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Was mir von dieser jener letzten Reise geblieben ist (im fotografischen Sinne) sind ca. 20 Handybilder, die ich gemacht habe, wenn es sich nicht richtig gelohnt hat die Kamera rauszuholen. Die präsentiere ich nun (die Kamerafotos wären nur minimal besser gewesen, ich bin ziemlich davon überzeugt, dass ich kein einziges gutes Foto gemacht habe, deswegen bin ich um die Bilder gar nicht mal soo traurig).

1. Station: Düsseldorf

01duesseldorf Straßenbahnfahren macht Spaß / vegetarisches Grillen / Willkommenstee / Abreise

Ich habe den Teil meiner Familie getroffen, den ich schon immer kenne, den Teil meiner Familie getroffen, den ich nicht kannte, ich war überrascht davon, dass das größtenteils nette Menschen zu sein schein, auf den Rhein geguckt, bei meiner Oma gegrillt, bei meiner anderen Oma Nudeln gegessen, den Zahnarzt besucht, asiatisch gegessen, persisch gegessen, Eva getroffen, auf einem Hochbett geschlafen, Heimatgefühle gehabt.

2. Station: München

02muenchen vegetarischer Burger / der Ort des Burgeressens / Abreiseort / U-Bahn-Foto

Ich habe mich gefreut, als ich endlich aus dem Bus aussteigen durfte, Pizza gegessen, Burger gegessen, How to train your dragon eins und zwei gesehen, einen Brief bekommen, in meinem ureigenem Bett geschlafen, den englischen Garten bei Regen betrachtet, Augenschmerzen von den gelben Gebäuden bekommen, eine Stunde bei Regen in einer Bäckerei festgeseßen, dort die Bildzeitung gelesen, ganz alleine die richtige U-Bahn gefunden, mich auf dem Weg nach Österreich gemacht.

03reiseoesterreich Salzburghauptbahnhof / wildes Österreich / eine Zugfahrt, die ist lustig

Ich habe von Salzburg an mit dem Zug fahren dürfen, ein Brötchen gegessen, eine Zeitschrift gelesen, das kostenlose Wlan genutzt.

3. Station: Wien

04wienWiener Häuser / Wiener Tische

Ich bin in Wien angekommen, in die alte Donau gesprungen, getaucht, von der Sonne getrocknet worden, unglücklich und glücklich gleichzeitig gewesen; ich habe zwei Schwestern getroffen, mit denen ein Bett geteilt, Kurt Krömer geguckt, ein Buch gelesen, eine Fahrkarte geschenkt bekommen, zu viele Knödel gegessen, einen sehr guten Falafelburger genoßen, die Sonne gesehen, fast meinen Zug nach Budapest verpasst.

05budapest Budapest-Keleti / eine Straße / ein Gleis

Ich habe in Budapest Geld abgehoben, ein Ticket gekauft, nicht gewusst, ob ich im richtigen Zug sitze.

06reiseungarnSzolnok-Hauptbahnhof

Ich habe in Szolnok meinen Zug verpasst, Haribo-Colafläschen gekauft, diese gegessen, einen Obdachlosen in Leverkusentrikot getroffen, kein Geld gehabt, um es ihm zu geben, eine Stunde gewartet, einem Mädchen in einem abfahrendem Zug gewunken, wieder nicht gewusst, ob ich in den richtigen Zug steige.

4. Station: Debrecen

07debrecen Cocktail

Ich habe Matthias getroffen, gegessen, gekleckert, meinen Schal gewaschen, mich darüber gefreut, dass ich alleine in einem Zimmer war, Nagellack gekauft, mehr gegessen, den Weinkarneval besucht, Debrecen in aller Ausführlichkeit betrachtet, Hannah getroffen, Postkarten gekauft, was für die Uni gemacht, eine DVD gekauft, ein Buch fertig gelesen, mich über die Springbrunnen gewundert, meine Füße in Wasser gehalten, Kinder fallen sehen, eine Nacht viel zu wenig geschlafen, mich gefragt, warum niemand in Debrecen meine Forint haben will, mein Geld dann doch ausgegeben.

08reisezurueckIm Zug / im Speisewagen

Ich habe einen Zug von Debrecen nach Füzesabony genommen, wieder nicht gewusst, ob ich an der richtigen Station aussteige, einen Zug nach Budapest genommen, wieder nicht gewusst, ob ich in den richtigen Zug einsteige, einen Zug nach Berlin genommen, viele Stunden in diesem Zug verbracht, die Slovakei und Tschechien durchquert, überlegt in Prag einfach auszusteigen, mich dagegen entschieden, mich mit einem netten ungarischem Arzt unterhalten (auf deutsch), im Speisewagen gegessen, rausgefunden, dass Bananensaft der ekligste Saft auf der ganzen Welt ist, geschlafen, drei Fragezeichen gehört, Eminem gehört, festgestellt, dass der volle Kanne aggressiv ist, einen ICE nach Hamburg genommen, fast meinen Anschluss verpasst, einen Metronom nach Lüneburg genommen, geweint, ein Taxi genommen, im Taxi geweint.

Jetzt weine ich nicht mehr.
War doch schön gewesen.
Josefina