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Tag sieben in New York. Der Tag fing normal an, was bedeutete, dass wir zu „unserer“ Bäckerei liefen, uns ein paar Teilchen und Kaffee bzw. Kakao kauften und uns dann auf eine Bank setzen. Diesmal saßen wir direkt der Subway-Station, damit wir sie nicht verpassen würden. Vor uns war dann ein bisschen Chaos, weil ein Auto Probleme hatte – der Fahrer dahinter stieg dann aus, aber vom reinen Zuschauen wurde leider nicht ersichtlich, ob der Mann helfen wollte, sauer war oder das Problem verursacht hatte. Es war sehr verwirrend. Noch verwirrender wurde es dann als dann ein orthodoxer Jude (wie gesagt, da gab’s viele) im Rollstuhl ankam und sich einmischte. Der sah aus als wäre er mindestens hundert. Er stand dann auf seinem Rollstuhl auf (weil warum denn nicht?), wurde fünfzig Jahre jünger und fuhr das kaputte Auto weg. Ich bin immer noch nicht sicher, was da passiert ist, glaube aber fest, dass er beim Aussteigen noch höchstens zwanzig war. Verwirrend, ich sag’s euch.

Sind dann lieber schnell weggefahren, sicher ist sicher. In Manhattan waren dann die Straßen nicht nur gesperrt (wie ja am Vortrag schon), sondern diesmal tatsächlich für eine Parade genutzt. Das war eine Puerto-Rico-Parade, die da lang zog und es uns erstmal eine Weile unmöglich machte wie geplant die Straße zu überqueren.

sdr

Wir hatten es dann aber nach einigen Umwegen doch geschafft und konnten ins MoMA, das Museum of Modern Art. Da waren wir doch alle erfreut! Ich rate übrigens auch hier wieder zu kommen, wenn das Museum öffnet, am Anfang war’s wirklich noch sehr angenehm, wenn ich auch das Gebäude erst etwas verwirrend fand.

dav

Ich habe leider vergessen, wer der Künstler dieser Installation war, aber das war ganz cool. Unten waren, so weit ich mich erinnere, Platz für Nachwuchskünstler, dann ging’s buntgemischt durch die Gegend.

dav

Robert Mappelthorpe – Hermes (1988)

dav

Diese Stadtkunst fand ich semi (habe wieder nicht aufgeschrieben, wer das war), aber dafür konnte man sich dort in einer Schlange anstellen (ohne dass wir wussten, wofür wir uns da anstellen) und dann eine Weile mit einer VR-Brille durch so eine Stadt laufen, das war wiederum ziemlich cool, aber ich bin auch VR-Fan, kann ich nicht leugnen.

davsdr

dav

Erdward Ruscha – The End (1991)

Und sonst hängen da halt viele Pollocks, Wahrhols, Monets, Picassos und so weiter. Zum Beispiel ja auch Van Goghs Sternennacht, aber davor war’s dann schon sehr voll, weil die Uhrzeit schon etwas fortgeschrittener war, als wir da waren. Deswegen, wie gesagt, möglichst früh kommen.

Als wir da waren gab es zu dem noch eine Einzelausstellung von Adrian Piper, die war auch sehr gut, aber danach war der Kopf auch sehr voll. Sorry, meine Kunstbesprechungen sind nicht sehr gut, aber guckt sie euch halt selbst an.

dav

Als wir rauskamen hat’s geregnet, das fand ich ja schon frech. Und Hunger hatten wir auch schon wieder. Wir waren bei Five Guys, der L-Schwester war das eigentlich zu laut, aber ich wollte nicht mehr im Regen sein.

dav

Und als wir unsere Burger dann hatten, war auch alles gut, denn die sind wirklich wirklich gut. Außerdem will ich mich an dieser Stelle offiziell darüber beschweren, dass es in den USA viel mehr und viel bessere Cola-Sorten gibt. Zum Beispiel Cola light Ginger Lime und nur so geiler Scheiß. Man kann sich gar nicht entscheiden. Aber hier? Nichts!

dav

Danach haben wir einen Supermarkt gesucht, aber in der Stadt gibt’s gar nicht so viele, scheint es mir. Wir hatten dann erst einen gefunden, aber der war megavoll und mehr so ein Biomarkt und ich fahre ja nicht in die USA um bio zu kaufen, da müssen wir uns ja alle nichts vormachen.

Durch Zufall haben wir dann noch einen anderen gefunden, der hatte, was wir suchen: ein ordentliches Süßigkeitenregal.  Und hier kommt meine zweite offizielle Beschwerde: Wie kann es angehen, dass wir drei M&M’s-Sorten haben und die dreihunderttausendmillionenhundert? Vor allem die mit Minzschokolade und mit weißer Schokolade möchte ich gerne dauerhaft hier haben. Danke.

Dann sind wir mit Kunst im Herzen, Burger im Bauch und Süßigkeiten in der Tasche nach Hause gefahren und das Abendprogramm bestand aus New Girl. So kann’s gehen.

Anzahl Burger: J – 3, L – 4. So kann ich nicht aufholen!

Josefina