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18986_Gavalda_geschenkter_Tag_BS_2.inddTitel: Ein geschenkter Tag
Autor: Anna Gavalda
Übersetzer: Ina Kronenberger
Verlag: Fischer
Seiten: 160
Erscheinungsdatum: TB April 2012
Gekauft: Am 14.7.2014 als Ramschexemplar bei Rewe
Fertig gelesen: 15.7.2014
Ort des Lesens: Bettchen

Handlung: Kann mich nicht mehr recht erinnern. Vier Geschwister fahren zu irgendeiner Hochzeit. Oder nur drei Geschwister, weil der eine nicht kommt und die anderen drei besuchen den dann. Eigentlich hat das Buch keine Handlung. Aber ein schönes Cover. Ich finde alles mit Lavendel drauf schön. Ich habe das Buch nur deswegen.

Sprache: Meine bisherige Gavaldaerfahrung (basierend auf einem Buch) wurde bestätigt: furchtbarer Schreibstil. Gewollt flapsig und jung. Nervig. Viele Ellipsen, aber total unmotivierte. Alles sehr unmotiviert. Bei Zusammen ist man weniger alleine hätte ich das Leseerlebnis ja fast abgebrochen, weil es so grausam geschrieben ist. Hatte aber leider kein anderes Buch, tja. Dieses hier ist wenigstens kürzer.

Meinung: Wie man eventuell bisher schon gemerkt hat, fand ich das Buch gar nicht mal so gut. Ich wusste allerdings auch vorher, dass ich es nicht gut finden würde, deswegen bin ich ja auch selbst schuld. Mit Blick auf meine negative Einstellung war die erste Hälfte fast gut (also nicht megaschlecht sondern nur schlecht) und man hätte einige Ideen bestimmt gut weiterentwickeln können. Allerdings ist die Idee vier junge Erwachsene in ein Auto zu stecken und die mal drauflosreden zu lassen auch nicht besonders neu und bestimmt gibt es schon bessere Ausführungen davon.
Diese ist halt schlecht. Und voller platter Charaktere. Und noch platterer Nebencharaktere. Und alles sehr klischeebeladen. Die armen Außenseiter, die doch jeder liebt. Immerhin ist das ganze in Frankreich. Wenn man also den Inhalt vergisst und sich nur darauf konzentriert sich die Landschaft vorzustellen, dann sieht man schöne Sachen.

Dieses Buch bricht übrigens mit meinem Vorsatz weniger Schund* zu lesen. War’s aber nicht wert.

*Schund = Bücher, die ich schundig finde, nicht Bücher, die andere schundig finden. Ich hatte meines Empfindens nach bis zu diesem Zeitpunkt in jenem Jahr noch keinen Schund gelesen.