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Der nächste Tag fing sehr langsam an, der letzte Tag hatte ja auch verhältnismäßig spät geendet, da muss man auch mal ruhen. Wir haben also zunächst mal Postkarten geschrieben, sehr fleißig. Dann wollten wir oberfleißig sein und wollten die auch gleich abschicken. Wir liefen also durch unsere Hood zu einer Post – ich habe ein großes Herz für amerikanische Postämter – und stellten uns in eine Schlange an und betrachteten die Poster auf denen Mörder gesucht wurden, weil irgendjemand um die Ecke erschossen wurde. So ist das nun mal. Dann waren wir dran und wurden darüber informiert, dass man in dieser Post überhaupt keine internationalen Briefmarken kaufen könne. Mir war nicht bewusst gewesen, dass man dazu nicht zu jeder Post gehen kann, is‘ aber offensichtlich so.

Die Karten wurden schlussendlich also erst aus Deutschland abgeschickt, aber hier ist der Beweis, dass wir es versucht hatten. In echt. Außerdem war in der Post ein süßes Baby, das ist doch auch was. Weiß aber nicht, was.

Dann sind wir in die U-Bahn gestiegen und nach Coney Island gefahren. Das war keine Protestaktion, das war geplant. Da waren wir dann. Es war windig und ein bisschen kalt. Wir haben uns erstmal etwas umgesehen und ich freue mich bis heute über die USA-mäßigkeit des Ortes. Reizend. Und außerdem ist da das Meer, damit macht man ja nie was falsch. NIE.

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Wir haben eine Weile versucht am Strand zu liegen, ich etwas erfolgreicher als die L-Schwester, die Outfitprobleme hatte, aber es war dann doch zu windig, der Sand fegte einem ins Gesicht, so dass wir dann gingen und Frühstückten oder Mittagessten. Sowas in der Art halt, Essen. Ich hatte Pancakes mit Schoko und die Schwester einen Wrap. Den ich halb gegessen habe. Kann man nichts machen. War aber gut.

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Dann liefen wir die Promenade entlang und guckten Achterbahnen und Fahrgeschäften beim Fahren zu, fuhren aber nicht selbst. Wir liefen so Richtung Brighton Beach, das taten wir. Es war wirklich windig.

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So ist das da. Da ist Meer und Strand und Fahrgeschäfte und Schilder und Menschen, es ist irgendwie ein ganz vergnüglicher Ort und dann hat man auch genug und geht wieder. Wir gingen also zu einer anderen U-Bahn-Haltestelle, erfreuten uns an den (russischen) Hochhäusern und fuhren wieder nach Hause.

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Die U-Bahn war ganz leer und dann haben wir uns wieder ins Bett gelegt. Denn im Urlaub muss man sich auch erholen. Abends haben wir einen kleinen Ausflug zu McDonald’s gemacht und uns Essen mit ins Bett genommen und da dann weitergelebt. McDonald’s ist zum Glück lokale Küche, man muss sich nicht mal schämen. Es ist fantastisch. Ich glaube, die L-Schwester hatte schon wieder einen Burger und ich nicht? Kann das sein?

Burgercount: J – 4, L – 6.
Josefina