Meine Finger spielen auf der Tastatur Klavier, mein Mund singt, meine Füße tanzen. Aber alles ist so still. Und es ist niemand da, der mitrennt. Ich flitze also alleine, hin und her, vor und zurück. Es ist gar nicht so viel Platz hier, wenn man so groß ist wie ich; innerlich bin ich ganz riesig. Die Nacht wird später, die Musik lauter. Und irgendwann wechselt sie von fröhlich zu melancholisch. Und dann ist es schon dunkel und die Finsternis der Nacht ist da und kann nicht mehr abgeschüttelt werden.

Ich darf den Moment nicht verpassen. Der Moment, in dem ich besser gehen sollte, weil ich sonst nicht gehen kann. Und dann geht es abwärts, abwärts in die Nacht. Und irgendwann wird selbst der Morgen nicht mehr hell.
Josefina