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Jetzt aber! Budapest! Die große Stadt! Wir haben sie dann abends mit dem Auto erreicht und die Wohnung auch gut gefunden. Wir haben familiär gewohnt, in einer kleinen Budapester Wohnung mit Hinterhofzugang und Vorderhofausblick (that’s a thing!). Hat mir gut gefallen und die Menschen und Katzen in der Wohnung waren auch sehr sehr nett. Aber ich glaube, als erstes sind wir quasi schlafen gegangen.

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Am nächsten Morgen hat die M-Schwester beim Umzug geholfen und die L-Schwester und ich Budapest angesehen, weil wir… freundliche Wesen sind. Also, das war schon echt okay so. Wir sind über eine Brücke marschiert und haben das Parlamentgebäude angesehen, weil ich fand, das müsse man so tun, wenn man mit jemanden unterwegs ist, der noch nie in Budapest war. War dann auch direkt sehr malerisch mit Baustelle davor.

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Es konnte aber auch ohne Baustelle im Blick bewundert werden. Es ist sehr lang, dieses Gebäude. Ich war noch nie drinne gewesen.

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Wir sind weiter den Fluss entlang gelaufen. Das ist die Donau. So macht man das eben.

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Bei der Kettenbrücke gab’s einen Stopp, damit ich auch mit der Analog-Kamera fotografieren konnte – erklärtes Ziel war es den Dezemberfilm aus dem Vorjahr mal vollzuknipsen (Spoiler: hat geklappt).

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Weil ich der Analog-Kamera aber nie vertraue (zurecht! Der Film war nur halb was!) mache ich mache Aufnahmen immer mit beiden Kameras. So macht man das. Und so kann man da erstmal ne Weile stehen und warten bis noch so eine „alte“ Straßenbahn vorbeikommt, nicht so ein moderner Kram wie da auch manchmal rumfährt.

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Weil das so anstrengend war, sind wir erstmal einen Kakao trinken gegangen. Ich bin immer nicht sicher, ob ich diese dickflüssigen Kakaos ultrageil oder ultraekelig finde.

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Sind dann nach dem Konsum des Getränks endlich über die Brücke gegangen, die Löwen waren erfreut. Hoffe ich.

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Ich finde, die sollten die Autos verbieten. Ich bin pro einer Autofreien Innenstadt. Oder Stadt. Oder Land. Oder Welt. Nieder mit der Autoindustrie! Ich habe gestern zwei mal vier Zugtickets für so wenig Geld gekauft, das es schon sehr verrückt ist. Ein Hoch auf den Bahnverkehr! Jedenfalls. Kettenbrücke.

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Auf der anderen Seite ist es.. ich weiß auch nicht, wie es da ist. Wir haben beschlossen wieder nach Hause zu gehen, glaube ich.

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Sind dann mit Hilfe von googlemaps und einem halben Verständnis der örtlichen Gegebenheiten in die richtige Richtung gewandelt.

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Da kommt man auch an der Szent István-bazilika vorbei, wir haben kurz überlegt reinzugehen, hatten dann aber doch keine Lust Geld zu bezahlen und es waren auch wirklich sehr viele Leute dort.

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Sind also lieber weiter durch die Gassen gewandelt, wir Tunichtgute.

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Und dann waren wir auch schon wieder da und ich mag ja diese Hinterhöfe, ich mag die einfach.

bty

Außer uns war aber leider niemand außer der Mama da, die nur ungarisch spricht. Aber mit Hilfe eines Wörterbuchs und einer Übersetzersoftware kann man fast ganze Gespräche führen und in Ungarn wird man als Gast nicht verhungern gelassen, Essen haben wir also auch bekommen und irgendwie war’s prima.

bdr

Am nächsten Tag sind wir dann zu fünf auf den Berg geklettert. Eigentlich sind wir gefahren. Da haben wir Kirchen und Könige angesehen und gegessen. Das war lecker.

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Außerdem weiß jeder: Wenn man auf dem Berg ist, kann man runtergucken und ein bisschen schön ist Budapest schon.

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Aber dann ging’s der M-Schwester nicht gut und wir verließen den Berg wieder. Am nächsten Tag ging es mit der L-Schwester noch frühstücken – ich diesen veganen Möhrenkuchen, L-Schwester bei McDonald’s.

bty

Und dann ging es Hochzeitskleider angucken (für die neue Stiefmama der M-Schwester, das war der eigentliche Grund für diese Reise). Und mehr passierte nicht an diesem Tag. Außer dass ich nicht nur Hinterhöfe sondern auch Treppenhäuser mag.

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Und Badezimmeraussichten, die mag ich auch.

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Die anderen sind dann mitten in der Nacht mit dem Auto losgefahren, ich habe morgens den Zug zurück  genommen. Da saß ich dann 13 Stunden bewegungslos.

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Irgendwie war das ganz fein gewesen in diesem Budapest.
Josefina

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