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Cover

  1. Smith, Patti – Just Kids
  2. Wander, Fred – Hôtel Baalbek
  3. Hell, Richard – I Dreamed I Was a Very Clean Tramp
  4. Rytchëu, Juri – Traum im Polarnebel
  5. Smith, Patti – M Train
  6. Farley, Walter – Der Hengst des Sonnengottes
  7. Auster, Paul – Invisible
  8. Kästner, Erich – Drei Männer im Schnee
  9. Seghers, Anna – Transit
  10. Irving, John – Garp und wie er die Welt sah
  11. Dunn, Mark – Ella Minnow Pea: A Progressively Lipogrammatic Epistolary Fable
  12. Neuvel, Sylvain – Sleeping Giants
  13. von Düffel, John – Schwimmen
  14. Oksanen, Sofi – Als die Tauben verschwanden
  15. Orth, Stephan – Couchsurfing in Russland
  16. Auster, Paul – In the Country of Last Things
  17. Verne, Jules – Die Reise zum Mittelpunkt der Erde
  18. Hustvedt, Siri – What I loved
  19. Dorian, Ada – Betrunkene Bäume
  20. Pousset, Sina – Schwimmen
  21. Pujol, Philippe – Die Erschaffung des Monsters: Elend und Macht in Marseille
  22. Sagan, Françoise – Bonjour tristesse
  23. Lobrecht, Felix – Sonne und Beton

23 beendete Bücher mit 6.674 Seiten.
12 gebundene Bücher, 11 Taschenbücher
15 Bücher von männliche Autoren, 8 von weibliche Autoren (insgesamt: 14 Autoren, 7 Autorinnen).
17 mal Fiktion, 6 Sachbücher (zu denen ich Biographien und Reiseberichte gerade rechne).
8 Bücher im Original auf Deutsch, 10 Englisch, 3 Französisch, 1 Finnisch und 1 Russisch, davon habe ich 18 auf Deutsch gelesen und 5 auf Englisch. Ich habe also 13 Bücher tatsächlich auf der Veröffentlichungssprache gelesen.
1 Buch habe ich geliehen, 22 gehören mir.
2 Bücher habe ich nochmal gelesen, 21 waren mir bisher unbekannt.
Die die älteste Veröffentlichung ist aus dem Jahr 1934 (Drei Männer im Schnee), die neusten aus dem Jahr 20174 Stück aus dem aktuellen Jahr, das passiert mir sonst selten. Das durchschnittliche Erscheinungsjahr ist 1995 und ja, das ist meine Lieblingsangabe, denn sie ist sinnvoll und nützlich.

Falls sich wer mit der New-York-Punkzeit befassen möchte (die einzig wahre Musik, da müssen wir uns ja jetzt alle nichts vormachen), dann empfehle ich alle drei Bücher, die ich dazu gelesen habe: Hells I Dreamed I Was a Very Clean Tramp, Smith‘ Just Kids und auch ihr M Train, was sich aber eigentlich nicht mit der Zeit befasst und mir generell gelegentlich zu esoterisch war.

Und falls wer Büchertechnisch gerne nach Marseille oder zumindest an die Côte d’Azur reisen möchte, dann empfehle ich dazu auch alles, was ich dieses Jahr gelesen habe: Hôtel Baalbek und Transit befassen sich mit Marseille im zweiten Weltkrieg, Die Erschaffung des Monsters: Elend und Macht in Marseille ist ein gutes Buch über die aktuellen Zustände in Marseille und in Bonjour tristesse kann man sich an der französischen Küste erfreuen.

Ansonsten hat mich Garp aus einem Leseuntief gerettet und mich so erfreut, weil mir Lesen auf einmal solch eine Freude bereitet hat, es ist aber auch einfach ein phantastisches Buch.
Weniger phantastisch fand ich Oksanens Als die Tauben verschwanden, das zog sich einfach nur elendig lang hin und verlor sich in sich selbst, bisher finde ich also eins von drei Büchern der Dame gut, das ist ein nicht berauschender Schritt. Welches Buch ich aber tatsächlich am allerschlechtesten dieses Jahr fand ist Schwimmen von Sina Pousset. Das Buch ist unterirdisch, sowohl von der vollkommen bescheuerten Story als auch vom Schreibstil, der angeblich komplex sein soll, aber nur komplex ist, wenn man seinen Tag ansonsten damit verbringt mit Anlauf gegen Wände zu rennen. Ich war wirklich sauer. Die anderen beiden Bücher aus dem Programm von Ullstein Fünf, die ich dieses Jahr gelesen haben – Betrunkene Bäume und Sonne und Beton – fand ich aber beide gut bis sehr gut. Und auch das zweite Buch, das den Titel Schwimmen trägt, nämlich das von John von Düffel fand ich wirklich ein schönes kleines Bändchen, wenn man dem Wasser zugeneigt ist.

Die Reise zum Mittelpunkt der Erde ist ein Buch gewesen, das ich mir seit über einem Jahr für Island aufgespart habe, weil es ja teilweise dort spielt. Es hat mich dann auch sehr glücklich gemacht, es dort zu lesen, ich kannte die Geschichte aber auch schon, da gab’s als Kind eine super Kassette zu.

Des Weiteren will ich Kästner und Auster lobend erwähnen, das ist doch immer ein Vergnügen (ein nicht kritikloses Vergnügen, aber trotzdem ein Vergnügen).

So ist das. Mit dem Lesejahr.
Josefina

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