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Ich bin einfach sehr müde, sehr sehr müde. Ich würde gerne im Alltag ankommen, aber ich fahre ja quasi gleich wieder. Und ich freue mich so. Ich hüpfe innerlich! Aber ich bin eben auch sehr müde und sehr erschöpft. Ich brauche auch mal wieder mein Zuhause.


Tomsk ist doch arg an meine Substanz gegangen, der Wahnsinn war sehr nahe an mir dran und hätte mich fast verschluckt. Ich bin sowohl froh dort gewesen zu sein als auch dort nun nicht mehr zu sein.


Ich schätze am Reitstall immer sehr, dass es ein zeitloser Ort ist. Ich weiß nie, ob ich zehn Minuten oder drei Stunden da bin. Ich mache eben, was gemacht werden muss und denke nur daran, dass ich gleich noch die Trense aufhängen muss und nicht daran, wer jetzt warum wo Possessivität markiert und was in den Koffer soll und wann wer warum die Fenster putzt. Das ist deswegen größtenteils ein sehr angenehmer Ort.


Ich weiß nicht, welches Buch ich mitnehmen soll. Das ist immer so schwierig.


Wie man hier und jetzt also merkt bin ich arg zwischen allem. Halb verfalle ich auch in Panik, bin aber eigentlich noch voller Hoffnung, dass alles klappen wird. Irgendwie irgendwann. Ich hoffe ja auch einfach, dass irgendwann wieder Ruhe einkehren wird.


Ich habe leider wieder sehr starke Kopfschmerzen und Augenschmerzen bzw. verschwommenes Sehen, deswegen muss ich nun wohl leider gleich schlafen gehen. Tja, machste nichts, schläfste halt. Ich bin wohl auch müde genug, dass ich das können werde.


Gute Nacht, ihr Zuckerschnecken.