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So, Kinder. Es ist ein bisschen verwirrend, wenn man über Marseille schreibt, gerade da war, aber nicht darüber schreibt, sondern über das letzte Mal. Sind wir zu oft dort? Gibt es so etwas? Man kann nie genug da sein. Man kann auch nicht genug Îles du Frioul besuchen. Geht nicht.

Haben wir also gemacht.

Und weil jetzt ja auch schon Dezember war, musste man sich überraschend warm anziehen! Das war schon der zweite Tag in diesem Urlaub, an dem ich meine Winterjacke anziehen musste! Schockschwerenot. Aber auf dem Boot und auch der Insel war es dann sehr windig, da war das sehr gut.

Bevor wir losgefahren sind (um 11), haben wir gefrühstückt! Das ist lobenswert. Wir hatten auch Essen und Trinken (kalt und warm) mit, wir waren sehr vorbereitet, auch lobenswert.

Dann sind wir mit der Fähre gefahren, wie man das so macht, um das Archipel, welches zum Stadtgebiet gehört, zu erreichen. Die Fahrt dauert ca. eine halbe Stunde, aber eigentlich weniger.

Und dann ist man da.

Wir haben dafür entschieden vom Hafen aus auf die linke Insel zu gehen, das ist die Île de Pomègues.

Erst sind wir zur Spitze gelaufen, da kann man nicht besonders weit laufen.

Dort ist aber auch (so denke ich jedenfalls) der höchste Punkt der Inselgruppe, also gingen wir nicht nur geradeaus, sondern auch in die Höhe. Da gibt’s Natur und einen Blick auf den Hafen.

Einen Blick zurück auf die Stadt und Chateau d’If kann man auch werfen. Dann geht man quasi wieder zurück (aber ist höher als vorher) und kann beginnen die eigentliche Insel zu erkunden. Die Insel ist nicht sehr breit und 2,7 Kilometer lang.

Ziemlich schnell ist man dann bei der Bucht, bei der wir im April gewesen waren. An meinem Geburtstag.

Das ist immer noch sehr schön dort, aber diesmal wollten wir ja doch mal weitergehen, wir hatten ja mehr Zeit mitgebracht.

Und, wie man sieht, der Weg ging ja auch noch ein Stückchen weiter.

Und dann ist man wieder irgendwo oben und kann wieder auf den Hafen gucken (hier kann man sehen wie ich das sehr professionell mache)

Die Insel ist ein Naturschutzgebiet (oder sowas ähnliches), da gibt es Vögelchen und man darf nicht überall hin und nur sehr wenig Fahrrad fahren! Und man sollte keinen Müll in der Gegend rumwerfen, aber das sollte man eigentlich nirgendwo.

Ansonsten ist die Insel weiß und blau und im Dezember wunderbar leer. Die Sonne hat außerdem geschienen, es war sehr prächtig.

Dann haben wir eine kleine Rast am Wasser eingelegt und ich muss sagen, Baguette, Salami und Käse können die in Frankreich ja schon und wenn man dabei noch aufs Mittelmeer guckt, wird’s nicht schlechter.

Wir wandelten also so über die Insel – die ist zwar wirklich nicht lang, aber dadurch, dass es ganze Zeit hoch und runter geht und die Wege recht steinig sind, dauert es schon seine Zeit. Außerdem ist man viel mit Gucken beschäftigt, denn auch wenn man quasi ständig das Gleiche sieht, ist es immer so schön, dass man lieber nochmal guckt.

Ich kaufe mir ja da ein Haus. Vielleicht das.

Ihr könnt mich dann alle besuchen kommen und mit mir meine Aussicht aussichten.

Auf der Insel gibt es ein paar Gebäude und Befestigungsanlagen, die man aber nur teilweise betreten kann/darf. Das hier zum Beispiel nicht. Das ist ziemlich am Ende der Insel

Dann sind wir wieder zurückgelaufen. Wir sind auf der vom Hafen aus gesehenen linken Seite hingelaufen und rechts zurück.

Dann gab’s noch Tee und Crème brûlée zum Abschied, denn auch damit macht man nie was verkehrt.

Und wie wir dann gefahren sind und was sonst noch so an diesem ersten Dezember des Jahres 2016 passierte, das erzähle ich beim nächsten Mal.

Aber wir können schonmal festhalten: Diese Insel ist einfach sehr schön.
Josefina