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Wir waren also am Gare de Lyon und mussten erstmal verstehen, wie das mit den Abfahrtsgleisen in Frankreich (weiß nicht, ob das überall so ist) so ist. Es stellte sich heraus, dass es verwirrend ist, jedenfalls, wenn man das deutsche System gewöhnt ist. Das Gleis wird erst 15 Minuten vor Abreise bekannt gegeben und dann muss man zum Gleis rennen und sein Ticket kontrollieren lassen und dann darf man einsteigen. Sitzplätze sind im TGV ja automatisch mit vergeben und so sind wir eingestiegen und die wilde, schnelle (!) Fahrt konnte losgehen. Und nach 3,5 Stunden ist man in der wunderschönsten Stadt auf der ganzen Welt. Da steigt man in die U-Bahn, fährt zur richtigen Station, steigt aus, geht ins Hotel. Das haben wir sehr gut gemacht, weil wir wieder im genau gleichen Hotel waren und den Weg deswegen genau wussten, das wirkte sehr professionell. Im  Hotel waren wir auch sehr professionelle Reisende, wir sind nämlich erstmal eingeschlafen. Schlaf ist gesund und wichtig.

Diesmal haben wir aus dem Hotel nach hinten rausgesehen, nicht nach vorne. Eine ganz neue Aussicht also.

Als wir irgendwann, nach hunderten von Stunden, mal fertig geschlafen hatten, sind wir endlich rausgegangen. Marseille im Abendlicht sieht sehr gut aus. Marseille sieht bei jedem Licht gut aus (ja, es wird so weitergehen, dass mindestens jeder zweite Satz betont wie unendlich großartig diese Stadt ist. Sorry not sorry).

Wir sind – weil man das so machen muss, das verlangt die innere Logik – zum alten Hafen gelaufen.

IMGP3745Die Kirche auf dem Berg.

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IMGP3747Ich glaube, die wollten das Fahrrad versenken und jemanden ärgern, haben es dann aber doch nicht gemacht. Auf der anderen Seite stand eine johlende Kindermenge.

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IMGP3756Es gibt auch zauberhafte* Bilder von mir in diesem Licht, denn wenn wir mal ehrlich sind, dann habe ich nur rote Haare, damit die bei so einem Licht richtig rumleuchten können. (*ich sehe nicht zauberhaft aus, aber die Bilder sind zauberhaft, egal)

jNach dem Hafenausflug haben wir Abendessen gesucht, einen netten Kebabmann gefunden, es geschafft zu bestellen und zu essen (sehr lecker!). Dario hat es auch geschafft ein Gespräch über Fußball zu führen, dabei kann Dario gar kein Französisch und der Mann konnte nur Französisch. Hat aber trotzdem geklappt, wir sind ja alle Weltenbürger.

Erster Tag in Marseille – sehr entspannt, sehr fantastisch! Zauberhaft!
Josefina

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