{12 von 12} April, April, April.

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Dann bin ich wieder schlafen gegangen. Mehr ist echt nicht passiert, der Bewegungsradius war sehr gering: Podcast hören in meinem Zimmer, lesen im Schlafzimmer, Fußball im Wohnzimmer. Richtig guter Tag also, war sehr zufrieden, auch wenn das Buch (Xavier-Marie Bonnot – Der große Jäger) echt nur so mittel war. Trotzdem alles top.
J.

{ein Monat} März

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Ich versuche mich zu erinnern, was der März so mit sich brachte. WandaVision habe ich angesehen, was ich schlecht fand, was aber daran liegen mag, dass mir das Universum, in welchem sich die Figuren bewegen unbekannt ist, und es somit für mich nach den ersten Folgen ziemlich uninteressant und dämlich wurde. Aber ich bin ja keine Marvel-Hasserin, nein nein. Ich habe auch im März die jeweils erste (und teilweise einzige) Staffel von Iron Fist, The Defenders und The Punisher angesehen, die mir durchweg gut bis sehr gut gefallen haben. Die zweite Staffel von Jessica Jones wurde auch angefangen. Außerdem läuft Grey’s Anatomy wieder, was gerade aber tendenziell nur deprimierend ist. Und Let’s dance, was auf eine andere Weise deprimierend ist, aber weggucken kann ich auch nicht. Ich weiß auch, dass ich einen Polizeiruf angesehen habe. Und bestimmt auch einen Tatort.

Gelesen habe ich dafür gar nichts bzw. nichts fertig im März. So sieht es aus. Man kommt ja zu nichts. Dafür habe ich abgegeben, das ist auch eine große Erleichterung. Auf und ab, auf und ab. Chaos im Kopf. So isses und nicht anders. Jetzt lese ich mal wieder was. Mein Kopf tut echt weh. Das Wetter ist wechselhaft. Ich habe Möbel umgestellt. Ich bin müde.

J.

{12 von 12} Mehr März.

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Da guckt ihr alle, ne?
Ich auch!
J.

{ein Monat} Feb-Feb-Februar

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Ich habe diesen Monat wieder relativ fleißig Dinge getan und trotzdem so viel angesehen. Ich weiß auch nicht, wie das geht. Ich habe ja schon gesagt, dass ich die erste Staffel Broadchurch nur so semi fand, ich dann aber natürlich weitergeguckt habe. Das hat sich gelohnt, denn die zweite Staffel finde ich viel besser als die erste und die dritte Staffel ist einer der besten Staffeln, die es jemals auf der Welt gegeben hat. In der arte-Mediathek gibt es außerdem derzeit In Therapie, das habe ich natürlich auch angesehen und fand es durchweg sehr gut (Chibane und Camille mag ich am liebsten), ich finde es allerdings doof, dass man nicht die französische Tonspur mit deutschen Untertiteln sehen kann, weil ich die deutsche Synchronisation für nur mittelgelungen halte, aber mein Französisch nicht gut genug für die gesprächslastige Serie ist. Aber das geht auch schon so. Dann habe ich mich noch erinnert, dass ich Hannibal nicht fertig geguckt hatte, aber über zwei weitere Folgen bin ich da auch nicht herausgekommen. Dann haben Dario und ich die vierte Staffel Die Brücke an einem wundervollen Samstag angesehen, denn wer die Brücke anfängt, der guckt sie besser auch am Stück. Danach war Leere, die wir mit Weiterschauen von Brooklyn Nine-Nine gefüllt haben, weil das kann man immer machen. Dann sind uns aber die Marvel-Serien eingefallen und dass wir nach der zweite Folge Luke Cage aufgehört hatten. Das haben wir jetzt geändert und die erste Staffel von Luke Cage fertig angesehen und ich weiß auch nicht mehr genau, warum wir das so lange unterbrochen hatten. Lustig, spannend, topbesetzt. Und blutig.

Gelesen habe ich nur ein Buch: Vaters Wort und Mutters Liebe von Nina Wähä. Für den Buchclub habe ich es gelesen und ich war positiv überrascht, es war doch eine angenehme Lektüre, wenn ich auch einige Schwächen (sprachlich und erzähltechnisch) ausmachen kann, mag ich Familien- und Coming-of-age-Geschichten einfach.

Ansonsten war erst Schnee und dann Sommer. Das war verwirrend, aber auch gut. Beides irgendwie. Ich war auch einmal in der großen Stadt Hamburg und habe das Büro gesehen. Das war wild. Mein Finger wurde operiert und nervt mich immer noch. Ich habe Brownies und Kuchen gebacken. Ich habe Pferde und Katzen gesehen. Pferdemäßig war es aber tatsächlich ein total eingeschränkter Monat, weil erst das Wetter so schlecht war und mir dann die rechte Hand fehlte. Aber jetzt ist das Wetter schön und die Hand kommt wieder und das Pferdchen durfte den ersten Berg auch schon wieder hochrennen (40 km/h!). Stimmungsmäßig trotzdem ein Auf und Ab in diesem Monat.

Jetzt ist Frühling.
J.

Salbeigrün

Ich bin nur hier, weil alle das machen und ich mich an meine Schreibmaschine erinnert habe, diese dann aber nicht hervorgeholt habe, weil ich ein neues Farbband besorgen müsse, ich mich damit aber nicht auskenne und mich deswegen nie damit befasse, denn ich befasse mich nur mit Dingen, die ich schon kenne. Mein Füller ist immer noch bei Pelikan, die sollen mir antworten oder mir einfach meinen Füller wiedergeben, aber dann soll der funktionieren. Das ist mein großer Traum. Danach befasse ich mich mit roter Tinte, denn das ist sehr komplex. Genauso wie Teppichfarben. Hochkomplex ist das alles. Und ich kann meinen Kopf gut damit füllen, dann tut er weh und implodiert wie ein Fernsehgerät. Das wollen wir ja alle nicht erleben. Vielleicht hole ich doch die Schreibmaschine hervor oder schreibe mit einem meiner anderen Füller weiter. Sieben oder acht sind noch hier. Naja, los geht’s.

{12 von 12} FEBRUAR! HELAU!

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Ihr dachtet wohl, ich hab’s vergessen, aber nein! Nur verspätet. Aber ich halte trotzdem für mich selbst fest, was ich an diesem Tag, dem zwölften Februar so gemacht habe.

1. Morgen war’s kalt.
2. Dann bin ich zur Post gefahren.
3. Und saß beim Arzt rum, der eine okaye Aussicht aufweist.
4. Dann musste ich schnell nach Hause und zoomen.
5. Dann so Rumarbeiten und Operationsinformationen lesen.
6. Dann war ich mit dem L-Pferd spazieren.
7. Und habe Kartoffeln gekauft.
8. Und das T-Pony bespaßt.
9. Abends gab’s ’ne Zoom-Party
10. Davor und dabei und danach habe ich Kuchen gebacken.
11. Und tatsächlich wurde dann auch noch etwas davon gegessen und es stehen andere Platten vorne! Legendär!
12. Dann hat die Katze schon geschlafen und da bin ich auch lieber schlafengegangen.

Und gestern war ich bei den Pferden, habe Mittagsschlaf gemacht und die vierte Staffel Die Brücke gesehen. Und wer die Brücke einmal betritt, der geht halt auch ganz rüber, deswegen konnte ich diesen vorzüglichen Beitrag auch gestern nicht schreiben. Aber heute ist Sonntag, da geht das.
J.

{ein Monat} Das ist jetzt also dieses 2021

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Januar war ein Monat in denen ich Krimiserien mit einer relativ geringen Folgen-Anzahl angesehen habe, außerdem war es ein sehr britischer Monat.
Ich habe den Monat mit Twin angefangen: Acht Folgen Krimi in Norwegen, die Synchro fand ich weniger gelungen, die Landschaft ist sehr schön und natürlich ein gutes Setting für eine derartige Serie, alles dunkel und wild und das Meer. Dann habe ich aber eine Krimipause gemacht und bin dafür nach England gegangen und habe endlich(!) die zwei Staffeln Sex Education angesehen und mich davon durchaus unterhalten gefühlt und die Musik ist sehr gut. Danach habe ich zwei mal Krimi und England kombiniert: Erst habe ich Safe angesehen, das war ziemlich treibend und ich mag ja Michael C. Hall, aber es ist so eine Serie, die man eigentlich nie wieder angucken muss, wenn man sie gesehen hat. Danach habe ich Broadchurch angesehen, zumindest die erste Staffel, die mir nicht besonders gut gefallen hat. Also die Schauspieler sind top, aber die Story ist zu langsam, zu unmotiviert, es war zu klar, wer der Täter ist. Ich sage euch dann nächsten Monat wie ich die zweite Staffel fand. Mit Dario habe ich weiter Brooklyn 99 geguckt, ich finde es tatsächlich wieder lustig oder noch lustiger.

Gelesen habe ich zwei Bücher. Zsuzsa Bánk – Das Sterben im Sommer und Katja Kettu – Feuerherz. Das erste Buch fand ich am Anfang schwierig, ich wusste nicht genau, warum ich den Gedanken da bei wohne, ich habe den literarischen Wert nicht gesehen. Ich las es und dachte, wenn es nicht eine bekannte Autorin wäre, die schon bei dem Verlag wäre, dann hätte es niemand veröffentlicht. Die Ungarn-Erinnerungen sind natürlich(!) sehr schön und für mich interessant und die Auseinandersetzung mit dem dann tatsächlich eingetroffenen Tod, die fand ich auch literarisch wieder viel besser gemacht. Wenn man das Buch im Vergleich zum zweiten Buch sieht, dann ist es allerdings eine literarische Meisterleistung, denn Feuerherz ist einfach ein schlechtes Buch. Ich weiß, dass das andere Menschen anders sehen, aber ich weiß nicht, wie. Es ist eine wirre Geschichte, sie ist sehr schlecht geschrieben (und die Übersetzerin ist sehr gut, das ist nicht das Problem), eine Ansammlung von Adjektiven und unmotivierten Sexszenen, die überall eingestreut werden, aber durch nichts begründet sind. Alle Figuren sind unsympathisch. Die Zeit- bzw. Altersstruktur der Figuren scheint zumindest fragwürdig zu sein. Es wird außerdem versuch zu viel abzuhandeln. Eine Finnin geht in den 30ern über die Grenze, aber natürlich ist sie eigentlich Saamin. Dann ist sie im Arbeitslager. Dann kommen die Mari. Und die Komi, die Nenzen und die Kamassen. Und Putin, aber der erst in der zweiten (oder dritten?) Zeitebene. So war das.

Ansonsten war ich ziemlich fleißig im Januar. Und habe Pferde und Katzen gesehen. Manchmal auch einen Hund. Allerdings habe ich wieder mit Sport angefangen und dabei vielleicht meinen Finger kaputt gemacht, ich habe den Handchirurg noch nicht angerufen (Is‘ lustig, weil ich auch gerade mal wieder Die vierte Hand von John Irving anhöre). Ich suche jetzt mal die Nummer.

Haltet die Ohren steif.
J.