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books2018

  1. Finnik, Niah – Fuchsteufelsstill
  2. Louis, Édouard – Das Ende von Eddy
  3. Doma, Akos – Der Weg der Wünsche
  4. Louis, Édouard – Im Herzen der Gewalt
  5. Dorian, Ada – Schlick
  6. Wells, Benedict – Fast genial
  7. Prosser, Robert – Phantome
  8. Tödt, Daniel – Vom Planeten Mars – Rap in Marseille und das Imaginäre der Stadt
  9. Willemsen, Roger – Deutschlandreise
  10. Tamminen, Petri – Verstecke
  11. Tolstoi, Lew – Die Kreutzersonate
  12. Nabokov, Vladimir – Einladung zur Enthauptung
  13. Cole, Teju – Open City
  14. Cortázar, Julio/Carol Dunlop – Die Autonauten auf der Kosmobahn – Eine zeitlose Reise Paris – Marseille
  15. Boyle, T.C. – Wassermusik
  16. Goethe, Johann Wolfgang von – Die Leiden des jungen Werther
  17. Nabokov, Vladimir – Lance
  18. Pamuk, Orhan – Das neue Leben
  19. Bulgakow, Michail – Der Meister und Margarita
  20. Seethaler, Robert – Jetzt wirds ernst
  21. Böll, Heinrich – Haus ohne Hüter
  22. Lohse, Stephan – Ein fauler Gott
  23. Hammer, Helga – Durch alle Zeiten

Schon wieder 23 beendete Büchern mit 6531 gelesene Seiten (laut goodreads).
10 gebundene Bücher, 13 Taschenbücher.
19 Bücher von männlichen Autoren, 3 von Autorinnen, eins von einem Paar (insgesamt also 4 Autorinnen, 19 Autoren).
1 Sachbuch, 18 mal Fiktion, 4 Bücher in so einer Zwischenkategorie, bei der ich jetzt auch nicht weiß, was das sein soll.
11 im Original auf Deutsch, 3 Englisch, 1 Finnisch, 2 Französisch, 3 Russisch, 1 Spanisch, 1 Türkisch, 1 Ungarisch. Gelesen habe ich davon 2 auf Englisch, 21 auf Deutsch. Das heißt, ich habe 13 Bücher tatsächlich in der Originalsprache gelesen und 10 Übersetzungen.
Von den Büchern gehört 1 Dario und 22 mir, 1 habe ich aber schon wieder verkauft und 1 Weiteres kann auch weg.
5 Bücher waren Weihnachtsgeschenke 2017, 4 kamen im Jahr 2018 neu ins Haus, 14 waren schon lange hier.
Das älteste Buch ist aus dem Jahr 1774 (Die Leiden des jungen Werther), das Neuste ist eine Veröffentlichung aus dem Jahr 2018 – Die Nabokov-Kurzgeschichten, die aber vermutlich nicht in diesem Jahr geschrieben wurden. Ich habe aber auch 6 Bücher gelesen, die im Jahr 2017 veröffentlicht wurden und damit vermutlich die echten jüngsten Bücher sind. Das durchschnittliche Veröffentlichungsjahr ist 1986, ich bin damit im Vergleich zum Vorjahr 9 Jahre in die Vergangenheit gereist.
Ich habe kein Buch noch mal gelesen, das waren also 23 unbekannte Bücher für mich.

Insgesamt war es so ein naja-Lesejahr.
Meine Favoriten waren ziemlich klar die beiden Louis-Bücher (Das Ende von Eddy, Im Herzen der Gewalt), Wassermusik von Boyle und Bölls Haus ohne Hüter. Das sind alles sehr feine Bücher.
Ebenfalls durchaus mal lesen kann man Die Autonauten auf der Kosmobahn, das ist von der Grundidee irgendwie gut, Deutschlandreise von Roger Willemsen, weil das sowas immer lesen kann und wenn man sich mit Marseiller Rap befassen  möchte, dann auch Vom Planten Mars. Ziemlich gut hat mir auch Phantome von Prosser gefallen, ich weiß recht wenig über den Balkankrieg und das Buch ist gut!
Dann gab’s so ’ne Reihe an Klassikern (Goethe, Tolstoi, Bulgakow, Nabokov) bei denen man nichts falsch macht, die mir alle gefallen haben, die mich aber sämtlich auch nicht vom Hocker gerissen haben.

Und dann kommt das große Naja. Schlick, Ein fauler Gott, Das neue Leben, Jetzt wirds ernst, Open City und Verstecke sind alles solide Bücher, dochdoch. Aber richtig in Erinnerung sind die mir jetzt nicht geblieben. Besser in Erinnerung geblieben, weil ich sie tendenziell schlechter fand als die genannten Bücher sind mir Fuchsteufelsstill und Der Weg der Wünsche. Bei den beiden hat mich die Sprache irgendwie gestört, deswegen war es nicht so lesevergnüglich.

Richtig in Erinnerung geblieben, weil mich beim Lesen die Wut geschüttelt hat sind mir Durch alle Zeiten und Fast genial. Das sind miserable Bücher mit enorm platten Charakteren.

Vielleicht ist mein Vorsatz fürs neue Jahr bessere Bücher zu lesen.
Josefina