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Marseille, Tag 2.

Der zweite Tag begann wie der erste: Lesen am Fenster, Freude über das Bett, packen der Sachen, Liebe auf der Straße, Café-Frühstück. Kann man nichts mit falsch machen.

Nach dem Frühstück, ging die Wanderung dann in Richtung Notre-Dame, aber wirklich nur die Richtung, die Kirche war nicht das Ziel, denn die Kirche ist auf einem Berg und wir wollten zum Meer, da wäre das kontraproduktiv.

Auf dem Weg kann man aber ein, zwei Pausen einschieben, Marseille bietet erfreulich viele Sitzgelegenheiten, die man dann auch nutzen muss!

Wenn man das alles hintersich gelassen hat, dann findte man das Meer. Und die Straße, die an eben jenem langführt.

Corniche du Président-John-Fitzgerald-Kennedy – ist das nicht ein bescheuerter Name? Aber schön ist es dort trotzdem, was aber tatsächlich am Meer liegt, weniger an der Straße, die eben eine Straße ist.

Und warm, warm war es natürlich. Aber der Wind lässt einen das ja immer etwas ignorieren und eingecremt waren wir auch (Spoiler: ich habe mich trotzdem ein bisschen verbrannt).

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dav

Ein Stückchen die Straße lang, trifft man dann auf ein Monument. Monument aux morts de l’Armée d’Orient et des terres lointaines.

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Ehrlicher Weise ist aber die Aussicht viel spannender.

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Und das rostige Gitter.

Und die Aussicht.

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Direkt neben dem Monument ist zudem das, was man eigentlich sehen möchte. Es ist wundersam, dass wir trotz mehrfacher Marseilleaufenthalte noch nie zuvor dort gewesen waren, denn es ist ein recht beliebtes Fotomotiv, um diese Stadt zu bewerben.

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Hinter dieser Brücke verbirgt sich Vallon des Auffes, ein kleiner Fischerhafen. Vom Monument aus, kann man sich einen Weg runterbahnen (da sind Treppen, das heißt, man muss sich wenig bahnen, man kann und darf da einfach langgehen, aber die Dramatik, die Dramatik!)

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sdr

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Windig war’s außerdem natürlich auch immer noch, wie hätte es anders sein können.

bdr

Im Hafenbecken lagen außerdem liebliche Tiere. Hmm, Fischkopf, lecker.

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Auf der anderen Seite verließen wir den Hafen dann wieder. Mein Plan hatte nur bis hier gereicht, aber wir hatten uns dann dazu entschloßen die Straße einfach immer weiter zu laufen. Bis nach Rom, denn da muss man ja enden.

Neben dem Hafenbecken gibt es übrigens auch noch ein Schwimmbecken (also.. so ein Meerbecken, künstlich zwar angelegt, aber mit Meerwasser und Meerzugang), das wohl bei Einheimischen sehr beliebt ist. Da waren auch Leute drin, aber ich habe nicht gefragt, wo die herkommen.

Und dann geht man erstmal weiter. Die Sonne scheint, das Meer glitzert.

dav

dav

Irgendwann erreicht man eine weitere Brücke. Pont de la Fausse Monnaie. Die ist auch sehr malerisch. Deswegen macht man am besten erstmal mehrere Fotos.

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Irgendwann erreicht man David und dann ist man ja quasi schon in Rom und kann stehenbleiben. Oder einen Supermarkt besuchen. Und Dinge nicht kaufen können, die man haben will.

dav

Die sind leider nur im 12er-Pack zu verkaufen, aber ein Feuerzeug haben wir trotzdem bekommen. Und ich habe 50 Cent verschenkt! Ich bin lieb. Gegessen haben wir dort auch. Und weil an dem Tag ja schon so viel neues war, haben wir genau dort gegessen wo wir schonmal gegessen haben.

Danach sind wir aber tatsächlich auch noch in den Parc Borély gegangen.

Der vordere (das ist jetzt meine Perspektive) Teil ist ein recht „angelegter“ Teil, aber auch schon. Nach hinten wird der Tag dann etwas „wilder“. Inklusive ungezähmter Tiere.

Nutria! Denke ich mal, jedenfalls.

Dann sind wir zur U-Bahn gelaufen und zum Cours Julien gefahren, um dort einen Tisch für Freitag zu reservieren. So macht man das eben.

sdr

Dann sind wir über einen Umweg nach Hause gelaufen, erstmal ganz runter und dann die Canébiere wieder rauf.

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Dann ging’s nach Hause und entgegen zunächst gefasster Pläne ging es auch nicht mehr raus, dabei lief Fußball. Aber das läuft ja auch im Radio und die Sonne war doch sehr anstrengend gewesen.

Gute Nacht, Josefina. Gute Nacht, Dario.

sdr

Gute Nacht, ihr alle.
Josefina

(Wenn ihr das lest, dann bin ich schon wieder in Frankreich, yeah)

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