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Wien; fünfter Tag: Andere Dinge gesehen, ein Stück weit. Irgendwann sieht Wien also nicht mehr wie Wien aus. Und doch immer noch. Tot halt. Tot und kalt und verlassen. Sieht Wien für alle so aus oder nur für mich? Ich glaube, ich will niemals hier wohnen.

Der Tag heute dafür ganz okay. Abartig gute Laune im Chantischkurs. Ich habe mich freiwillig gemeldet und was gesagt. Verrückt?! Danach auch halbwegs interessant. Ich sitze immer da und dann kommt irgendein Professor und redet ganz begeistert und überzeugt und ich neige dann immer dazu, einfach alles als Fakt zu glauben, bis mir einfällt, dass man dazu ja auch eine andere Meinung haben könnte und ich ja wenigstens mal nachdenken könnte. Vielleicht. So ein bisschen. Wir haben eine Stunde überzogen!
Danach sind wir zum Collegium Hungaricum gelaufen. Da wurde uns primaprima erklärt, was die machen, dann haben wir die Austellung angesehen, die da gerade eröffnet wurde, die fancy Reden angehört und das Essen gegessen.
Die Ausstellung gefällt mir sehr gut! Außer die vom den österreichischem Fotografen (ich hab‘ vergessen wie der heißt und ich weiß nur noch, wo der herkommt. Thomas.. Mähring?). Aber die anderen beiden (drei) sind gut! Das Essen war okay!

Danach gab es einige Verwirrungen, die ich hier nicht näher darlegen kann, aber ich hoffe, es klärt sich alles. (Nichts schlimmes, eher lustig. Wir haben Unsinn geredet und dann war da eine, die uns geglaubt hat.)

Gegessen: darüber sollte man heute mal schweigen. Zu Mittag gab’s Gulasch mit einem Kloß, das ist alles, was man wissen muss. (Alle WOLLEN das immer wissen. ALLE.)

JOSEFINA