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Istanbul.
24.5.2012, Hinflug

Oder auch: ein Glück, dass wir den Flieger bekommen haben. Aber über manche Dinge muss man schweigen.

Jedenfalls sind wir von Hamburg nach Istanbul geflogen. Das Essen von Turkish Airlines ist zu empfehlen. (Falls mal jemand ein gutes Restaurant sucht: einfach einen Flug buchen!) Der Landeanflug bietet wunderbare Ansichten, Istanbul aus der Luft im Abendlicht: alles glitzert, es gibt Hügel und Wasser. Hübsch!
Der Flughafen sieht dafür einfach aus wie ein Flughafen, auch wenn man fast verdurstet. Die U-Bahn-Station ist ausgeschildert und das Preissystem kann man sogar verstehen. Wir haben das Hostel auch gut gefunden, auch wenn wir einmal umsteigen mussten. An der Station hat uns ein freundlicher Türke, der Deutsch gesprochen hat, geholfen. Das war sehr nett, auch wenn man vermuten kann, dass wir es auch ohne Hilfe geschafft hätten.

Das Hostel wurde erreicht. Das liegt mitten an einer lauten Straße und es gibt scheinbar nur Touristen. Aber die Mitarbeiter des Hostels sind sehr nett, auch wenn wir erst in ein Zimmer kamen, in dem das Bett dann doch nicht frei war. Verwirrend. Dann hatten wir aber erstmal ein 12-Bett-Zimmer für uns alleine. Das blieb auch so für die nächsten drei, vier Nächte. Ulkig. An dem Abend waren wir tot. Und niemand hat in dieser Nacht gut geschlafen, niemand!

25.5.2012, 1. Tag
An dem Tag wurde das Frühstück, das es im Hostel eigentlich gibt, verschlafen. Aber man kann ja auch Simit frühstücken. Die Dachterasse des Hostels haben wir trotzdem aufgesucht, die ist nämlich sehr schön.

Da kann man sitzen, den Computer nutzen, auf den Bosporus gucken oder doch einfach nur sitzen. Sogar bei Regen, die ist nämlich halbüberdacht. Das ist eigentlich falsch. Der obere Raum ist nur offen und wird dann eine Dachterasse. Sehr kompliziert. Wir sind dann aber doch mal losgegangen. Zum Wasser.

Das Wasser ist nämlich toll. Blau. Blaublau. Blaublaublau. Falls ihr wisst, was damit gemeint ist. Und dann kommt da ein Wind und alles ist toll.

Blick über das Goldene Horn

Simit-Verkäufer
Niemals kann man dort verhungern.

Die neue Moschee

Mutig wir wir waren, haben wir dann die Brücke überquert. Die Galata-Brücke. Dort wird immer mächtig viel geangelt. Und die Brücke ist ein tolles Symbol von Istanbul.

Blick zurück, wieder die Neue Moschee.

Das Wasser ist wirklich blau. Das muss dringend (!) ganz oft wiederholt werden, weil es so schön ist.

Auf der anderen Seite der Brücke wurde ein bisschen rumgelaufen, aber ingesamt waren wir eher müde. Gegessen haben wir da auch etwas, das war ganz lecker. Dann sind wir aber enfach wieder zurück gelaufen, haha!

Die Neue Moschee

Auf mysteriöse Weise sind wir dann auf dem Äyptischen Basar gelandet, allerdings ohne zu wissen, dass er das überhaupt sein soll. (Der kommt später noch einmal, Spannung!) Das war ganz lustig da und auch die ganzen Stände/Geschäfte drum rum in dieser Gegend. Laut, voll, hektisch.

Pause. Das ist bei dem Basar und hinter (?) der Neuen Moschee. Da gab’s ganz viele Kätzchen, wie überall. Und irgendwie ist das ein netter Platz, obwohl es so chaotisch da aussieht. Man kann da sitzen und Wasser trinken, wenn man eh nicht mehr laufen mag. Dort wurde auch beschlossen, dass heute niemand mehr laufen möchte, deswegen gingen wir zurück ins Hostel. Die erste Istanbul-Erkundungstour ist vorbei!

Außerdem hat’s eh geregnet. Hat generell gelegentlich mal geregnet. Das ist die Aussicht aus dem Hostelfenster. Laut. Aber nie wieder sollte eine Nacht so laut werden wie die erste, die wir ja schon überlebt hatten, yeah!

Im Hostel gibt’s abends immer Nudeln. Die haben wir gegessen. Dann sind wir einfach wieder schlafen gegangen. Für morgen war auch etwas mehr geplant.

Ich (Josefina) fand Istanbul an diesem Tag irrtierend, weil es anders war als ich es erwartet hatte. Weniger.. laut, weniger voll, weniger überlaufen, weniger bunt, weniger warm, mehr alltagstauglich als ich dachte. Mysteriös. Aber nett.

Josefina & Dario