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Mühsam ernährt sich der Pinguin. Ich bin müde. Morgen wird mit dem Zug gefahren.

11. Kerr, Judith – Eine Art Familientreffen
Der dritte Teil, woho. Warum habe ich dazwischen eigentlich ein anderes Buch gelesen? Ich lese immer zu viel gleichzeitig! Der dritte Teil ist ein wenig anders als die zwei Teile davor und gefällt mir weniger, aber auch eben so wie die anderen. Is‘ ja logisch.

12. Grimm, Gebrüder – Der Froschkönig oder der eiserne Heinrich (KHM 1)
Eins meiner Lieblingsmärchen. Es ist sehr lang. Es ist ein Märchen. Ich kenne mich mit Märchen so gar nicht aus, dabei soll das ja angeblich total spannend sein. Für mich sind es aber nur Märchen.

13. Flaubert, Gustav – Mme Bovary

Heiße Scheiße. Bis zu dieser Stelle definitiv das beste Buch des Jahres. Gut! Sprachlich gesehen vor allem und das nicht wegen einzelner Sätze, sondern weil alle Sätze hintereinander einfach stimmen. Storytechnisch ist es halt Madame Bovary, also ein „Wenn dir das gefallen hat, magst du bestimmt auch Effi Briest“-Buch, aber ich mag Effi ja. Aber ich liebe Madame Bovary. Jetzt möchte ich das Buch noch einmal lesen.

14. Farley, Walter – Blitz sucht seinen Vater

Haha! Blitz! Blitzbücher kann man an einem Abend lesen und am Ende ist es immer ganz dramatisch, aber weil Blitz so ein prima Hengst ist und Alec so ein guter Reiter, schaffen die immer alles. Hier fliegen die mal wieder mit dem Flugzeug irgendwo hin und suchen den Vater von Blitz, der verschwunden ist, dafür müssen die das Geisterpferd schnappen! Ich glaube jedenfalls, dass das dieses Buch war. Am Ende ist wie immer Blitz‘ Leben in Gefahr. Oh nein!

15. Farley, Walter – Blitz und der Brandfuchs
Noch eins! Man kann nie genug davon bekommen! Die fliegen Flugzeug, das stürzt (wie quasi immer) ab, Blitz ist fort, aber Alec fühlt, dass er noch lebt, deswegen müssen die den suchen. Blitz ist auf irgendeiner Insel mit einer Wildpferdherde und dem Brandfuchs, das ist der Anführer der Wildpferde! Und dann müssen die kämpfen, weil die total Rivalen sind. Die Rivalen werden aber vereint als ein größerer Feind kommt: der Vampir. Also so eine Fledermaus, die hat Tollwut! Und dann wird alles ganz dramatisch und dann gut!

16. Farley, Walter – Blitz und Feuerteufel
Bei dem Buch geht’s ja nur halb um Blitz. Feuerteufel ist der Sohn. Diese Namen sind immer der Wahnsinn und widersprechen eigentlich den gängigen Namensgebungsmethoden, glaube ich. Aber ich weiß ja auch nicht wie die Mutter heißt! Feuerteufel ist ein Traber. Dann ist alles ganz dramatisch und dann alles gut.

17. Verne, Jules – 20000 Meilen unter den Meeren
Am Anfang war ich begeistert, dann wurde es doch sehr langatmig, dann war ich wieder begeistert. Ich finde die Vorstellung dieses Bootes halt cool. Und Fische. Aber wenn dann hundert Fischnamen nacheinander kommen, bin ich nur noch mäßig begeistert. Trotzdem. Ich kann zusätzlich gut leiden wie Verne schreibt.

18. Tschechow, Anton – Die drei Schwestern
Seminarszeugs. Tschechow. Hngh. Ich finde Tschechow ja sterbenslangweilig, aber ich beschäftigte mich recht gerne mit den literaturtheoretischem Hintergrund, dann wird auf einmal alles irgendwie interessant und durchdacht und all sowas. Aber das Lesevergnügen ist einfach nicht auf meiner Seite!

19. Tschechow, Anton – Der Kirschgarten
Gleiche wie oben, mit dem Unterschied, dass der Kirschgarten mir besser gefallen hat, weil ich den Kirschgarten für ein gutes Symbol halte.

20. Pamuk, Orhan – Das Museum der Unschuld
Lesen! Nach Istanbul fahren! Das Museum besuchen! Nie wieder kommen! Buch erneut lesen und die Zeitdehnung und -raffung betrachten! Wieder nach Istanbul fahren! Achso, wenn man nicht wiedergekommen ist, ist man ja noch da. Simit essen, Wasser angucken! Mehr Pamuk lesen → Plan für dieses Jahr.

21. Collins, Suzanne – The Hunger Games (eBook)
22. Collins, Suzanne – Catching Fire (eBook)
23. Collins, Suzanne – Mockingjay (eBook)

Ich habe die Bücher am Stück gelesen bzw. jedes an einem Tag, aber diese Tage folgten unmittelbar aufeinander, deswegen kann ich die Teile überhaupt nicht auseinander halten.
Ich habe die gelesen, weil die aufeinmal alle gelesen haben und ich sowas meistens dann auch lese, weil es mich immer aufregt, wenn ich dann nicht folgen kann. Geht mir eigentlich aber nur bei Büchern so, ich habe noch nie irgendein Spiel gespielt, weil alle das toll fanden.
Die Bücher jedenfalls. Das waren die ersten Bücher die ich ge-ereadet (sic!) habe und ich habe deswegen das interne Wörterbuch benutzt, wenn ich ein Wort nicht kannte (sonst übergehe ich das immer) und das Wort hieß immer Eiter! Wieviele Wörter für Eiter braucht eine Sprache?!
Ansonsten. Weniger nervig als ich dachte. Durchaus spannend. Manchmal sinnlos. Warum muss die Schwester sterben? Catniss fällt immer in Ohnmacht, wenn irgendwas Spannendes passieren würde und dann wacht die erst wieder auf, wenn alles gut ist.

Ich höre schon wieder auf, denn ich bin unerhört rebellisch!
Mein Kopf lacht.
Josefina