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Guten Morgen, Marseille! Guten Morgen, Josefina!

Der zweite Tag sollte genutzt werden, so der Plan, um kulturell wertvoll zu werden. Josefina und Dario waren nämlich noch nie im MuCEM drinne* gewesen. Aber erstmal mussten wir was frühstücken und alles war zu, weil Wochenende. Was halten wir davon? Wir mussten Fertig-Sandwiches und Kekse aus dem Supermarkt essen und sowas in Frankreich?!

(*Ich habe eine wiederentdeckte rheinische Liebe für drinne)

Dann sind wir aber zum Museum gelaufen. Es war total warm. Es war sehr schön.

Dann sind wir ins Museum reingegangen, haben den Eintritt bezahlt (jetzt sind wir beide zu alt für all die tollen Rabatte, sehr traurig) und waren drinne! Wir haben das Kombiticket für alle Ausstellungen gekauft.

Die erste Ausstellung, eine Dauerausstellung, ist direkt unten und beschäftigt sich mit dem Mittelmeerraum (mit der Geschichte, es ist keine Kunstausstellung), allerdings (und damit muss man wohl in Frankreich gelegentlich rechnen, aber ein bisschen komplizierter wird dadurch trotzdem alles) war quasi alles auf Französisch, sodass man von den begeleitenden Informationen nur semiviel hatte. Ich glaube allerdings auch, dass die Ausstellung mit Informationen auch nicht geordneter gewirkt hätte. Ein bisschen enttäuschend. Denn ich mag das Mittelmeer! Würde ich nicht nochmal ansehen und auch nur begrenzt weiterempfehlen.

Direkt neben an war dann die erste Wechselausstellung und in der ging’s um Kaffee und die war auch wieder nur so semigut, aber mit einigen schönen Bildern, immerhin.

Danach wandelten wir durch das Gebäude nach oben auf die Terasse von eben jenem Gebäude.

Und von dort aus kann man dann eine Weile auf’s Meer gucken und dann über eine Fußgängerbrücke zur Fort Saint-Jean. Das ist ein historisch gewachsenes Gebäude, sehr wertvoll und sehr süß.

Hier kann man sich dann erstmal in einer Ecke verstecken (hallo, Josefina!) und dann den Garten angucken und weiter aussichten. Aussichten gehört zu den Dingen, die man in Marseille allgemein sehr gut machen kann.

Nach all dem Aussichten, das wir betrieben haben, begaben wir uns dann in die letzte Ausstellung. Diesmal eine richtige echte Kunstaustellung, mit verschiedenen Künstlern aus Albanien. Und im Gegensatz zu den ersten beiden war diese wirklich gut! Vor allem die beiden Filme haben mir gut gefallen und insgesamt hat diese Darbietung das ganze etwas versöhnlicher gestaltet.

Und der Sonnenuntergang dann war auch nett.

Insgesamt würde ich tatsächlich dafür abraten eine Eintrittskarte zu kaufen, wenn man die Kunst nicht unbedingt sehen möchte, die Daueraustellung lohnt sich meiner Meinung nach nicht und die Fort und das Gebäude können größtenteils während der Öffnungszeiten auch kostenlos betreten werden.

Nach der vielen wertvollen Kultur hatten wir dann Hunger und haben unendlich lecker tunesisch gegessen (Dario und ich sind uns nicht einig, ob es wirklich tunesisch war, aber es war jedenfalls nordafrikanisch).

Das war ein ganz prima Tag. Insgesamt waren unsere Tage gefühlt eher kurz, weil wir spät aufgestanden und früh wieder ins Bett gegangen sind, weil man das im Urlaub eben so macht. Da steht Entspannung an oberster Stelle.

Es gibt übrigens auch von diesem Urlaub Videos, die sind herzallerliebst. Irgendwann zeige ich die mal.
Josefina

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