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Worte, nur Worte. Tag 28.

kofferbreze1Bahnhof

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Budapest

Ich bin eine Bahnhofsromantikerin, ich weiß auch nicht, wieso. Ich mag Züge, ich mag Anzeigetafeln, ich mag es nur nicht, wenn es nicht genügend Uhren gibt. Und an ungarischen Bahnhöfen mag ich es auch nicht, dass da nie (!) ein Schild steht, das einem verrät, wo man gerade ist, und man einfach auf Glück aussteigt und ich volle Kanne Angst hatte dann mit meinen großartigen (!) Ungarischkenntnissen irgendwo in der ungarischen Pampa zu stehen und nie wieder weg zu kommen. Aber auch in Ungarn mag ich Bahnhöfe, den in Budapest (Keleti) liebe ich sogar geradezu.

Valkeakoski (inklusive mir)

Valkeakoski (inklusive mir)

Auch die finnischen Bahnhöfe, die mir gerade so einfallen, die mag ich, obwohl ich in Finnland Bus…Das Wort Busbahnhof erscheint keinen Sinn zu ergeben. Auf finnisch heißt das linjaautoasema und das ist ein sinniges Wort. Rautatieasema auch. Jedenfalls mag ich die linjaautoasemat lieber als die rautatieasemat. (linja = Linie, auto = Auto, linjaauto = Reisebus, Linienbus, asema = Station, rauta = Eisen, tie = Weg, rautatie = Eisenbahn).

Tampere

Tampere

In Deutschland mag ich den Hamburger Bahnhof von der Optik her, halte ihn aber nach wie vor für unpraktisch und ziemlich kalt, weil da immer ein heftiger Sturm durchweht. Immerhin weiß ich inzwischen sehr gut, was auf welcher Seite ist. Ich mag auch aus irgendwelchen Gründen den Duisburger Bahnhof, aber vielleicht nur, weil ich da mal eine Waffel gekauft habe in der zehn Cent waren. Da habe ich mich sehr beschenk gefühlt.

Duisburg

Duisburg

So isses und nicht anders.
Josefina