Aufregend: Desktop!

Eine allseits beliebte und sehr historische Kategorie: Der Desktophintergrund. Ich teile diesen mit euch, weil er so nah an Perfektion sein kann wie nur möglich. Liegt natürlich einerseits am Bild, andererseits auch daran, dass sonst nichts darauf zu finden ist. So soll es sein.

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Ganz aktuell habe ich wieder ein Dokument darauf, da muss ich also meine Gedanken bald zu abschließen, damit ich es wieder wegwerfen kann.

Samstägliche Grüße
Josefina

{Reisefreitag} Marseille | I hate to go and leave this pretty sight

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Am letzten Tag (diesem Tag hier) fühlte ich Krankheit in mir aufsteigen, leider. Und so wandelten wir planlos durch die Stadt und es war wunderschön. So Richtung Baille, weil ich es da hübsch finde und ich glaube, Dario auch.

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Außerdem gibt es da das Café Coogee, welches angeblich (laut Internetbewertungen und Dario) sehr guten Kaffee anbietet, für den ich aber nicht sprechen kann. Aber Tee und Kakao haben mich bei allen Besuchen überzeugt und die Muffins auch. Das war sehr sehr lecker. Immer wieder gerne.

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Dann wandelten wir weiter durch die Sonne und ich habe mir schon wieder drei Wohnungen ausgesucht, die ich kaufen würde. Also welche mit Verkaufsschildern dran, sonst würde ich die ja eh alle nehmen.

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Dan gingen wir noch einkaufen für die Rückfahrt und dann musste ich mich etwas ausruhen, weil mein Hals so wehtat und ich Fieber in mir spürte.

Dann ging’s aber doch noch mal an den Hafen, denn man kann nicht gehen ohne das Meer noch mal gesehen zu haben. Es geht nicht. Es war schön.

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Und dann waren die Taschen gepackt, die Tränen floßen und es ging zum Bahnhof. Und dann in den Zug. Und dann nach Hause.

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Wenn die Sonne aufgeht, ist diese Stadt auch so schön.

Die Zugfahrt zurück war leider die Hölle, weil ich immer kränker wurde und ich mich a) schlecht fühlte und ich mich b) schlecht fühlte, weil ich den Eindruck hatte alle anderen anzustecken, weil ich da so vor mich hinröchelte. Aber ich habe das Nato-Alphabet gelernt.

Danach war ich erstmal noch ’ne Woche so richtig krank. Das war nicht so schön. Der Urlaub war aber schön gewesen.

Josefina

{ein Monat} März

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Auf den Fotos sieht der Monat so düster aus, aber wenn ich mich recht erinnere, hat doch auch manchmal die Sonne geschienen. Aber gar nicht mal so oft, das muss noch besser werden!

Seriel (oder serial?) lief’s dafür außerordentlich erfolgreich, da ich beschlossen habe Lost endlich mal zu beenden – wobei beenden hier ein starkes Wort ist, welches vermuten lässt, dass ich schon sehr fortgeschritten damit wäre. Ich hatte bisher die Hälfte der ersten Staffel gesehen und habe es im März fast geschafft die zweite zu beenden. Hurra! Fortschritt! Auch Brooklyn Nine-Nine wurde weitergeguckt und ist bald immerhin in der aktuellen Staffel angekommen. Grey’s bin ich eh immer total auf dem Stand. Das war’s hier dann auch.
Dann hat mich meine Schwester dazu animiert GNTM zu gucken, ich weiß noch nicht, wie ich mich dabei fühle. Bei Let’s dance fühle ich mich aber großartig. Das ist gelogen, ich gucke es trotzdem und stricke dabei Socken, die ich im Februar hätte fertig gestrickt haben wollen. So isset.

Weil ich auch ein kultureller Mensch bin, war ich dafür auch zwei mal im Theater: Dancer in the Dark habe ich gesehen und Das Ende von Eddy und beides war sehr gut und sehr anstrengend auf eine gute Weise.

Ansonsten weiß ich inzwischen, wo der Sommerurlaub hinführt: nach Norwegen. Das wird großartig!

Josefina

{Reisefreitag} Marseille | Beachin‘

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Eines der besten Dinge, die man in Marseille machen kann – und in Marseille kann man sehr viele tolle Sachen machen -, ist ein Besuch der Inseln. Die Inseln, meine Kinder, die Inseln. Ein Träumchen aus Kalkstein.

Man steigt in die Fähre und fährt erstmal am Château d’If vorbei. Ich komme mit meiner Lektüre des Grafen von Monte Christo übrigens nicht recht voran. Jedenfalls fährt man daran vorbei, betrachtet es kurz, ignoriert es aber ansonsten. Man steigt nicht aus. Falls man ausversehen doch aussteigt, wäre es aber auch nicht so schlimm.

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Beim nächsten Stopp steigt man aus. Und die Wunder nehmen ihren Lauf. Wasser, Steine, Pflanzen, Sonne und Nutellabaguette – my kind of party.

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Städte: Menschenversion (oben) und Ameisenversion (unten).

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Dann bin ich schwimmen gegangen und bin in dieser Buch rumgepaddelt und es war ein Vergnügen, die Party würde noch besser. So viel Glück. Und die Aussicht auf Pizza am Abend. Weil langsam verabschiedete sich die Sonne auch schon und so fuhren wir zurück.

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Und gingen Pizza essen.
The End.
Josefina

{Reisefreitag} Marseille | Avignon

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Wir haben noch einen Ausflug gemacht, sogar ein bisschen weiter weg! Mit Umsteigen!
Das Schönste war aber natürlich wieder Marseille, diesmal erneut in Form des Bahnhofes. Ich kann den und seine Treppe leiden.

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Sind dann aber doch losgefahren und mit dem Zug nach Avignon gecruist. Da war es schön und warm und ich habe ein Armband auf der Straße gefunden. Glorious times. Jetzt noch mal der Reihe nach. Das ist allerdings etwas schwierig, weil ich mich gerade nicht an die richtige Reihe erinnern kann. Also man fährt Zug, muss umsteigen, verzweifelt in diesem Moment kurz, weil Bahnhöfe (ich glaube, es war der TGV-Bahnhof von Aix) irgendwie verwirrend sind und Franzosen ja eh erst im allerletzten Moment Gleise bekannt geben, dann fährt man weiter Zug und kommt in Avignon an. Meiner Meinung nach haben wir dann Crêpe gegessen und waren glücklich und sind dann in die Stadtmauern von Avignon gelaufen. Also wir sind nicht in die Mauer gelaufen, sondern haben das Innere der Stadtmauern erreicht und sind da rumflaniert und wie es nicht anders sein kann, sind auch wir am Papstpalast geendet.

Den haben wir dann etwas von Außen angesehen und die Sonne genossen, denn die schien ja in diesen Tagen auch in Südfrankreich nicht durchgehend, was mich bitterlich enttäuschte. Der Papstpalast enttäuschte mich nicht, würde ich jetzt aber auch nicht kaufen. Wir haben nicht den Eintritt bezahlt, sind aber ein bisschen da rumgelaufen, wo man auch für nichts laufen darf, da wo es für das dreckige Fußvolk erlaubt ist.

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Da ist es auch schön, weil es ein  Park ist und man auf die Stadt hinunter blicken kann. Wir wissen alle, wie sehr ich das liebe: sehr.

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Man kann auch die Rhone fließen sehen. Bitte merkt auch, dass der Fluss auf Französisch maskulin ist, danke.

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Man kann des Weiteren Reisebusse sehen, denn  Avignon und der Papstpalast werden auch von anderen Touristen angesteuert, da braucht man gar nicht so zu tun als wäre man individuell. Alle sind hier.

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Und alle wollen auf diese Brücke. Das ist die Pont d’Avignon bzw. die Reste davon. Allerdings zahlt man fünf Euro dafür, damit man dann auf Brückenresten rumsteht, die man auch so sehen kann. Das haben wir nicht eingesehen, da sind wir radikal.

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Dann sind wir weiter durch die Stadt gelaufen, voller Freude haben wir uns den kleinen und großen Wundern hingegeben.

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Eigentlich waren wir einfach planlos und fanden alles ganz hübsch. Ich kann mich nicht mehr erinnern, ob wir was gegessen haben? Doch! Wir waren in einem sehr kalten Supermarkt und haben da Sandwiches und Gebäck gekauft und uns bei einer Kirche in den Park gesetzt und gegessen! Das war feierlich!

Dann ging’s zurück, wieder mit dem gruseligen Umsteigen.

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Ich habe das Gefühl, ich sollte mehr über Avignon berichten, aber ich weiß nichts. Es hat mir gut gefallen. Ich kann keine Restauranttipps geben, ich kann gar keine Tipps geben, außer Spartipps: Für nichts Eintritt bezahlen hilft. Die Stadt ist sehr schön, man kann da einfach so rumlaufen.

Grüßerchen
Josefina

{Reisefreitag} Marseille | L’Arôme

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Das war schon wieder ein Tag, an dem wir sehr sehr spät (gegen eins!) das Haus verlassen haben – wir haben sehr viel geschlafen und gechillt in dem Urlaub – und planlos durch die Gegend gelaufen sind. Wir haben zum Beispiel das Theater, die Oper und das Lyceum angesehen und dann das Meer. Kaffee und Tee haben wir auch getrunken.

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Außerdem haben wir Touristengruppen beobachtet und uns dabei cooler gefühlt, auch wenn es natürlich gegen uns spricht, dass wir das auf Kosten anderer tun. Wir fühlen uns auch so cool.

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Da war das Wetter eigentlich noch in Ordnung.

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Dann hat’s plötzlich angefangen zu regnen und weil wir schon vor einer Kirche standen, sind wir reingegangen. Wir waren da schon mal drin. Das ist ja die Kathedrale.

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Ich glaube, dann sind wir noch mal nach Hause gegangen und abends dann essen. Am reservierten Tisch. Im L’Arôme.

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Ich habe aber von den 2×3 Gängen nur drei fotografiert. Aber sonst habe ich nie was fotografiert.

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Darios Hauptgericht. Meins war auch sehr gut gewesen, aber ohne Fisch, dafür mit Fleisch. Das ist übrigens kein guter Ort für Vegetarier oder Veganer, ich bin nicht mal sicher, ob die was für die haben – gibt ja immer nur drei, vier Gerichte pro Gang zur Auswahl.

Nachtisch gab’s auch. Auch übelgut. Ich freue mich jetzt schon wieder auf das Essen dort. Nicht mehr lange!

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Das war ein erfolgreicher Tag!
Josefina

 

{12 von 12} März

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Heute morgen habe ich gefrühstückt, es ist sehr verrückt. Dazu habe ich Tee getrunken.

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Dann habe ich mich auf den Weg zum Stall gemacht (mit dem Fahrrad!) und meinen dienstäglichen Dienst verrichtet.

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Bin dann auch noch mit dem Pony durch den Wald gerannt (Spitzengeschwindigkeit über 38 km/h).

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Wieder Zuhause habe ich weiter Tee getrunken.

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Und gearbeitet. Also für mich. Freude.

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Dann gab’s einen Snack. Das Essen dauert in der Herstellung viel länger als beim Essen, ist aber lecker.

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Beim Essen habe ich eine Bärendoku angefangen und dann bei mehr Tee und Kerzenlicht weitergeguckt und dabei etwas gestrickt. Konnte das aber nicht vollends genießen.

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Habe mich also weiter mit Literatur beschäftigt.

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Selbst als dann Fußball lief war ich damit noch nicht fertig.

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Essen gab’s dann aber mit einer Folge Coupling. War lecker gewesen.

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Jetzt habe ich mir noch eine Tasse Tee gekocht und packe meine Tasche für morgen. Anziehsachen lege ich auch raus!

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Und dann geht’s in die Badewanne und ins Bett!

Gute Nacht, ihr 12von12ler.
Josefina

{Reisefreitag} Marseille | Aix-en-Provences

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An dem Tag haben wir mal was Verrücktes gemacht, man glaubt es kaum: Wir sind aus der Stadt rausgefahren. Normalerweise verlassen wir das Stadtgebiet nicht, wenn wir nach Marseille fahren.

Aber jetzt fuhren wir nach Aix-en-Provence, das dauert irgendwie so eine Stunde. Man darf übrigens nicht den Fehler machen und zum TGV-Bahnhof Aix-en-Provence fahren, der liegt 16 km von der Stadt weg, nützt einem also für einen Städtetrips nicht. Das ist eine Servicemitteilung, wir haben das natürlich nicht falsch gemacht, wir sind ja klug.

Wenn man Marseille verlassen möchte, kehrt man zum Bahnhof zurück, über die große Treppe. Ich mag den Bahnhof, ich mag die Aussicht, aber es war regnerisch.

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Ich mag auch Gleise.

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Dann fuhren wir los. In Aix-en-Provence (ernsthaft, wie lang kann ein Name sein?!) kehrten wir erst mal in einer gemütlichen Bäckerei ein, nachdem wir es geschafft hatten, in die Innenstadt zu laufen. Die Bäckerei war gemütlich, hatte Heißgetränke und Gebäck. Und draußen war das Wetter so semi.

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Ehrlicher Weise hatten wir uns vorher sehr wenig über die Stadt informiert und dann ein bisschen in wikipedia gelesen. Da steht, dass der Place d’Albertas mit Brunnen total hübsch sei, also gingen wir dahin und guckten ihn an. Ja, is‘ nett.

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Und so liefen wir dann weiter planlos in der Gegend. Die Stadt ist merkwürdig. Sie ist relativ leer, aber man weiß, dass sie im Sommer von Touristen überlaufen ist, die alles pittoresk finden. Bei grauem Wetter ist es einfach etwas langweilig, um das hier mal klar zu sagen. Aber auch echt in Ordnung.

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Cours Mirabeau

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Brunnen der vier Delfine

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Die Kathedrale haben wir auch noch angesehen.

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Und irgendwie waren wir aber sehr müde und unmotivert, tranken noch was, konnten uns nicht entscheiden, ob und was wir essen sollten und machten uns dann auch nach einigen Stunden wieder auf den Heimweg.

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Ankommen in Marseille war dafür wunderbar. Oh wie glücklich einen das macht.

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Dort waren wir dann sehr gut türkisch essen, kauften noch Baguette, reservierten einen Tisch und gingen nach Hause. Dort lief Fußball (also, wir haben das angemacht, das lief nicht einfach spontan) und die deutsche Nationalmannschaft verlor gegen Frankreich. So isses.

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Gute Nacht,
Josefina