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Marseille muss immer noch warten, aber ich war dafür in Ungarn! Aber das wisst ihr eigentlich schon. Ich muss es trotzdem noch einmal in die Welt hinausschreien: Ich war in Ungarn! Uuuh. Zwei Wochen Fun, Fun, Fun im Funland.

Szeged. Zwei Wochen lang. Weil wir Winterschulen lieben. Winterschulen sind zwar schön, bedeuten aber auch, dass man nichts von dem Ort sieht an dem man ist. Die Stadt exisitiert nur im Dunkeln, den die Mittagpausen, die den acht-Stunden-Unitag durchbrechen müssen mit hastigem Essen gefüllt werden (ich weiß, dass ein normaler Arbeitstag auch acht Stunden dauert und ich nicht rumheulen soll, aber acht Stunden Uni sind anstrengend! Da muss man denken! Die Luft im Raum wird immer schlechter!). Szeged ist also nun nach Wien die zweite Stadt, die ich nur in der nacht kenne und zwar eine Weile da war, aber sie gar nie richtig gesehen habe und deswegen gar nichts dazu sagen kann. Lustig, nicht? Ich zeige trotzdem ein paar Bilder. In der ersten Wochen war das Wetter sehr warm und angenehem.

szeg1Das können wir hier sehen. Frühling wohin man sieht. Ich hätte vielleicht ein paar Schmetterlinge in die Bilder malen sollen, damit ihr euch das besser vorstellen könnt.

Dann kam der Winter und wie der Winter kam. Kaboomkaboom. Ich war auch erstmal mächtig erkältet.

szeg2(Das Bild links unten ist eigentlich Budapest, da habe ich ein bisschen versagt). So sieht die Stadt im Schnee aus. Aber wie gesagt, ich weiß nichts von der Stadt.

Ich kenne eine nette Bar und zwei nette Plätze, an denen man essen kann. Ich bin gar nicht mal ein so guter Dartspieler. Ungarische Postämter sind lustig. Ich kann immer noch nichts mit der Währung anfangen, ehrlich, ich weiß nie, wie teuer irgendwas ist. Ich habe noch nie so viele Cheeseburger gegessen (ungarische Burger sind anders!).

Dafür war ich viele Stunden an der Uni! Okay, eigentlich nur in zwei Räumen, aber die waren durch lange Gänge und Treppen miteinander verbunden. Die Uni ist irgendwie hübsch (aber ich sage das als Hamburger Student und an der Uni Hamburg ist außer dem Hauptgebäude gar nichts hübsch), ist halt so ein altes Gebäude, das einen Innenhof hat und Decken (!) und Treppen (!) und alte Fenster (!).

uniszegedJoa, was kann ich noch berichten? Der Tag war wir letztes Jahr auch geteilt: morgens Sprachkurs (erste Woche Nenzisch, zweite Woche Marisch) und nachmittags Vorlesungen oder Workshops. War anstrengend. Wenn man krank ist, wird alles noch anstrengener (oh jee, ich heule schon wieder rum).

Und dann waren zwei Wochen, die gefühlt nie enden wollten, dann doch um und es ging mit dem Zug nach Budapest.

Doch davon ein anderes Mal, jetzt muss ich erstmal was anderes machen.
Josefina