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USA-Reise 2014
Der Tag der Freiheit

Soso. Das war also New York, soso. Eigentlich sind unsere vier Helden aber noch in New York, den erst muss die geplante Flucht ausgeführt werden. Dazu wird ein Fluchtfahrzeug gebraucht – aber auch das war geplant. Wenn ich mal einen Bankraub durchführen würde, würde ich wohl wieder diese Leute mitnehmen, denn alles war sehr ausführlich geplant, sehr gut und sehr durchdacht.

Als alle nochmal auf Klo gegangen waren, fuhren wir mit der Bahn, stiegen in einen Bus und gurkten mit unseren Koffern durch Queens. Denn wir mussten zum Flughafen, denn da war das Auto. DAS Auto. Wir haben den Flughafen gefunden und den Shuttel zur Autovermietung, die doch gar nicht so nah am Flughafen war. Also nicht direkt. Sehr verwirrend.

Dann haben wir also ein Auto gemietet (in der Vermietstelle gab’s nur eine Mitarbeiterin und viele Kunden, unteranderem auch Kunden, die Autos mieten wollten, aber ihren Führerschein vergessen hatten und nicht eingesehen haben, dass das ein Problem sein könnte.). Wir haben auch eigentlich gar kein Auto gemietet, wir hatten das ja schon gemietet. Wir haben dann allerlei Versicherungen, Navi und einen zusätzlichen Fahrer (mich!) dazugebucht und wurden zu dem Parkplatz geschickt, an dem unser (!) Auto stehen sollte. Da stand es auch. Wir standen vor dem Auto. Wir lachten. Wir öffneten den Kofferraum und legten einen Koffer hinein. Wir lachten weiter. Der Kofferraum war voll. Wir haben ubgegradet (sic!). Dann hatten wir einen Ford Fusion. In weiß. Sexy as hell.

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IMGP0297So ist das mit den Autos. Mit einem ausgefuchstem System haben alle vier Koffer in den Kofferraum gepasst (aber wirklich nur nach einem System, das war immer ein Spaß) und dann ging die wilde Fahrt ab. H. ist gefahren, ich fahre doch nicht Auto, ich bin doch nicht verrückt!

Dann haben wir also New York City verlassen und auch New York nach einer Weile und dann waren wir schon in Connecticut. Im Welcome Center gab’s erstmal Essen (Subway!) und Coupons (für Hostels-Motels-Hotels). Dann ging die wilde Fahrt noch weiter. Wir, der ewig lange Highway und die Freiheit oder so.

Das erste Ziel war New Haven, weil wir Bildungsbürger sind und uns deswegen elitäre Unis angucken. Yale also. Leider, leider steht in meinem Reiseführer eine falsche Adresse vom Visitor Center, deswegen waren wir erstmal etwas verloren in New Haven, haben dann aber ein Parkhaus gefunden, geparkt und die Stadt und die Uni betrachtet. Gar nicht mal so ausführlich, aber sehet selbst.

IMGP0301Das ist eine große Wiese.

IMGP0303Das ist eine Kirche.

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IMGP0308Das ist, wenn ich mich recht erinnere, das älteste Gebäude auf dem Campus.

IMGP0311Das ist ein Tor.

IMGP0314Das ist ein Haus.

IMGP0316Das ist das Centerding.

IMGP0318Das ist der Hund (Gilmore Girls gucken ist so viel Bildung! Ich empfehle diese Serie jedem Ostküstenreisenden!)
IMGP0319Dann waren wir noch in einem Buchladen und haben alles angesehen und sind weitergefahren, weil es gar nicht mal mehr so viel zu sehen gab. Das schöne war und ist, dass H. nicht mehr fahren wollte und ich deswegen fahren musste und ich also erstmal rückwärts im Parkhaus ausparken musste und dann da runterfahren musste und ich nicht sicher war, wie witzig ich das alles finde (ich fahre wirklich nie nie nie Auto. Nie. Ich bin seit meiner Führerscheinprüfung 2009 vielleicht fünf Mal Auto gefahren), aber ich habe schonmal beim Runterfahren keine Kratzer ins Auto gemacht und mich auch irgendwann sogar fast getraut auch ein bisschen Gas zu geben. In der Stadt war und bin und bleibe ich ein nervöser Fahrer, weil das so ist, aber ich schaffe es immerhin auf Highways draufzufahren und ich fahre schon ganz okay geradeaus, auch wenn ich weder ein Freund der Meilen-Einheit bin noch ein Fan der Geschwindigkeitsbegrenzungen in diesem Land bin. Egal. Wir fuhren.

Wir fuhren an der Küste lang (das klingt jetzt schick, aber man hat nichts gesehen außer Straße, aber das kann natürlich auch daran liegen, dass ich auf die Straße gucken musste, aber wir haben noch mal einen Halt gemacht, damit das Meer betrachtet werden konnte.

Hammonasset Beach ist, meine ich, ein Naturschutzgebiet und glücklicherweise war der Parkplatz so leer, dass sogar ich parken konnte (ich kann auch echt nicht einparken, das sollte ich vielleicht mal wieder üben) und dann konnten wir aus dem Auto springen und zum Strand flitzen.

Impressionen von diesem Ort sehen Sie jetzt hier:

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IMGP0333Waaah, das sind meine Füße! Im Meer! Ich kleiner Hobbit.

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IMGP0347Waah, noch mehr Füße!

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IMGP0364Ich denke, ich werde Werbefotograf und lasse mir Schuhe spenden.

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IMGP0380Das war irgendwie ziemlich cool da, gerade nach der großen, großen Stadt. Und das Meer. Und ja, mit dem Auto einfach irgendwo hinfahren, stehen bleiben, weiter fahren, das ist auch ziemlich cool. Freiheit as Freiheit can be.

Wir haben dann aus dem Couponheft ein gutes Angebot für ein Hotel rausgesucht und sind hingefahren, ich habe fast so eingeparkt, dass man auf beiden Seiten noch aussteigen konnte und dann hatten wir ein groooßes Zimmer (wir haben immer zu viert im Zimmer geschlafen), so knapp 90 Dollar haben wir wohl bezahlt, Frühstück inklusive, einen Pool gab’s auch.

Wir haben dann noch Abendessen gegessen, in einem niedlichen kleinem Dinner, da sind wir an der großen Straße hingelaufen und dann gab’s prima Essen und alle waren glücklich. Na, ich jeden Falls. Und das ist ja auch sehr wichtig.

Ich bastel noch eine Karte für euch. Moment.

fahrt1So sah’s aus, da waren wir.

Ich habe meine Füße ins Meer gehalten, ins echte Meer!
Josefina