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Der Monat fing tatsächlich auf der Autobahn an, der erste Halt war Wien, da ging’s aber nach ein paar Stunden schon weiter: Auf nach Budapest! Da gab’s Katzen, Hinterhöfe, Kakao und eben Budapest, das war alles in allem schon ganz prima.

Meine Schwestern fuhren mit dem Auto zurück nach Düsseldorf, ich mit dem Zug zurück nach Hamburg. Da sitzt man dann eine Weile, sieht Prag an sich vorbeiziehen und freut sich, wenn man in Hamburg ist (ich freue mich ja sonst sehr sehr selten dort zu sein).

Zuhause kann man aufräumen oder bei dem Versuch alles noch dreckiger machen und sich doch manchmal freuen in Hamburg zu sein, vor allem, wenn die L-Schwester für ein paar Stunden da ist.

Aber bevor’s mit der Freude zu groß wird, fährt man doch lieber wieder schnell nach Prag und steigt diesmal auch aus. Viel gesehen von der Stadt habe ich trotzdem nicht, aber was ich gesehen habe, das war schön.

Angeguckt habe ich bestimmt auch Sachen, ganz sicher sogar: Black Books auf dem Sofa mit Dario. Friends auf dem Sofa mit Dario. Mord mit Aussicht auf dem Sofa mit Dario und jetzt auch fertig. How to get away with murder ein paar wenige Folgen, damit ich was gucken kann während ich mein Zimmer aufräume. Life, so Tierdokukram auf netflix, während ich Sachen von a nach b kopiert habe. Grey’s Anatomy und Big Bang Theory, weil ich das gucke, obwohl ich mich bei beidem meistens fragen, warum. Let’s dance, weil ich das gucke und mich dabei nie frage, warum, denn das wäre eine sinnlose Frage, es gibt darauf keine Antwort. Fußball. Neo Magazin Royale. Mehr weiß ich gerade nicht.

An meinem Geburtstag war ich außerdem im Kino, um Marseille möglichst nahe zu kommen, aber der Film – Transit – hat mir gar nicht mal so gut gefallen, dabei ist es so ein tolles Buch, das war etwas traurig. Aber so ist es, die Geburtstagsgesellschaft war dafür super.

Ich stehe diesem April skeptisch gegenüber.
Der Mai ist jetzt da.
Josefina