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Nachdem die stürmische Fahrt auf dem Boot überlebt geworden war, waren wir am überlegen dran gewesen, was wir als nächstes tun wollten. Sind dann in das alte Viertel, den Kern von Marseille gelaufen (das klingt dramatisch weit, es ist aber tatsächlich direkt am Hafen, was nicht sehr überraschend ist). Le Panier also. Letztes Mal haben wir da schönere Fotos gemacht, aber irgendwie waren wir auch recht müde. Ich habe Lavendelduschseife gekauft, das ist ja schonmal ein voller Erfolg und dann saßen wir eine Weile auf einem Platz rum und Dario hat sein Feuerzeug verschenkt. Das sind meine Erinnerungen an diesen Ort.

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Danach sind wir in eine Kirche gegangen. Die Kathedrale von Marseille. Die haben wir letztes Mal nicht angesehen, wer weiß, warum. Man braucht ja auch Gründe wiederzukommen. Diesmal also. Hurra!

Hier ist das prachtvolle Prunktor. Das muss man durchschreiten. Ich hatte gerade massive Probleme das Wort zu schreiben. Von innen ist es auch hübsch. War aber nicht mehr so aufnahmefähig. Mein Kopf war noch voller Meeresrauschen.

Saß deswegen auch so da und habe mich von einem heiligen Lichtstrahl bescheinen lassen. Rumsitzen kann ich echt prima, dafür kann man mich auch mieten. Ich bin aber sehr teuer.

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Nach dieser heiligen Erfahrung dürsteten unsere Seelen nach einer weiteren Erleuchtung, sind deswegen in die nächste Kirche gezogen.

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Muss man so da oben langgehen, kann man runtergucken. Da isses wieder, das kleine Meer. Rechts die Kathedrale. Die Kirche, die nun folgt, ist nicht im Bild, kommt aber quasi kurz nach dem linken Rand.

Die Kirche kennen wir schon, das ist die St.-Laurent-Kirche und die ist wundervoll, weil sehr schlicht. Ich mag Kirchen echt gerne, leider.

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Aber ich mag auch Licht echt gerne und die Kirche, die kann Licht.

Außerdem hat diese Kirche diesen niedlichen Vorplatz von dem aus man auf das weite Meer und den Hafen gucken kann, das ist einfach nie verkehrt.

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IMGP4163 IMGP4164 IMGP4167 IMGP4173Windig ist es zudem auch. Die Frisur (und der Blick) sitzen nur noch semigut. Aber egal.

Dann erstmal erschöpft und schlafen. Schlafen ist eine Tugend. Später noch ein kurzer Spaziergang. Im Abendlicht.

Da war auch eine Löwin, die hat gepinkelt (Anm. d. Red.: hinter Gittern war die, weil da ein Zirkus war). Dann Fußball. Dann Altern.

Heissahoppsasa, was für eine wunderprächtige Stadt, was für ein wunderprächtiges Meer.
Josefina

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