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Titel: Verschlossen und verriegelt
Autor: Maj Sjöwall und Per Wahlöö
Übersetzer: Hans-Joachim Maass
Verlag: rowohl
Seiten: 235
Erscheinungsdatum: Diese Ausgabe erschein im Mai 1986 (Deutsche Erstausgabe 1975, Schwedisch 1972)
Gekauft: Gehört Dario
Fertig gelesen: 19.8.2015
Ort des Lesens: Ehrlich, diese Bücher werden mir immer vorgelesen und weil ich dabei immer einschlafe, geschieht dies meistens in meinem ureigenen Bett.

Handlung: Kommissar Beck kehrt in den Dienst zurück, darf ich aber „zur Erholung“ zunächst mit einem ungeklärten Fall befassen – einem angeblichen Selbstmord, nur dass es leider gar keine Waffe in der eigentlich abgeschlossenen Wohnung gibt; die Kollegen versuchen derweil Bankräuber zu schnappen, werfen aber zwei Banküberalle zusammen, die gar nicht zusammen gehören. Dann kommt einiges zusammen und am Ende sind die beiden Handlungsstränge nur noch einer, aber außer Martin Beck weiß das niemand so recht. Und eine neue Frau, die gibt es auch. Leider kann ich hier nicht mehr sagen, weil ich dann das Ende verraten würde und das wollen wir ja schließlich auch nicht.

Sprache: Diesmal sind wir ziemlich viel auch bei den Gangstern, lösen uns also aus dem Polizeiumfeld und der Polizeisprache. Außerdem wird’s teilsweise ziemlich albern und insgesamt wirklich immer politischer, weil die Autoren wohl immer genervter von der Polizeiarbeit werden und sich durch ihre Bücher dagegen wehren. Man kann die Polizisten im Buch trotzdem mögen, die finden die Polizei nämlich selbst nicht so super, stehen also auf der richtigen Seite. Wenn man sich an die Zeiten erinnert aus denen diese Bücher stammen und sich Bilder von damaligen Demonstrationen ins Gedächtnis ruft und betrachtet wie Demonstranten einfach von der Polizei niedergeknüppelt wurden, versteht man diese Bücher. Das macht diese Bücher auch gut, denn Krimis, in denen alle die Polizei die Polizei und ihre Arbeit immer super finden, scheinen mir doch eher recht fad zu sein.

Meinung: Frustrierend, dieses Buch, wegen dieser Lösung – also eine gute Lösung, aber übertragen auf die Realität ist es eine nervige. Man hasst die Vorgesetzen, man will sie schütteln und schlagen. Mir waren manche Szenen ein bisschen zu albern und zu überzeichnet, weniger ist auch manchmal mehr. Außerdem haben drei Verbrecher in diesem Buch einen Namen der mit M anfängt, das ist sehr unübersichtlich, wenn man das Buch nur hört.

 

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