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Ich sitze in einem runtergekühlten Hotelzimmer in Tomsk. Das Hotel ist sehr symbolisch, als ich das letzte Mal hier war, „durfte“ ich nicht hier schlafen, jetzt habe ich den Aufstieg in die Hotelliga geschafft. Ansonsten sieht Tomsk gleich aus, erscheint mir aber viel freundlicher. Anstrengend ist es aber auch immer noch. Deswegen mache ich auch heute einen Hoteltag, ich stelle mich der Realität nicht, arbeite aber vermutlich noch etwas (habe ich gerade auch schon). Irgendwann besorge ich mir was zu essen, vermutlich alleine, ich kann keine Gesellschaft mehr stemmen.

Hotels sind seltsam. Weil ich gerade so viel im Zimmer sitze, kam die Putzdame herein als ich da war (also sie hat geklopft) und hat die Handtücher ausgetauscht. Ich finde sich bedienen lassen sehr mysteriös. Man kann in diesem Land auch nie den Tisch abräumen, dabei würde ich das durchaus tun, das würde mich nicht stören.

Ach, ihr lieben Kinder, ich will schon wieder nach Hause. Auf den Vortrag habe ich auch mal gar keine Lust, aber das ist ja wohl auch nicht überraschend. Passt immer auf euch auf! Ich wollte übrigens eigentlich gerade einen Reisefreitag bloggen, aber ich kann die Bilder nicht hochladen, das Internet ist zu schlecht dafür, glaube ich, deswegen… gehen wir auf Russlandreise. Gestern habe ich Bär gegessen.

Das muss mit der Sibirienerfahrung für euch heute reichen.
Ich gehe wieder. Nicht ins Bett, denn dort bin ich schon.
Josefina

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