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[Der Golf. Das Auto. (Habt ihr nicht mit gerechnet, was?)]

Ich habe mein erstes Eishockeyspiel gesehen und auch, denke ich, überlebt. Wir haben verloren, ist natürlich sehr traurig. Trotzdem hat mir das Ganze besser gefallen als ich erwartet hätte und es war wohl gut, dass ich vorher im Auto noch rasch den wiki-Artikel über die Regeln gelesen habe! Auch wenn ich die Hälfte der Unterbrechungen trotzdem nicht gecheckt hatte. Ich konnte gute Dinge sagen wie „Der darf den jetzt mit der Hand fangen, der ist in der Verteidigungszone“ oder so.

Meine Karte!

Wir, das sind die Ilves, haben gegen die anderen, das sind die Ässät aus Pori. Ilves heißt Luchs und Ässät Asse; dem Namen nach haben also wir gewonnen, auch wenn sich unsere Mannschaft bequem am unterem Rand der Tabelle eingerichtet hat.

Vorher!

Meine liebste Stelle im ganzen Spiel war ja immer, wenn die Eismaschine (?, also diese Maschine, die das Eis wieder glatt macht) gekommen ist. Dreimal! Vor dem Spiel und bei beiden Unterbrechungen! Der Mann hat das SUPER gemacht, aber niemand hat geklatscht. Übrigens war die Halle fast ausverkauft, es waren sehr sehr sehr viele Kinder dort.

Mittendrin statt nur dabei!

Ja. Dann haben die so gespielt. Ich saß in der ersten Reihe, manchmal ist so der Puck oder ein Spieler gegen die Bande geflogen, das hat ordentlich gescheppert. Insgesamt wurde sich aber enttäuschend wenig geprügelt, ich wollte Aggressionen und Gewalt.
Das erste Drittel ging 0:0 aus, im zweite Drittel stand’s dann auf einmal 0:2! Unerhört. Aber dann konnten wir total den Anschlusstreffer machen 1:2! Und weil es ja kein Unentschieden gibt, haben dann alle mächtig auf den Ausgleichstreffer gehofft. In den letzten Sekunden gab’s deswegen auch keinen Torwart mehr, sondern sechs Feldspieler. Aber wie das so ist, wenn man spontan ohne Torwart spielt: 1:3. Das war dann auch das Endergebnis.

Ende im Gelände!

Eishockey ist irgendwie ganz witzig. Ich bin verliebt in die Spieler mit der Nummer 33 und 35 (Torwart!), da habe ich ja mal übelst gecheert (sic!), wenn die was tolles gemacht haben. Leider kann ich nicht so richtig bewerten, wenn oder ob etwas toll ist, weil ich ja noch nie ein anderes Spiel gesehen habe. Aber die können alle prima auf ihren Schlittschuhen fahren, auch rückwärts.

Danach waren alle Läden in der Stadt voll.
Morgen ist ein neuer Tag, deswegen werde ich nun meine Beine in die Hand nehmen und zusehen, dass ich Land gewinne.

Da, wo der Pfeffer wächst: Josefina