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Uni also. Dieses Semester.

Der Montag beginnt früh, zu früh. Um acht Uhr. Das bedeutet um 6:37 im Bus sitzen. Ich mag den Zug aber – zehn Minuten vor dem Zug, den ich nehme, fährt ein weiterer Zug nach Hamburg (den ich auch erreichen würde, aber dann stehe ich im kalten Hamburg, da kann ich auch zehn Minuten vor der Abfahrt im warmen Zug sitzen) und deswegen ist mein Zug immer ganz leer.

Jedenfalls habe ich um acht Uhr ein Seminar zur Feldforschung, welches im Prinzip gut ist, mich aber nicht so richtig packt, weil mich das Thema (bisher) noch nicht so richtig gepackt hat. Es ist ein 3-Punkte-Aktive-Teilnahme-Kurs. Man soll sich eine hypothetische eigene Feldfoschung ausdenken, da tu ich mich gerade noch etwas schwer mit.
Danach direkt im Anschluss Religionsethnologie. Ja, ne? Ist sicherlich gut, dass sich damit Leute beschäftigen und bestimmt ist es irgendwo auch interessant, allein mich interessiert es nicht sonderlich. Ich habe auch wenig Vorkenntnisse und stümpere da so rum, ebenfalls ein 3-Punkte-Aktive-Teilnahme-Kurs.

Nach diesem vier Stunden erstmal vier Stunden Pause. Mensaessen, rumgehänge, Sachenerlederei.

Dann Ungarisch III, wie gehabt. Ungarisch halt. Ich kann jetzt die Uhr lesen, habe Stunden in denen ich das Gefühl habe gar nichts zu können, und Stunden, die ganz gut laufen.
Danach Altgriechisch II, auch wie gehabt. Beides Wahlbereichskurse.

Das ist der Montag. Dann ist der Unitag vorbei und ich gehe noch zum Unisport, komme also so gegen 23 Uhr nach Hause. Ein langer Tag.

Deswegen dann erstmal zwei Tage frei, um die Nerven wieder zu beruhigen.

Der Donnerstag fängt auch erst um zehn an, das ist schonmal etwas angenehmer, wenn auch nicht spät genug für so empfindsame Seelen wie ich halt eine habe. Sprachkontakte in Sibirien ist dann, das ist halt interessant, auch wenn mir bisher kein schnittiges Thema zu einer Hausarbeit eingefallen ist. Muss ich mal tiefgehend drüber nachdenken, aber ich tu mich ja immer sehr schwer mit sowas.
Nach zwei Stunden Pause beginnt dann der sprachliche Teil des Tages: Süd selkupisch, wieder Ungarisch III, Altgriechisch II und Unisport. Ich komme so gegen Mitternacht nach Hause. Dann Wochenende. Bis wieder Montag ist.

Diese Woche ist außerdem ein Blockseminar zu Mehrsprachigkeit, reich illustriert mit lustigen Beispielen. Das ist ganz interessant, auch wenn ich dafür tatsächlich jeden Tag zur Uni muss. Oh jee, oh jammer.

Mein letztes richtiges Unisemester, außer ich falle spontan durch total viel durch.
Aber ansonsten nur noch die Masterarbeit. Ich freue mich und ich freue mich nicht.
Josefina

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