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New York neigt sich dem Ende zu! Aber ein bisschen was gibt’s noch. An diesem Tag über den nun berichtet werden soll, haben wir um halb zwölf das Haus verlassen. Ich hatte noch Frühstück, weil ich mein Essen vom McDonald’s-Ausflug am Vorabend nicht aufgegessen haben und nichts ist besser als kalte Chicken McNuggets und abgestandene Cola. Die arme L-Schwester kam nicht in den Genuss eines solchen Luxus und musste sich Frühstück kaufen. Traurig, traurig.

Jedenfalls hatten wir um 12:45 einen Termin! Im Brooklyn Museum. Da sind wir dann hingefahren. Ich hatte mein neues Kleid an und es war regnerisch.

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Da sind wir dann rumgelungert und haben uns den Weg zur „David Bowie“-Ausstellung sagen lassen. Dabei konnte man noch anderen Kram sehen, dafür musste man offensichtlich nicht extra bezahlen. Für David Bowie schon.

sdr

In der Ausstellung zu David Bowie hat man eine bestimmte Eintrittszeit und man darf sein Handy nicht benutzen und auch keine Fotos machen. Man bekommt Kopfhörer und hört darüber Musik von David Bowie oder jemand erzählt was. Dabei guckt man Sachen von und über David Bowie an. Es ist zudem sehr voll, obwohl das ja schon reguliert ist. Es ist auch etwas mystisch, weil durch die Kopfhörer alle schweigend durch die Gegend laufen, wenn man die dann abnimmt, wirkt es sehr skurril. Jedenfalls wird man chronologisch durch David Bowies Leben und sein Werk geführt, inklusive vieler Hintergrundinformationen zu Kostümen und all sowas. Mir ist David Bowie am Ende doch immer zu pathetisch, aber die Ausstellung war trotzdem interessant, zumindest für mich. Zwei Stunden waren wir da. Ich habe sogar eine Platte gekauft, so ein Mensch bin ich.

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Mein echtes Highlight kam dann aber noch. Viel mehr als ein Fan von David Bowie bin ich ein Fan von Paul Auster. Und als solcher musste ich, wenn ich denn schon mal in diesem Museum war, Moonlight genau ansehen. Ich habe es sehr genau angesehen.

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Ich hätte tendenziell auch noch mehr in dem Museum angesehen, aber irgendwie war die Stimmung der L-Schwester dann schon Richtung angestrengt und so gingen wir. Zu Tom’s. Das ist das gleiche wie das wo wir am Vortrag am Strand auch essen waren, das ist uns aber erst dadrinne aufgefallen. Das war außerdem der einzige Ort, an dem man nicht mit Karte zahlen konnte, aber weil die wissen wie dumm das in diesem Land ist, hatten die einen ATM im Laden. Löblich. Gab dann Burger. Weil halt.

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Dann liefen wir durch das regnerische Brooklyn und wollten in einen Park, schafften es dann aber eine Weile nicht in den Park hinein, dann aber doch! Hurra! Da haben wir dann eine unglaublich sinnige Selfie-Session abgehalten (wir sind sehr süß), kauften dann jeweils eine große Packung Eis und gingen nach Hause. Da mussten wir nämlich weiter New Girl gucken (Staffel Eins beendet!) und Koffer packen. Irgendwann muss man ja auch mal nach Hause, munkelt man. Warum auch immer.

Burgercount: J – 5, L – 7.
Josefina