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diegrossenTitel: Und die Großen läßt man laufen
Autor: Maj Sjöwall und Per Wahlöö
Übersetzer: Hans-Joachim Maass
Verlag: rowohlt
Seiten: 187
Erscheinungsdatum: schwedisch: 1970, deutsch: 1972
Gekauft: 3.12.2014, für Dario zum Geburtstag
Fertig gelesen: 18.6.2015
Ort des Lesens: Habe ich mir vorlesen lassen

Handlung: Ein Mord! Das ist nicht überraschend, denn in diesen Büchern geht es ja um Mordkommission Stockholm. Nur diesmal wird jemand in Malmö umgebracht. Und dann geht es darum, dass dieser Mord aufgeklärt werden soll. Welch ausgefuchste Handlung für einen Krimi. Es ist etwas ausgefuchster, weil es nämlich so ist, dass der ermordete Direktor in illegale Geschäfte verwickelt war und auch sonst eher ein Arsch, der Mörder aber arm dran ist und man am Ende mehr Mitleid mit ihm hat als mit dem Toten oder den Angehörigen des Toten.

Sprache: Sprachlich war der irgendwie recht langweilig, scheint es mir. Sonst gab’s manchmal so Sachen wie mit den Perspektiven, die man einnimmt, aber hier.. nichts?

Meinung: Einige Stellen sind sehr lustig, zum Beispiel die „Polizei, Polizei, Kartoffelbrei!“-Situation, die im Schwedischen sogar titelgebend ist, im Deutschen aber eher verloren geht. Ansonsten ist das Buch eher im Nachklang gut als beim Lesen, da musste ich mir jeden Abend ins Gedächtnis rufen, was eigentlich passiert war und wer nochmal wer ist. Aber mir hat ja auch Melander gefehlt, weil ich den am meisten liebe.

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