Schlagwörter

, ,

blitzTitel: Blitz, der schwarze Hengst
Autor: Walter Farley
Übersetzer: Ursula von Wiese
Verlag: Albert Müller Verlag
Seiten: 216
Erscheinungsdatum: Das Original 1941, die Erstauflage meiner Ausgabe 1958, meine Ausgabe (siebte Auflage) 1977, aber ich weiß immer noch nicht, wann es die erste Übersetzung ins Deutsche gegeben hat
Fertig gelesen: 17. Januar 2016
Ort des Lesens: Mein Lieblingsbett

Handlung: Alec, der Held unserer kleinen Geschichte, besucht seinen Onkel in Indien und muss dann mit dem Frachter wieder nach Hause (New York) fahren. Mit ihm steigt auch ein wilder schwarzer Hengst ein. Dann kommt ein Sturm und das Unglück nimmt seinen Lauf, das aber später in großem Glück endet: Das Schiff geht unter, Alec und der wilde Hengst retten sich auf eine Insel, retten sich erst gegenseitig und werden dann gerettet und reisen zusammen in die USA und werden dicke Freunde. Dort flitzt Blitz wie wild auf der Rennbahn rum, obwohl er gar keinen ordentlichen Stammbaum hat. Eine wunderbare Junge-Pferd-Freundschaft.

Sprache: Wundervoll altmodisch, wunder-wunder-wundervoll. Voller Wörter und Wendungen, die man viel öfter benutzen sollte. Jetzt fällt mir natürlich gerade keins ein, weil man diese Wörter halt alle viel zu selten nutzt.

Meinung: Ach, Blitz, du schwarzes Ungeheuer. Die Bücher sind sehr kitschig und vorhersehbar, Dario fand das manchmal beim Vorlesen gar nicht so gut, glaube ich, aber jetzt ist er natürlich auch begeisterter Blitzfan und kann gar nicht genug von dem riesigen schwarzen Hengst bekommen, der nur Alec liebt.
Der Nostalgiefaktor ist bei mir natürlich riesig, deswegen liebe ich diese Bücher, aber abgesehen von diesem Gesichtspunkt sind das vermutlich die besseren Pferdebücher, im Vergleich zum Sattelclub oder sowas, weil… ich glaube, hauptsächlich, weil das Buch so viel älter ist und sich deswegen angenehmer liest. Allerdings ist das Pferdewissen nicht immer auf dem aktuellsten Stand und der Leistungsgedanke (Pferd muss rennen! Pferd muss gewinnen!) ist auch nicht immer so super, aber am Ende lieben sich alle.

Advertisements