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Ich arbeite mich so langsam durch, vielleicht sehe ich am Ende der Woche wieder Licht. Oder das ewige Dunkel. Ich mag schwarz. Ich mag auch den April. Der April ist ein prachtvoller Monat.

Düsseldorf: Hier man unrichtig | Aber dafür sauber.

Marseille: Geburtstagsmorgen | Hinfahrt | Wohnungsaussicht | Meeresstraße | Wohnungsstraße | Alter Hafen | Abschiedsblick

Wiederkehrung: Geburtstagskarten | Kräutergarten | Regen in Hamburg

Prag: Friedliche Wand | Uni mit Aussicht | Himmel | Stadionwurst

Nachdem wir mit Friends dann ja durch fahren, fiel ich, so kann ich mich erinnern, in ein tiefes Loch. Ich bin immer noch auf der Suche nach einer Serie, die man locker leicht mal so gucken kann, nichts dramatisches, einfach was nettes. Und bei netflix. Weil sonst fallen mir auch hundertausendmillionen Serien ein, aber das ist im Wohnzimmer unpraktisch. Vor allem weil wir auch bei Brooklyn Nine-Nine die netflix-Grenze erreicht haben. Ich glaube, immer wenn wir nicht wussten, was wir gerade ansehen sollen, haben wir hundert Folgen Last Week Tonight angeguckt. Das ist auch immer lobenswert. Ich habe auch mindestens eine Folge TSM Legends geguckt, hurra!
Ganz am Anfang des Monats habe ich noch weiter House geguckt, aber damit habe ich schon wieder pausiert. Generell war ich ja viel weg und deswegen wenig (… na gut, weniger) guckig als sonst. Vor der Marseille-Reise haben wir ein bisschen von der dreiteiligen Doku über die Mafia in Frankreich geguckt (die Doku hat drei Teile, Dario hat zwei geguckt und ich anderthalb, weil ich zweimal beim zweiten Teil eingeschlafen bin)! Am Anfang haben wir die sogar in der arte-Mediathek angeguckt, aber dann mussten wir auf youtube ausweichen. Wir sind übrigens darauf gekommen, weil eines meiner Hobbies darin besteht Marseille in die arte-Suchmaske einzugeben und mal zu gucken, was so kommst. Lohnt sich meistens, kann ich nur empfehlen.
In Marseille haben Dario und ich tatsächlich die vierte Staffel Sherlock fertig geguckt (die erste Folge haben wir irgendwann im Januar mal angeguckt) und ich dachte, die dritte Staffel wäre schlecht, aber die finde ich jetzt im Vergleich brilliant. Ich fand diese Staffel miserabel. Ich fand jede Folge dumm. Vor allem die letzte. Ich weiß nicht, warum die das machen.
Dann ging’s nach Hause und ich habe quasi die gesamte letzte Staffel Girls im Basteln der Lichterkette geguckt. Während ich die Staffel geguckt habe, hat es mir sehr gut gefallen, aber im nachhinein bin ich irgendwie traurig, weil die Staffel so traurig war. Außerdem habe ich mal wieder wiederentdeckt wie lustig The Fresh Prince of Bel-Air ist und deswegen Staffel zwei fast ganz geguckt.
Aktuell wie immer bei Grey’s Anatomy (ich verdrehe aber inzwischen doch sehr viel die Augen) und Big Bang Theory, was ich nie sehr aufmerksam gucke.
Und weil im Wohnzimmer dann ja Programm fehlte (also eine Serie, die ich mit Dario zusammengucke), habe ich doch endlich mal für uns beschlossen, dass ich Breaking Bad endlich mal fertig gucke, weil ich eigentlich auch nicht weiß, warum ich das nie getan habe, denn die Serie ist phänomenal gut. Im April hat’s aber lediglich zu den zwei Folgen aus der letzten Staffel gereicht, die ich schon kannte.
Im Fernsehgerät verfolge ich Let’s dance, weil ich’s kann und gucke halbwegs aktuell immer den Böhmermann-Kram mit mehr oder weniger Aufmerksamkeit.

Abgesehen davon habe ich im April verlernt wie man liest, obwohl ich das eigentlich seit einer Weile verlernt habe, das ist irgendwie auch ein bisschen traurig, vielleicht lerne ich es ja auch mal wieder. Ich war auch zu viel unterwegs, obwohl alle drei Ausflüge (Düsseldorf, Marseille, Prag) in ihrer Art wunderbar waren. Düsseldorf ist halt ein Heimaturlaub, in einer Stadt, die ich immer noch arg schätze, die vor allem auch angefüllt ist mit Leuten, die ich gut leiden kann. Marseille ist halt Marseille. Da kann man nichts machen. Das Herz will, was das Herz will. Und Geburtstag in Südfrankreich ist alles, was ich will. Und Prag war einfach eine interessante und gut organisierte Konferenz und ich habe nicht angefangen zu weinen als ich vortragen musste, ich kann das also insgesamt als Erfolg verbuchen, yeah.

Jetzt muss ich aber wieder in den Alltag zurückfinden, bisher schlage ich mich damit nicht besonders gut.

Naja, der Mai geht ja noch ein bisschen.
Josefina

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