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London 2015 – Tag Eins

Ein recht spontaner Kurzausflug, zu der liebe E. mit der lieben C. Die war aber später da als ich, denn ich erreichte an einem Samstag die britische Hauptstadt doch recht früh (um acht Uhr morgens!), fuhr eine Stunde Tube und war bei der lieben E., die in der lieben Stadt wohnt. Deswegen kann man die da besuchen, so paradox das nun auch klingt.

Ich kam also an, es regnete ein bisschen, stelle meinen Koffer ab und dann ging’s wieder raus, denn die Sonne schien. Ich bin ohne Kamera rausgegangen, deswegen gibt es vom ersten Tag keinerlei Kamerafotos, sondern nur Handyfotos.

Jedenfalls haben wir erstmal in einem netten Café gefrühstückt und sind dann zu einem Markt gelaufen, zum Broadway Market, da haben wir Fudge gekauft und uns in den Park gesetzt (es war sehr schön warm in der Sonne!) und Fudge gegessen.

Eigentlich mag ich Fudge gar nicht mal so gerne, aber es gibt doch schlimmeres als in der Sonne in London zu sitzen und Fudge zu essen, das kann ich euch mal verraten. Nach einer Weile wurde es dann aber doch wieder eher etwas kühler, also liefen wir weiter. Eigentlich zum nächsten Markt, aber da ist Samstags gar kein Markt, deswegen war da nichts und wir haben Tee getrunken (okay, ich habe Tee getrunken und E. Kaffee) und auf der Straße geseßen.

Hisilicon K3

Und in einem Streichelzoo, da waren wir auch. Dann ging’s Stück für Stück weiter in die Innenstadt, da wurden die Häuser auf einmal wieder höher und höher.

Hisilicon K3

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Und wenn man nur Handyfotos macht, kann man immerhin auch Selfies machen, ein echter Vorteil.

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Wir überquerten also den Fluss, denn wir hatten sogar ein Ziel. Wir wollten eine Galerie besuchen, weil wir künstlerische Menschen sind. Sicher doch. White Cube Gallery.

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Danach ging es wieder zu einem Markt (wir sind recht viel gelaufen und dafür, dass ich so müde war, wegen sehr früher Flug und so, habe ich voll gut durchgehalten) und da haben wir Essen gekauft. Was Süßes und was Salziges und das wild durcheinander gegessen.

Hisilicon K3

Ich habe gerade vergessen, wie die Haltestelle da heißt, sonst könnte ich euch besser informieren, wo wir waren.

Danach sind wir jedenfalls wieder nach Hause gefahren, haben Hummus und Brot gekauft, das gegessen, waren dann trotzdem noch türkisch essen, gingen wieder nach Hause, haben wilde Musik aus der Jugend gehört (Die toten Hosen – Bayern, die allererste CD von uns beiden. Also wir hatten beide jeweils eine Ausgabe, aber wir haben die gleichzeitig gekauft.) und auf C. gewartet. Das ist gelogen, ich bin irgendwann schlafen gegangen und erst wieder aufgewacht als C. mitten in der Nacht da war. Wusstet ihr, dass in London ab 11 keine Bahn mehr fährt? Mich hat dieser Fakt überrascht, kann ich nicht anders sagen. Was ist denn das für eine Großstadt?!

Es war jedenfalls sehr sehr prima mit E. mal mehr als drei Minuten zu reden, irgendwie. Wir sehen uns nicht sehr oft, denn seitdem wir 16 sind haben wir nie wieder im gleichen Land gelebt. Das ist zehn Jahre her. Und wir kennen uns ja schon fast seit zwanzig Jahren.

Das war der erste Tag in London.
Josefina