Wer tippt so spät bei Nacht und Wind?
Es ist Josefina mit ihrer Teetasse.

Ende im Gelände.
Auf ein baldiges Wiedersehen!

Wisst ihr, ich denke immer so: Jetzt fängt die Uni wieder an, jetzt bringe ich mal Struktur und Ordnung in mein Leben und am Ende läuft doch alles aus dem Ruder. Der Zug ist abgefahren.
Ich versuche es trotzdem immer und immer wieder. Heute ist der zweite April (also, der dritte, aber für mich ist noch der zweite) und alles ist schon wieder suboptimal, auch wenn nie jemand verstehen mag, was nicht optimal ist. Weil alle immer da stehen und sagen: „In deinem Leben, da, da läuft doch alles prächtig.“ Richtig. Und was bringt mir das? Einen Scheiß. Herzlichen Dank. Es läuft prächtig, mir geht es unprächtig. Ein Teufelskreis.

Ist es nicht ulkig, dass in dem relativ buddhistisch ausgerichtetem Thailand (nicht Staatsreligion, aber! Und Buddha ist ja so was von nicht Gott!) das Wort für König das Wort Gott enthält? Ich finde das ulkig. Aber ich denke, ich finde immer alles ulkig. Wenn man etwas ernst nimmt, dann! Dann muss man sich ja zu irgendetwas bekennen und das kann nie gut sein. Der Strudel des Teufelskreis muss einen tiefer in den Abgrund reißen. Er muss, er muss.

Mir ist schon ganz schwindelig.
Josefina

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