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Ein Mittwoch auf Island. Ein Tag zum Reiten. Das Wetter war übrigens gut bis sehr gut, das ist auf Island sehr verwunderlich. Deswegen biete ich so viele sonnige Fotos an, ist es nicht prachtvoll?

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Mein erstes Pferd an diesem Tag war eine braune Stute, die ich aber irgendwie nur so kurz geritten bin, dass ich keinerlei Meinung zu diesem Pferd aufbauen konnte, das fand ich fast schade. Die erste Pause war auf einer großen Wiese mit Matschfeldern, die man durchlaufen konnte, aber das sollte man lieber lassen. Tiere taten dies trotzdem.

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Außerdem konnte man in die Weite blicken, Berge und Schnee sehen, aber eben auch ziemlich viele Strommasten. Da will man sich ja immer beschweren, andererseits weiß man ja auch, warum sie da stehen, und nach einer Nacht ohne Strom will man sich dann wieder nicht beschweren und hält lieber seinen Mund. Das ist ja auch mal gut.

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Ich reite übrigens generell lieber schweigend, ich bin nicht so der große Redner auf dem Pferd, ich weiß nicht, warum. Also so mit Freunden oder meiner Schwester ist das schon okay, aber mit Leuten, die ich nicht kenne, bleiben die Gespräche ja auch auf so einem Niveau zunächst, dass ich mir das auch für abends aufsparen kann und lieber die Natur angucke. Die sehe ich ja auch nicht ständig.

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Dann gab’s noch eine Pause und einen Pferdewechsel, die Pause war an einem Bach und manchmal musste man mit einem Pferd am Strick wild über diesen Bach springen, das war eine Freude.

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Ich werde nie über dieses Pferd hinwegkommen, fürchte ich. Übrigens hatte eine der Guides auch immer Hufbeschlagskram mit, da wurden dann auch lose Hufeisen wieder festgenagelt, denn die Böden sind sehr steinig, das geht da nicht ohne.

Mein zweites Pferd an diesem Tag war ein „Gangmitglied“ – meine Schwester, P. und ich hatten drei Pferde, die gerne zusammenblieben, was uns nicht störte. Aber weder P. noch ich wurden mit unseren Pferden so richtig glücklich, was allerdings auch vielleicht am Weg lag: Schotterweg, hoch und runter.

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Da war ich dann über einen Pferdewechsel jedenfalls nicht so traurig, als letztes an diesem Tag bin ich einen flotten Schimmel geritten. Das war lustig. Außerdem haben wir an diesem Tag auch am Háifoss gestoppt, das ist der zweithöchste Wasserfall von Island.

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Ein Teil hat immer die Pferde bewacht und festgehalten, der andere konnte gucken gehen. Dann sind wir weitergeritten.

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Der Vulkan, den man die ganze Zeit auf den Bildern bewundern kann, ist übrigens Hekla. Unsere Unterkunft bot auf Blick auf den lieben Vulkan. Er ist nicht ausgebrochen als ich da war.

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Die Unterkunft war eine relativ große Hütte mit mehreren Duschen und einem großen Schlafraum mit einzelnen Schlafkabinen und Strom! Uiuiui.

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Abends nach dem Essen wurde gesungen, ich habe mich also nach Draußen verdrückt, um Fotos zu machen, weil gemeinschaftliches Singen ist echt nicht so meine Sache, ich bin da eher antisozial eingestellt.

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Ganz entkommen bin ich dem Gesinge aber leider nicht, aber ich habe es überlebt. Und dann hat die Köchin einfach das Licht ausgemacht, dabei hatte ich noch gelesen! Frech! Dann habe ich eben geschlafen! Generell habe ich quasi gar nicht gelesen, entweder war man kommunikativ mit den Menschen (sehr nette Menschen!) oder man hat geschlafen. Es hat sich zwar alles relativ wenig anstrengend angefühlt, aber todmüde war man abends trotzdem.

Grüßerchen
Josefina

 

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