Der Wahnsinn ist in den Händen gefangen, aber er versucht zu entkommen. Immer mehr, immer mehr, immer mehr. Aber irgendwo steckt der doch fest. Wie eine Spinne in ihrer Haut, Haut, Haut. Alles ein langer, aber nervöser Wechsel. Es springt, springt, springt. Der Panzer platzt, platzt, platzt. Und dann – ist es still. Leise. Ganz leise. Man hört nichts, man sieht nur etwas. Der Wahnsinn nimmt Gestalt an. Eine Fratze, aber nicht so hässlich, wie man vielleicht annehmen könnte. Verwirrt sieht er aus. Er, der Wahnsinn, der entkommen ist. Er ist frei, frei, frei. Und läuft herrum, rum, rum. Niemand kann ihn wieder einfangen. Aber man weiß – er kommt wieder. Oder er geht gar nicht erst. Obwohl er frei, frei, frei ist. Vermutlich ist der Wahnsinn der Einzige, der frei ist. Darum kann er sich aussuchen, an welchem Ort er bleibt. Ich kann das nicht.

Josefina