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Noch mehr Renovierungsfotos.

Alles fing an einem netten Samstag an. Wir gingen in die Wohnung, sahen uns um und fuhren in den Baumarkt und kauften ein. Dann fuhren wir mit dem Taxi wieder in die Wohnung, sehr dekadent. (Nicht wirklich – wer will schon Farbeimer tragen?)

Dann wollten irgendwelche Leute aus dem Haus große Mengen an Pappe entsorgen, aber wir nahmen sie und legten den Boden damit aus. Pappe ist nämlich cooler als Folie.
Dann… war das Zimmer immer noch gelb und wir klebten ab. Is‘ gar nicht so viel da.

Mit der tollen Grundierung wurden dann drei Wände gestrichen. Das war ein Fest, aber es sah schonmal ein bisschen besser aus. Die Decke war immer noch gelb und wir machten uns daran den Stuck zu streichen. Stuck ist von mir aus Liebe und alles, aber das war anstrengend und ich stehe nicht gerne auf Leitern.

Da, gestrichener Stuck in der Zimmermitte:

(Ich finde, man musste die Decke streichen, auch wenn mir gesagt wurde, ich sollte doch bloß die Wände streichen. Die Decke ist gelb, falls das nicht auffällt. Und ich bin ja immer noch der Ansicht, dass die nicht gelb gestrichen wurde. Sondern. Rauch und Abgase oder so. War das Zimmer mal eine Küche? 2,5 Wände haben bis zur Hälfte einen Fliessenspiegel, der übertapeziert wurde. Man sieht das. Sieht irgendwie ulkig aus.)

Es ist übrigens immer noch Samstag gewesen, eher schon Sonntagfrüh. Darum haben wir einfach in der Mitte der Decke aufgehört. Und sind nach Pauli gefahren. Schon wieder mit dem Taxi, diesmal schon dekadenter. Aber wer will um drei Uhr früh denn bitte noch Bahn fahren?

Sonntag sind wir wieder hin und haben die Wände fertig gestrichen, voller Zweifel, ob das jemals weiß wird. Es ist ziemlich weiß, aber jetzt war ich ja auch seit Sonntag nicht mehr. Man weiß nicht, was da noch so passiert sein könnte.
Dann machten wir uns an die Tapete und obwohl das so ein furchtbar kleines Stück ist, hat es so furchtbar lange gedauert. Weil so viele Bilder. Egal. Ich mag es ja immer noch.


Die Tür auf dem Bild führt übrigens ins… Klo. Aber sie kann nicht mehr aufgemacht werden. Das ist sehr romantisch, macht aber nichts.
Jedenfalls, es gibt immer noch kein Licht (aber schon die Sachen dafür. War nur kein Werkzeug da) und Türen und Fensterrahmen sind saumäßig dreckig und die Pappe liegt immer noch da und so. Ich werde also vor dem Wochenende noch artig sauber machen und Freitag komme ich noch einmal nach Düsseldorf. Jaha. Aber Samstag fahre ich gleich wieder, das wird ein Spaß.

Ich habe jetzt übrigens noch das schicke Dostojewskijseminar belegt und ein Tutorium. Plötzlich muss ich ja doch was machen!

Liebe,
Josefina