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Worte, nur Worte. Tag 30.

kofferbreze1schwer
Ich finde ja, man sollte sorgfältiger zwischen schwer und schwierig unterscheiden, auch wenn das in einigen Redewendungen natürlich nicht funktioniert und im Alltag auch wohl nicht so recht wichtig ist. Jetzt kommen wir zu dem kleinem Problem, dass ich es deutlich einfacher fände etwas zu schwierig zu schreiben. Blöde!

Schwer also. Ich habe einen schweren Kopf und schwere Knochen und beides ist gelogen. Glaube ich, ich habe meine Knochen noch nie einzeln gewogen und ich wiege mich insgesamt auch nur sehr selten. Ich bin inzwischen schwerer als ich es noch als Baby war, ob ich auch schwieriger bin vermag ich nicht zu beurteilen.

Das Konsonanten-Vokal-Verhältnis in diesem Wort ist übrigens sehr unuralisch. Selbst wenn man denn sch-Laut mal tatsächlich als einen Laut, also ein Konsonanten wertet, sind das immer noch drei Konsonanten auf einen Vokal! Das ist ja ganz viel! Ich stelle mir gerade in meinem Kopf vor wie Finnen das Wort sagen, das klingt total niedlich, weil die das sch nicht so gut sprechen können. In meinem Finnisch-Wortschatz herrscht übrigens auch diese schwer/schwierig/anstrengend/etc.-Verwirrung, die ich gleich wohl mal durch einen Blick ins Wörterbuch beseitigen muss.

Ich versuche gerade mich zu erinnern, wann ich das letzte Mal versucht habe etwas hochzuheben, was dann zu schwer war. Weiß ich aber gerade nichts mehr. Die Kisten auf dem Dachboden waren teils nicht ganz leicht – es ist jetzt total toll aufgeräumt da oben, das macht mich sehr glücklich.

Ein schwieriger Fall,
Josefina