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Soso, das Lesejahr 2014 also. Hier nochmal in Zusammenfassung und Rückblick.

  1. Taja Gut, Svetlana Geier: Ein Leben zwischen den Sprachen: Russisch-deutsche Erinnerungsbilder
  2. Alfred Andersch: Sansibar oder der letzte Grund
  3. T.C. Boyle: Greasy Lake und andere Geschichten
  4. Michail Lermontov: Ein Held unserer Zeit
  5. Iwan Turgenjew: Väter und Söhne
  6. Dezső Kosztolányi: Ein Held seiner Zeit: Die Bekenntnisse des Kornél Esti
  7. Henri Charrière: Papillon
  8. Anna Gavalda: Ein geschenkter Tag
  9. Robert Seethaler: Der Trafikant
  10. John Irving: Bis ich dich finde
  11. Imre Kertész: Ich – ein anderer
  12. Anne Frank: Tagebuch
  13. Maj Sjöwall / Per Wahlöö: Die Tote im Götakanal
  14. John Irving: Laßt die Bären los!
  15. Bernd Gieseking: Das kuriose Finnland-Buch
  16. Ulf Blanck: Die drei ??? Kids – Der Adventskalender – 24 Tage voller Spannung!
  17. Imre Kertész / Péter Esterházy: Eine Geschichte

17 Bücher.
5355 Seiten.
1 eBook, 3 gebundene Bücher, 13 Taschenbücher.
3 Bücher mit mehr als einem Autor, 14 von einem.
4 Bücher von/mit weiblicher Autorenschaft, 13 mit männlicher Beteiligung.
3 biographische Bücher, 14 fiktionale Texte oder Textsammlungen.4 Bücher, die im Original Deutsch waren, 13 Übersetzungen (ich habe überhaupt nur auf Deutsch gelesen, eigentlich ganz interessant)
3 Bücher von diogenes-Verlag, 3 von Fischer, 3 von rowohlt, 2 von Reclam, jeweils 1 vom Berliner Taschenbuch Verlag, dtv, Fritz Molden, kein&aber und Kosmos

Am meisten gelesen habe ich zu Hause im Bett oder im Zug, „am meisten“ ist ein interessanter Term, denn ich habe quasi gar nicht gelesen. Aber ich habe dafür fast nur gute Bücher gelesen.

Schlecht fand ich eigentlich nur Anna Gavalda Ein geschenkter Tag, aber das war wissentlich ins Unglück gerannt, Bernd Gieseking Das kuriose Finnland-Buch, weil ich mich mehr darüber geärgert habe als alles andere und den ???-Kids-Adventskalender, was eigentlich auch zu erwarten war.
Ein bisschen enttäuscht war ich von Ein Leben zwischen den Sprachen, sowohl vom Inhalt als auch vom Aufbau des Buches.

Dafür habe ich mich enorm gefreut, dass ich es fertig gebracht habe mal wieder ein paar Russen zu lesen und dass Väter und Söhne auch noch so gut ist. Glücklich hat mich auch gestimmt, dass Boyle gute Kurzgeschichten schreibt und ich Kurzgeschichten mag. Sansibar und der letzte Grund hat mich überrascht, weil ich nicht gedacht hätte, dass mir das so gefällt. Ansonsten hat mich die Ungarnfront mit Kertész, Kosztolányi und Esterházy nicht enttäuscht. Der Trafikant war ein wunderbares Wien-Buch. Papillon war eine persönliche Errungenschaft. Genau wie Laßt die Bären los. Aber mit Irving mache ich ja quasi nie was falsch. Und die Sjöwall-Wahlöö-Reihe sind einfach ganz gute Krimis und ich bekomme gerne vorgelesen, außerdem wurden davon inzwischen schon ein paar mehr gelesen. Gut finde ich auch, dass ich endlich mal die erweiterte Fassung vom Tagebuch der Anne Frank gelesen habe.

Insgesamt also nicht so viel gelesen, aber ausgewählter gelesen als sonst, weil mein einziger Neujahresvorsatz ja damals gewesen war besser zu lesen.

Bei mir läuft.
Josefina