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Die letzten zwei Freitage war ich verreist (haha!) und jetzt ist zwar schon Samstag, aber ich habe gestern die Fotos eingefügt, war dann allerdings mental nicht fähig irgendwas hinzuschreiben, aber wofür gibt’s denn die Datumsfunktion? Um Beiträge rückzudatieren natürlich! Mal sehen, ob ich heute was schreiben kann.

Der Tag fing an. Das tut fast jeder Tag. Dieser, der hier nun geschildert werden soll, fing in Odessa an. Für mich jedenfalls. Und er fing an mit einem Besuch des örtlichen Vergnügungsparks – der war direkt um die Ecke. Und es war sehr leer, aber das Riesenrad ist gefahren. Und so fuhren wir mit dem Riesenrad. S., H. und ich und die ewige Weite Odessas. Oder so ähnlich.

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Ich habe übrigens gar keine Höhenangst. Jedenfalls nicht, wenn ich in so Gondeln bin, ich gucke allerdings nicht so rasend gerne in ungesichterte Abgründe und dergleichen.

Nach der vergnüglichen Fahrt sind wir ein bisschen gelaufen. Vorbei an der Heldenverehrung.

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Und vorbei an noch mehr Heldenverehrung. Denkmäler können die ja in diesem Teil der Erde. Das ist man von hier ja vielleicht nicht so gewöhnt. Ich bin immer ein bisschen befremdet ob dieser Zurschaustellung.

Ich mag dafür alte Häuser. Und das Meer.

Und deswegen haben wir auch endlich den Strand erreicht! Man mag es kaum glauben, dass wir da vorher noch nicht waren! Jetzt aber endlich! Hurra! Ausrufezeichen!

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IMGP4962 IMGP4963 IMGP4964 IMGP4966 IMGP4971 IMGP4972 IMGP4974 IMGP4975 IMGP4978Wir haben auch mit Meerblick zu Mittag gegessen, das kann ich generell nur empfehlen. Aber ehrlicher Weise: bei welcher Aktivität stört denn Meerblick bitte? Bei gar keiner! Na dann.

IMGP4980Nach dem Essen sind wir weitergewandert. Immer am Meer lang. Mit den Füßen im Sand. Und manchmal auch im Meer. Meine jedenfalls. Es war warm und sonnig. Das Meer ist blau und gar nicht schwarz!

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Als wir dann fertig gewandert hatten, da sind wir wieder in eine Gondel gestiegen – diesmal jeder in seine eigene – und sind den „Berg“ hochgefahren, das war fei spaßig (ich habe heute morgen angefangen ein Buch über niederrheinisch zu lesen und ich weiß jetzt schon, dass fei nicht zu meinem Regiolekt gehört, aber schwamm drüber).

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Nach den Gondeln sind wir nach Hause gegondelt. Viel gelaufen, viel gelaufen, liebe Kinder, immer der Nase nach.

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Dann waren wir noch in einem Supermarkt und ich habe Konfekt für Dario gekauft und die arme Verkäuferin hat uns verwirrt und wir sie sicherlich auch, weil wir einfach alles zusammen in den Korb geworfen haben, aber jedes Konfekt hat seine eigene Nummer und die muss man wissen und dann muss man alles einzeln wiegen und dann hat man hunderte von kleinen Plastiktüten und denkt denn niemand an die Weltmeere und die Wale, oh rettet die Wale, bitte bitte. Jedenfalls hatte ich Konfekt und Dario hat das dann auch gegessen, aber erst später (Spoiler: manches war ekelig, aber ich glaube, das meiste war ok).

IMGP5018Ich kann mich interessanter Weise gerade kein Stück mehr daran erinnern, was wir zu abend gegessen haben? Bestimmt war es gut. An schlechte Sachen kann man sich  immer erinnern. Das Essen war allgemein gut. Ich weiß noch, dass es am nächsten Tag sehr viel gutes Essen gab. Davon aber ein anderes Mal. Vielleicht ja sogar wirklich Freitags, das wäre ja ein Erlebnis sondergleichen.

… heute war ich mental immer noch nicht so in der Stimmung, aber die Finger sind doch über die Tastatur gezuckt. Immerhin etwas.

Yay Odessa!
Josefina

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