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Ende Januar ging’s von Bremen nach Riga, denn das ist ein sehr günstiger Weg, wenn man am Ende in Tartu enden will. Außerdem war ich noch nie in Riga oder in Lettland überhaupt gewesen und da kann man sich das ja mal ansehen. Ich kann gleich verraten, dass mir Riga als Stadt sehr gut gefallen hat, auch wenn das Wetter nicht so berauschend war.

Freitag kamen wir in Riga an. H., T. und T. waren Essen und sind durch die Stadt gestromert. T. ist nach Tartu gefahren. H. und T. und ich waren in einer Bar. Wir sind schlafen gegangen.

Am nächsten Tag haben H. und ich auf T. am Bahnhof gewartet, denn wir waren verabredet.

IMGP3266Und so standen wir da und haben uns umgesehen.

IMGP3268Wir sind auch nur einmal unfreundlich auf Russisch angesprochen worden!

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IMGP3272So sieht’s vom Bahnhofvorplatz in alle Richtungen aus. T. kam nicht. H. und ich gingen im Bahnhof frühstücken (und sind wieder angesprochen worden, wieder auf russisch, aber freundlicher. Habe trotzdem so getan als würde ich das nicht verstehen). T. kam immer noch nicht. Wir gingen los. Wir sind ziemlich ziellos durch Riga gewandert. Ich habe die regennassen Straßen fotografiert.

IMGP3277So sehen die Straßen ziemlich Prag-Wien-Ungarn-Straßen ähnlich. Bestimmt auch noch anderen Straßen, aber die kenne ich dann noch nicht, die muss ich erst ansehen.

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IMGP3280Eigentlich haben wir die Innenstadt oder sowas gesucht, aber wir sind erstmal genau in die falsche Richtung gelaufen.

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IMGP3297Da oben auf dem Bild, da ist hinten in der Ecke (direkt hinter der Ampel!) ein Burgerladen, da haben wir gegessen, aber jetzt noch nicht!

Dann waren wir wieder auf dem richtigen Weg und sahen goldene Kuppeln, dann kann’s ja nur gut werden.

IMGP3298Wenn es dann auch noch symbolträchtige Orte gibt, weiß man, man ist auf der sicheren Seite.

IMGP3302Das ist das Freiheitsdenkmal.

IMGP3303Und dann noch ein Park mit Enten! Im Winter! Quasi wie New York. Nur ein bisschen östlicher.

IMGP3304Ich kann ehrlich nicht anders. In meinem  Hirn gibt es wenig Verbindungen, die so gut funktionieren wie Enten + Winter + Park = Holden Caulfield. Außer vielleicht dass ich bei Gottes Werk und Teufels Beitrag gelernt habe, dass es sich wie Schneeknirschen anhört, wenn man eine Gebärmutter ausscharbt und ich es seitdem fasznierend und ekelig gleichermaßen finde über frischen Schnee zu laufen.

IMGP3306Dann war die Innenstadt gefunden. In dieser haben wir jeden Souvenirladen besucht bis wir zwei schöne Bernsteinarmbänder gefunden hatten und beide eins kaufen konnten. Meins ist immer noch sehr schön und ich mag es sehr gerne!

IMGP3308Der Fluss heißt Düna (aber auf lettisch Daugava).

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IMGP3318Dann waren wir endlich Burger essen, Burger essen macht glücklich, vor allem wenn Lamm auf dem Burger ist. Dann ging’s ab ins Hostel. Da mussten wir nämlich die Koffer abholen und zum Busbahnhof düsen, damit wir nach Tartu fahren konnten.

Ich war etwas überrascht, wieviel Russisch man dort spricht. Also, ich wusste, dass es viel ist, aber so viel? Ich wollte nämlich gerne mal Lettisch hören, aber immer wenn ich Leute belauscht habe, haben die Russisch gesprochen. Überall. Das war extrem. Ist das auf dem Land in Lettland anders? War ich zu sehr in der Innenstadt?

Josefina