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izzoTitel: Aldebaran
Autor: Jean-Claude Izzo
Übersetzer: Katarina Grän und Ronald Voullié
Verlag: Unionsverlag
Seiten: 251
Erscheinungsdatum: auf französisch 1997, die deutsche Erstausgabe 2002
Gekauft: am 29.5.2014 bei medimops bestellt, also ein Jahr nicht gelesen
Fertig gelesen: 31.5.2015
Ort des Lesens: ein Strand in Sizilien, ein Zimmer in Sizilien. Ich habe aber weniger als 24 Stunden mit diesem Buch verbracht.

Handlung: Die Aldebaran ist ein Schiff, das nicht mehr ausläuft, weil der Reeder Schwierigkeiten hat und das deswegen nun in Hafen von Marseille liegt. Die Besatzung verlässt das Schiff am Anfang des Buches, zurück bleiben drei Männer, darunter der Kapitän. Nun kommt es zu Verflechtung von der Gegenwart in Marseille und der Vergangenheit der Männer, ihren Familien am Land, ihren Erfahrungen auf See.

Sprache: Roh. Vulgär. Izzo schreibt also wohl immer so, andererseits hat er sich auch ein Milieu ausgesucht, das man durchaus so beschreiben kann. Es passt schon zu dem Bild von Marseille, das er zeichnet, und zu den Charakteren.

Meinung: Habt ihr schonmal am Mittelmeer gelegen und ein Buch über das Mittelmeer gelesen? Ich empfehle dies. Ich empfehle auch dieses Buch dafür. Denn es geht um das Meer, die Liebe zum Meer und Städte am Mittelmeer, außerdem wird alles schön dramatisch.

“Ich gehe nach Hause und warte.” Das war die Krux im Leben der Seefahrer. Warten gab es nicht. Nur aufzubrechen hatte einen Sinn. Fortgehen und wiederkommen. (S.23)

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