Man kann nicht alles nicht tun, was nicht klug ist. Man springt ja auch mit Anlauf in eine Pfütze, obwohl man weiß, man hat danach nasse Füße und wird frieren. Aber der Sprung, dieser Moment, der macht es ja doch wieder wett. Deswegen nimmt man halt Anlauf und los geht’s. Hauptsache man fliegt. Ich möchte gerne Schlittschuhlaufen. Das ist bestimmt fast wie fliegen, nur der Boden ist hart.

Ich habe keine Ideen mehr. Ich will auch nicht mehr gefragt werden. Oder mich darum kümmern. Ich will, dass jemand anderes das macht, aber ich weiß wohl, es ist meine Aufgabe. Ich glaube, ich verpasse immer alles und obwohl ich es nie haben wollte, habe ich es dann doch verpasst und weiß nicht mehr, was das ist. Aber dann ist es auch wieder so, dass man nicht nur Dinge verpasst haben kann, man kann auch verpasst haben es nicht zu tun und dann hat man sich in ein moralisches Dilemma navigiert und die Vergangenheit ist das Labyrinth aus dem man nicht mehr ausbrechen kann, weil dann nur ein Nichts bleibt, aber so ist auch alles leer. Und gleichzeitig zu voll. Ein ewiger Strom, die Zeit vergeht, aber sie kommt nicht an. Ein Abwarten. Damit es irgendwann knallt, vielleicht nur leise, aber knallen muss es. Es muss! Solange muss man warten, auch wenn das nicht einfach ist.

Warten. Ich koche einen Tee.
Vielleicht ist das Warten dann weniger traurig, vielleicht kann man dann besser vergessen.
Josefina