jeder, der eins findet, bekommt ein Schokoladenosterei. Aber jetzt ist es schon zu spät, Dario erhebt Anspruch auf alle acht. Ich habe nicht nachgezählt, aber ich weiß ja auch nur, was eine sieben ist.

Für meine Freunde, die alle weit weg sind, ein Lebensstatusbericht:
Ich lebe, denke ich. Ich bin ein bisschen krank und so. Aber ohne kotzen. Das wollte ich schon immer mal über mich im Internet verbreiten. Ähm, ja. Ich praktiziere und publiziere, außer ich mache was anderes. Mich aufregen, zum Beispiel. Über Kleinigkeiten, weil ich das so gerne mache. Ich habe diese blöden, blöden Zettel zurück an die Uni geschickt und bin mir sicher, dass sie in der Post verloren gehen und ich niemals studieren werde. Sagen die einem was? Oder wie? Bafög finde ich auch blöd. Ansonsten hat Fortuna natürlich verloren. Beim Fussball, meine ich. Gleich geht iTunes auf. Auch wenn’s Leid tut. Wir wissen alle, es ist ein Drecksprogramm, aber das macht nichts.
Nur, damit es Erwähnung findet, vielleicht kommt irgendwann mal ein Foto: Isidor war da, natürlich. Und es gab Kuchen und Sonne. Und Black Books und Herr der Ringe. Und so weiter. Heidewitzka, wo ist mein Ferrari.

Weil ich mich in keiner guten Verfassung befinde, in welcher Hinsicht auch immer, ist mein Fotoblog mal wieder nicht aktuell. Ich kann mich auch nicht immer um alles kümmern, deswegen bleibt alles liegen und das macht mich so wahnsinnig, dass ich gar nichts mehr mache.

Außerdem habe ich Bis(s) zur Mittagsstunde gelesen und Bis(s) zum Abendrot halb. Ja, auf deutsch und ja, es ist seltsam, aber nein, Energie um was anderes zu lesen ist nicht vorhanden. Wozu? Warum?

Ich muss schlafen.
Josefina