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Gelesen im Jahr 2010.

1. Bartens – Die finnisch-ugrischen Minoritätsvölker in Europa
Das ist ein Buch über die kleineren uralischen Völker, ein Sachbuch also. Ein bisschen verwirrend ist es, weil es etwas älter ist, und von daher die Fremdbezeichnungen für die Völker verwendet werden, dabei benutzen wir an der Uni sonst immer die Eigenbezeichnungen. Deswegen muss man auf einmal total denken bei dem Buch! Furchtbar. Habe ich aber eh für die Uni gelesen. Im Zug. Um Pfingsten rum. Ich habe das Buch auch nur in einer kopierten Version in einer weißen Plastikmappe.

2. Bednarz – Das Kreuz des Nordens
Das ist ein Buch über ostseefinnische Völker, vor allem über Karelien. Das ist von dem ARD-Typen, der hat eine Doku da gedreht. Das Buch ist voller (hübscher!) Bilder, man will gleich dahin reisen. Im Unterricht haben wir irgendwann auch mal die Doku gesehen, ich war dann voll der Pro, weil ich das Buch bereits gelesen hatte. Das war sehr früh im Jahr. In meinem Zimmer habe ich das Buch gelesen.

3. Bratt – Zwei glückliche Sommer
Das ist ein Kinderbuch, das ich noch von meiner Mama habe. Die Botschaft „Eine Frau kann nur mit dem richtigen Mann glücklich sein“ ist ein bisschen seltsam, aber das Buch spielt in Norwegen (Schweden) und ist nicht nur deswegen, aber auch schon deswegen, niedlich. An einem Freitagmorgen in meinem Bett, glaube ich, habe ich dieses Buch gelesen. Man braucht um die zwei Stunden dafür, wenn man zwischendurch auch mal das Muster der Bettdecke betrachtet.

4. Bulgakow – Arztgeschichten
Ein russischer Arzt, der gerade fertig studiert hat, wird in die Pampa versetzt und darf dann gleich mal loslegen. Das Buch ist nicht dick, liest sich total gut, aber wird nie fertig. Echt. Das sind 130 Seiten und die letzten 30 Seiten hat man einfach nie gelesen. Furchtbar. Aber gut. Das habe ich unter anderem im Studenservicebüro der Uni Hamburg gelesen. Die haben bequeme Sofas und ewige Wartezeiten.

5. Büchner – Woyzeck
Ich dachte, ich lese mal was kluges. Ich kannte das nämlich nicht. Aber jetzt bin ich ja klug, weise und clever. Als ich das gelesen habe, fiel Sonnenlicht auf meinen Schreibtisch. Ansonsten braucht man ja eh nur drei Minuten für das Buch. Und eigentlich ist man am Ende auch nicht klüger.

6. Canth – Anna Liisa
Musste ich lesen, für die Sommerschule in Köln, die an Pfingsten war. Ich hatte zu erst Arme Leute gelesen, mit dem ich nicht so viel anfangen konnte. Anna Liisa ist ein Drama und ich finde es sehr gut. Die arme Anna Liisa will heiraten und ist sehr glücklich, aber dnan kommt nach und nach ihre brutale Vergangenheit ans Licht! Ich habe es größtenteils im Studentenzimmer gelesen. In einem der alten Sessel mit dem komischen Gestank in der Nase.

7. Canth – Arme Leute
Fand ich, wie gesagt, nicht so gut. Die armen, armen Leute. Das Buch handelt von einer verarmten Familie in Finnland. Der Mann verdient kein Geld, die Kinder (drei? Vier?) sind krank bzw. gerade am sterben. Das kleinste stirbt am Ende, die Frau wird wahnsinnig. Canth ist ja sehr wichtig für die Finnen, auch für die finnische Frauenbewegung etc.

8. Canth – Das sterbende Kind
Kurzgeschichte. Wieder über arme Menschen. Tochter liegt im sterben, aber das schon seit Jahren und nun stirbt sie wirklich. Habe ich in Köln gelesen, weil sie ein Teil von dem Seminar war.

9. Eilenberger – Finnen von Sinnen
Das Buch haben mir meine Schwestern zum Geburtstag geschenkt. Ich habe es dann gelesen, war aber nicht so begeistert davon. Vorurteile über Vorurteile, auf eine relativ unlustige Weise präsentiert. In meinem eigenen Zimmer habe ich das gelesen. Ich lese gerade in meinem Zimmer.

10. Farley – Blitz bricht aus
Ich hatte irgendwann mal so ’ne Blitzphase. Ist das das Buch mit dem Flugzeugabsturz? Ich glaube schon. Das war mein erstes Blitzbuch. Ich müsste auch die anderen nochmal lesen! Jedenfalls finde ich das Buch total cool. Wieder so ein Drei-Stunden-Buch, das ist gut.

11. Farley – Blitz kehr heim
Blitz ist wieder in Arabien (!) und Alec reist hinterher, dann erleben die spannende Abenteuer, aber Blitz bleibt da, nur Vulkan darf mit nach Amerika. Das mag ich auch gerne!

12. Farley – Blitz, der schwarze Hengst
Uh, das ist auch super. Alec und Blitz lernen sich kennen, retten sich gegenseitig das Leben und sind deswegen jetzt allerbeste Freunde, obwohl der schwarze Hengst so wild und ungezähmt ist! Hammer!

13. Fischer – Eine kleine Geschichte Ungarns
Klausurvorbereitung für das Hungarologieseminar. Die Klausur war im Februar. Ich habe das Gefühl, das ist alles schon so lange her.

14. Fülscher – Salut, Lilli
Ein Kinderbuch, das ist bestimmt schon hundert Mal gelesen habe. Lilli macht ein Au-Pair-Jahr in Frankreich und durchlebt.. Höhen und Tiefen. Ich habe das Buch schon wieder in meinem Zimmer gelesen! Auf der linken Bettseite!

15. Gekoski – Eine Nacht mit Lolita
Gekoski ist ein Buchhändler, der mit Erst- und Sonderausgaben (und ähnlichem) handelt. Das Buch behandelt pro Kapitel ein Buch, das ihm besonders gefallen oder so hat. Der redet relativ viel von Preisen, aber die Geschichten sind trotzdem ganz nett. Obwohl das Buch nicht zusammenhängend geschrieben ist, ist es irgendwie besser, es von vorne bis hinten zu lesen. Das habe ich schonmal geschrieben. Und das Buch habe ich in der U-Bahn gelesen. Und in der S-Bahn.

16. Haanpää – Losonens und Puskas Skiwettkampf
Ebenfalls eine Kurzgeschichte, die ich für das Seminar in Köln gelesen habe. Hat mir nicht sehr gut gefallen. Zwei Männer verfolgen einen Elch. Der Elch stirbt am Ende, das konnte ich nicht gutheißen.

17. Horváth – Jugend ohne Gott
Das Buch habe ich an einem Tag durchgelesen, deswegen habe ich es von meinem Zimmer in die Küche getragen, da saß ich dann, mit den Füßen auf der Heizung. Ein gutes Buch.

18. Horváth – Kasimir und Karoline
Ich habe dieses Werk ganz am Jahresanfang gelesen. Es war nämlich in meinem Adventskalender. Ach ja, die Bayern.
19. Hotakainen – Aus dem Leben eines unglücklichen Mannes
In zwei Wochen muss ich ein Referat über das Buch halten, dabei hat es mir nicht so gut gefallen. Der Hauptperson rennt die Frau weg, darauf hin verfällt der auf die Idee, das er ein Eigenheim schaffen muss und fängt an Geld zu sparen und Leute auszuspionieren. Geschrieben ist das ganz aus mehreren Perspektiven, also von dem Mann, der Frau, dem Polizisten, den Nachbarn etc., aber irgendwie klingen alle Personen genau gleich und am Ende findet man alle doof.

20. Hugo – Der letzte Tag eines Verurteilten
Ich hatte vorher noch nie was von Hugo gelesen und das ist ja auch mehr ein Büchlein als ein Buch. Ich weiß noch, dass ich das Buch gut fand, mich aber irgendwas daran gestört hat. Es war so inkonsequent am Ende, auf eine komische Weise. Ich kann mich nicht erklären, aber das war auch ein Bahnbuch.

21. Ibsen – Die Frau vom Meer
Gekauft wurde dieses Buch ja vor Urzeiten, aber dann habe ich es nur angelesen und nie fertig gelesen. Nun schon. Lohnt sich. Allerdings versuche ich gerade mich an den genauen Inhalt zu erinnern. Ich will auch einen Leuchtturm! Das habe ich auf dem Schreibtischstuhl gelesen!

22. Irving – Zirkuskind
Mein Sommerbuch. Ich habe es in Thailand fertig gelesen. In der Hängematte auf Koh Chang. In Bangkok habe ich auch ein Stück gelesen. Das war eine passende Atmopshäre. Das Buch spielt in Indien und hat mich verstört. Nachhaltig. Aber es ist ein Irving, also ist es gut.

23. Irving – Die wilde Geschichte vom Wassertrinker
Dänemark. Mein Dänemarkbuch. Ich kannte es aber bereits, deswegen wusste ich schon, dass ich es mag. Irvingbücher kann man gut wieder lesen. Auch wenn sie immer verstörend sind. Immer. Deswegen kann ich auch nichts zum Inhalt sagen. Das Haus in Dänemark war sehr schön.

24. Irving – Die imaginäre Freundin
Eine Art Biographie, die dem Untertitel „Vom Ringen und Schreiben“ durchaus gerecht wird. Ich weiß jetzt ganz viele Ringerergebnisse, yay! Ein Bettbuch.

25. Jotuni – Mme Röhelin
Eine weitere Kurzgeschichte, drei Seiten lang, sehr undurchsichtig. Auch nicht weiter bedeutenswert. Für Finnen bestimmt schon. Köln halt.

26. Kafka – Der Verschollene
Blogbuch. Zerstückelt gelesen, teilweise bleibt man hängen. Gefällt mir aber ganz gut. Ich habe zu viel über das Buch geschrieben.

27. Kertész – Roman eines Schicksallosen
Ein Ungar. Im Mangelwarenverkauf gekauft. Die ersten zwei Drittel fand ich eher durchwachsen, dann wurd’s gut. Inhaltlich geht es um die KZs, der Autor war selbst inhaftiert. Thematisiert wird auch, dass man sich auch an das Leben da gewöhnt, wie skandalös. Meinen einige. Außerdem gab es einen Nobelpreis für das Buch.

28. Kästner – Das doppelte Lottchen
Weil ich ja die tolle Sammelausgabe habe! Das doppelte Lottchen! Mädchen bei Kästner! Die Idealvorstellung Kästners über eine Familie sind ja schon eher.. altmodisch. Egal. Die Lottchen!

29. Kästner – Der 35. Mai
Der Onkel und sein Neffe erleben spannende Abenteuer. Ich will nicht kariert sein. Ich habe irgendwelche Abneigungen gegen das Buch, auf meiner Kindheit begründet.

30. Kästner – Emil und die Detektive
Ich mag den kleinen Dienstag. Ende der Durchsage.

31. Lavrin – Dostojevskij
Eine gar schauerliche Biographie über Dostojewskij. Hauptsächlich ist es eigentlich eine Inhaltsangabe, der letzten Romane, glaube ich.

32. Meri – Der Kalk
Kurzgeschichte. Freiwillig gelesen. Man höre und staune. War das das mit der Leiche?

33. Meri – Der Kamm
Kurzgeschichte. Für das Seminar. Die war wirklich gut geschrieben. Der Protagonist fährt mit dem Zug durch Finnland und man erfährt seine ausgefeilten Gedankengänge.

34. Meri – Zweimal fünfzehn Kilometer
Kurzgeschichte. Die fand ich wieder nicht so gut. Der Junge fährt Ski, aha.

35. Prüfer – Wohin Du auch gehst
Ein Flockenbuch. Ein Bettbuch. Ich bin mir nicht sicher, was ich davon halten soll. Deutscher fährt nach Kambodscha, lernt Prostituierte kennen und lieben, sie hat Aids und dann lieben sie sich trotzdem. Ergreifend, aber auch pathetisch.

36. Sillanpää – Die kleine Tellervo
Der einzige finnische Nobelpreisträger. Nicht für die Geschichte. Die mag ich dafür. Das Nobelpreisbuch habe ich (noch) nicht gelesen. Das war auch für das Seminar in Köln.

37. Storm – Pole Poppenspäler
Ich glaube, das war eines meiner liebsten Bücher in diesem Jahr. So traurig und so schön. Einfach lesen. Das habe ich auch ganz am Anfang vom Jahr gelesen.

38. Thomas – Girl
Das war das böse Strafbuch von Vianne, deswegen war’s schlecht, aber ich habe schon darüber geschrieben. Ich habe das in Düsseldorf gelesen!

39. Verne – Eine Reise um die Erde in 80 Tagen
Das ist das letzte Buch, das ich tatsächlich gelesen habe! Mir gefällt’s gut, aber ich kannte es inhaltlich halt auch schon. (Es geht um eine Reise um die Erde in 80 Tagen!)

40. Walser – Erfahrungen beim Verfassen einer Sonntagsrede
Die Erfahrungen bestehen irgendwie zu großen Teilen aus Stücken, die er dann in der Rede auch wirklich gesagt hat, schien es mir. Ich hätte da irgendwie mehr Erfahrungen erwartet, deswegen war ich etwas überrascht geschweige denn erstaunt.

Ich bin nur hier, weil alle das machen.
Josefina

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