Schlagwörter

,

Wien; vierter Tag: Ein Tag an der Uni. Ein Tag. Ein ganzer Tag. In einer Stadt sein und sie nicht sehen. Und gleichzeitig eh der Eindruck, alles sieht gleich aus. Die Straßen, die Straßen, sie wiederholen sich. Allerdings wurde auch das Erkundungsgebiet noch nicht sehr ausgedehnt.

Morgens war ich nicht die letzte im Bad, den Chantischkurs habe ich überlebt und es war sogar interessant, auch wenn ich lieber nicht drankommen wollte, wenn Sätze vorgelesen werden mussten, aber ich bin auch nicht drangekommen. Ich mag sowas ja nicht, wenn wahllos Leute aufgerufen werden, weil ich dann immer Panik habe, obwohl ich die Fragen vermutlich einfach beantworten könnte. Deswegen mag ich den Kurs morgens und während der Veranstaltung nicht, aber danach finde ich’s immer gut. Mittagspause mag ich sowieso. Danach wieder Workshop. Glossing und so. Ich habe noch nie geglosst (sic!), also nur mal so ein bisschen und alle anderen (ALLE) machen das ständig und alle (ALLE) können und wissen alles und können total kluge Dinge sage und ich bin dumm (DUMM). War trotzdem lustig. Die Vorträge von den anderen auch. Danach noch ein Film. DER Film. Über uralische Völker halt. Hübischig. Essen danach. Oder auch: Lass mal nur kurz essen gehen und dann früh schlafen, um dann aus dem Vapiano geworfen zu werden, weil die schließen. Deswegen dieser fesche Eintrag auch erst heute.

Gegegessen: Brötchen, Spagetthi ohne Gorgonzolasauce, Nudeln mit Salami-Rucola-Rigotta-Dings, Apfel, Kekse, Schokolade, Cola, Orangensaft, Wasser, Tee.

Ich muss irgendwann mal wieder gesünder essen, fürchte ich.
Josefina