{Reisefreitag} New York | Das war’s.

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Abreisetag, Baby, Abreisetag! Unser Flug war aber ein später Flug, also hatten wir noch Zeit am Vormittag und wir durften auch länger in der Wohnung bleiben. Also haben wir alles fertig gepackt und aufgeräumt, haben die Koffer stehen gelassen und sind erst mal noch mal in den Prospect Park gegangen und haben einen letzten Bagel gegessen. Lecker, lecker.

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Dann hatten wir immer noch Zeit für einen kleinen Parkspaziergang, der durch Schildkröten aufgewertet wurde.

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Dann marschierten wir durch Brooklyn zurück, so ein Haus würde ich ja immer noch nehmen, da bin ich ganz frei.

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Und dann ging der stressigere Teil los: erstmal musste ich meinen Koffer zur Subway ziehen, das waren ja so ca. 15 Minuten. Und – aber das dürft ihr jetzt nicht Dario sagen, dass ich das gesagt habe – in echt ist mein Koffer kaputt, deswegen war es wirklich mehr ein Zerren und Ziehen, aber ich bin sehr stark, ich habe das geschafft. Dann sind wir zu irgendeiner Station gefahren und haben da gewartet.

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Dann kam ein Bus, der war so voll, dass wir nicht mehr reingepasst haben, in den nächsten aber schon. Der für dann und wir hatten mal wieder nicht so ganz ’ne Ahnung, wo genau wir aussteigen mussten, haben das aber geschafft. Wir haben es dann auch geschafft diesen Airporttrainshuttle zum richtigen Terminal zu nehmen. Und dann saßen wir da so am JFK rum, unsere Billoairline hatte noch kein Check-In geöffnet – wir waren auch sehr früh, aber es war wirklich langweilig, weil es da nichts gab. NICHTS. Ich glaube, es gab ein Dunkin Donuts und es gibt wenig, was ich so sehr hasse wie Donuts. Außer vielleicht Gurken, aber das ist eine andere Geschichte. Jedenfalls war der Flughafen sehr frustrierend. Trotz Kartenhaus.

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Irgendwann durften wir aber einchecken und waren dann immerhin die Koffer los und ließen uns dann auch gleich Sicherheitschecken, damit wir mal an was zu Essen kommen konnten. Haben uns für einen Burger entschieden, wir wissen ja, was sich gehört. Britney Spears approves!

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Dann hatten wir immer noch Zeit und als wir fast keine Zeit mehr hatten, kam die L-Schwester auf die total gute Idee, dass sie jetzt noch eine Zigarette bräuchte, aber einmal durch den Sicherheitscheck, gibt es da keine Möglichkeit mehr dafür. Wir sind also noch einmal komplett wieder raus, um dann die ganze Prozedur noch ein mal zu durchlaufen. Man könnt sich ja sonst nichts.

Dann sind wir eingestiegen und weggeflogen.

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Bei Eurowings bekommt man auf Langstreckenflügen, die nachts abgewickelt werden, keine Decke, wenn man einen günstigen Tarif hat. Ich finde das nicht so gut. Aber wir haben es trotzdem geschafft und waren dann wieder in Düsseldorf. Da waren eine Mama und ein Dario. Das war prima. Dann bin ich zu meinem Opa gefahren und dann nach Paris. Man gönnt sich ja sonst nichts.

New York war auch sehr prima gewesen. L-Schwester, sollen wir noch einmal?
Finaler Burgercount:  J – 6, L – 8. Klingt nur ein bisschen einseitig, war aber immer gut.

Josefina

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{Reisefreitag} New York | Brooklyn Museum

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New York neigt sich dem Ende zu! Aber ein bisschen was gibt’s noch. An diesem Tag über den nun berichtet werden soll, haben wir um halb zwölf das Haus verlassen. Ich hatte noch Frühstück, weil ich mein Essen vom McDonald’s-Ausflug am Vorabend nicht aufgegessen haben und nichts ist besser als kalte Chicken McNuggets und abgestandene Cola. Die arme L-Schwester kam nicht in den Genuss eines solchen Luxus und musste sich Frühstück kaufen. Traurig, traurig.

Jedenfalls hatten wir um 12:45 einen Termin! Im Brooklyn Museum. Da sind wir dann hingefahren. Ich hatte mein neues Kleid an und es war regnerisch.

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Da sind wir dann rumgelungert und haben uns den Weg zur „David Bowie“-Ausstellung sagen lassen. Dabei konnte man noch anderen Kram sehen, dafür musste man offensichtlich nicht extra bezahlen. Für David Bowie schon.

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In der Ausstellung zu David Bowie hat man eine bestimmte Eintrittszeit und man darf sein Handy nicht benutzen und auch keine Fotos machen. Man bekommt Kopfhörer und hört darüber Musik von David Bowie oder jemand erzählt was. Dabei guckt man Sachen von und über David Bowie an. Es ist zudem sehr voll, obwohl das ja schon reguliert ist. Es ist auch etwas mystisch, weil durch die Kopfhörer alle schweigend durch die Gegend laufen, wenn man die dann abnimmt, wirkt es sehr skurril. Jedenfalls wird man chronologisch durch David Bowies Leben und sein Werk geführt, inklusive vieler Hintergrundinformationen zu Kostümen und all sowas. Mir ist David Bowie am Ende doch immer zu pathetisch, aber die Ausstellung war trotzdem interessant, zumindest für mich. Zwei Stunden waren wir da. Ich habe sogar eine Platte gekauft, so ein Mensch bin ich.

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Mein echtes Highlight kam dann aber noch. Viel mehr als ein Fan von David Bowie bin ich ein Fan von Paul Auster. Und als solcher musste ich, wenn ich denn schon mal in diesem Museum war, Moonlight genau ansehen. Ich habe es sehr genau angesehen.

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Ich hätte tendenziell auch noch mehr in dem Museum angesehen, aber irgendwie war die Stimmung der L-Schwester dann schon Richtung angestrengt und so gingen wir. Zu Tom’s. Das ist das gleiche wie das wo wir am Vortrag am Strand auch essen waren, das ist uns aber erst dadrinne aufgefallen. Das war außerdem der einzige Ort, an dem man nicht mit Karte zahlen konnte, aber weil die wissen wie dumm das in diesem Land ist, hatten die einen ATM im Laden. Löblich. Gab dann Burger. Weil halt.

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Dann liefen wir durch das regnerische Brooklyn und wollten in einen Park, schafften es dann aber eine Weile nicht in den Park hinein, dann aber doch! Hurra! Da haben wir dann eine unglaublich sinnige Selfie-Session abgehalten (wir sind sehr süß), kauften dann jeweils eine große Packung Eis und gingen nach Hause. Da mussten wir nämlich weiter New Girl gucken (Staffel Eins beendet!) und Koffer packen. Irgendwann muss man ja auch mal nach Hause, munkelt man. Warum auch immer.

Burgercount: J – 5, L – 7.
Josefina

{Reisefreitag} New York | Coney Island

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Der nächste Tag fing sehr langsam an, der letzte Tag hatte ja auch verhältnismäßig spät geendet, da muss man auch mal ruhen. Wir haben also zunächst mal Postkarten geschrieben, sehr fleißig. Dann wollten wir oberfleißig sein und wollten die auch gleich abschicken. Wir liefen also durch unsere Hood zu einer Post – ich habe ein großes Herz für amerikanische Postämter – und stellten uns in eine Schlange an und betrachteten die Poster auf denen Mörder gesucht wurden, weil irgendjemand um die Ecke erschossen wurde. So ist das nun mal. Dann waren wir dran und wurden darüber informiert, dass man in dieser Post überhaupt keine internationalen Briefmarken kaufen könne. Mir war nicht bewusst gewesen, dass man dazu nicht zu jeder Post gehen kann, is‘ aber offensichtlich so.

Die Karten wurden schlussendlich also erst aus Deutschland abgeschickt, aber hier ist der Beweis, dass wir es versucht hatten. In echt. Außerdem war in der Post ein süßes Baby, das ist doch auch was. Weiß aber nicht, was.

Dann sind wir in die U-Bahn gestiegen und nach Coney Island gefahren. Das war keine Protestaktion, das war geplant. Da waren wir dann. Es war windig und ein bisschen kalt. Wir haben uns erstmal etwas umgesehen und ich freue mich bis heute über die USA-mäßigkeit des Ortes. Reizend. Und außerdem ist da das Meer, damit macht man ja nie was falsch. NIE.

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Wir haben eine Weile versucht am Strand zu liegen, ich etwas erfolgreicher als die L-Schwester, die Outfitprobleme hatte, aber es war dann doch zu windig, der Sand fegte einem ins Gesicht, so dass wir dann gingen und Frühstückten oder Mittagessten. Sowas in der Art halt, Essen. Ich hatte Pancakes mit Schoko und die Schwester einen Wrap. Den ich halb gegessen habe. Kann man nichts machen. War aber gut.

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Dann liefen wir die Promenade entlang und guckten Achterbahnen und Fahrgeschäften beim Fahren zu, fuhren aber nicht selbst. Wir liefen so Richtung Brighton Beach, das taten wir. Es war wirklich windig.

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So ist das da. Da ist Meer und Strand und Fahrgeschäfte und Schilder und Menschen, es ist irgendwie ein ganz vergnüglicher Ort und dann hat man auch genug und geht wieder. Wir gingen also zu einer anderen U-Bahn-Haltestelle, erfreuten uns an den (russischen) Hochhäusern und fuhren wieder nach Hause.

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Die U-Bahn war ganz leer und dann haben wir uns wieder ins Bett gelegt. Denn im Urlaub muss man sich auch erholen. Abends haben wir einen kleinen Ausflug zu McDonald’s gemacht und uns Essen mit ins Bett genommen und da dann weitergelebt. McDonald’s ist zum Glück lokale Küche, man muss sich nicht mal schämen. Es ist fantastisch. Ich glaube, die L-Schwester hatte schon wieder einen Burger und ich nicht? Kann das sein?

Burgercount: J – 4, L – 6.
Josefina

{ein Monat} Oktober – da war ja was

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Is‘ nicht so als wäre der November schon fast wieder vorbei, aber was muss, das muss, da muss man durch. Der Oktober war einfach zu prachtvoll.

Der Oktober fing mit einer dienstlichen Reise in den hohen Norden an, der aber durch die Fluggesellschaft etwas boykottiert wurde. Also bin ich statt Hamburg – Stockholm halt Hamburg – Zürich – Stockholm geflogen, um dafür zwar viel zu früh am Flughafen, aber dann auch viel zu spät in Stockholm gewesen zu sein. Dafür hat der nette Busfahrer mich kostenlos nach Uppsala fahren lassen und dann war ich da und habe mal wieder Unifenster von innen gesehen. Und weil die Welt mich liebt hatte ich auch am Abflugstag keine Zeit die Stadt anzusehen, nein, mein Flug ist ja ausgefallen. Also bin ich statt Stockholm – Hamburg halt Stockholm – Frankfurt – Hamburg geflogen, weil warum auch nicht? Immerhin habe ich 900g Schweizer Schokolade (sehr günstig, nur 25 Euro) bekommen, war alles ganz toll.

 

Dann hatte ich dafür Urlaub und konnte den Wald und den Himmel in Vierhöfen ansehen und es ist ja schon ganz hübsch dort.

 

Eigentlich hatte ich aber Urlaub, um in den Süden zu fliehen. Marseille, Marseille, Marseille. Da war ich dann. Mit Dario. Und der Sonne. Und dem Regen. Und dem Wind. Und dem Meer. Und den Baguettes und Pizzas und Croissants und Franzosen. Ein Träumchen, wie immer.

 

Dann war ich  krank und wieder in Lüneburg, aber auch wenn Lüneburg nicht Marseille ist, ist Lüneburg echt in Ordnung.

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Das war der Monat. In Bildern.

Geguckt habe ich anfangs Elementary, aber damit habe ich dann pausiert, verdammt!, weil mir ausversehen Grey’s Anatomy Staffel 2 bis 4 dazwischen gekommen ist, kann man nichts machen. Das aktuelle davon habe ich auch geguckt, das ist manchmal verwirrend, aber ich bin klug genug das aufzudröseln. Big Bang Theory habe ich auch aktuell geguckt. Mit Dario Friends weiter und Daredevil Staffel 2 fertig, dann konnten wir Luke Cage anfangen, sind aber noch nicht sehr weit gekommen. Und Voyager haben wir auch anfangen weiterzugucken und dann nicht weiter gemacht! Los! So viele Verpflichtungen! So viele Termine!

Seit Oktober kann ich außerdem das Nato-Alphabet, also falls ihr mal was buchstabiert haben müsst, sagt Bescheid.

Oktober fand ich irgendwie gut.
Josefina

{Reisefreitag} New York | Day with a view (Part II)

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Kommt, wir tun so als wäre noch Freitag (das ist sehr wichtig für mich) und erledigen mal langsam alle anstehenden Sachen. Hier also nun ein weiterer Teil New York, ein weiterer Teil Aussicht. Weil wir am Vormittag ja schon New York vom Wasser gesehen hatten, ging es jetzt hoch hinaus. Wir hatten nämlich einen Aufstieg zu Top of The Rock gebucht, also zur Aussichtsplattform des Rockefeller Centers. Wir hatten das ein paar Tage vorher im Internet (uiuiui!) gebucht und uns für eine Zeit entschieden bei der wir im Hellen hoch und im Dunkel runtergehen würden. Das taten wir dann auch!

Ich fand, im Vergleich zum Empire State Building ist man verhältnismäßig schnell oben, weil wir nicht so viel anstehen mussten, aber wir hatten eben auch schon die Tickets und all sowas. Das mag helfen. Die Aufzüge waren sehr spacig und dann waren wir oben und sind nach ganz oben gegangen und haben erstmal auf den Central Park geblickt. Was man halt so tut.

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Dann sind wir aber doch zur anderen Seite gegangen und haben auf die Stadt geblickt. Und uns erstmal einen Überblick verschafft.

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Und weil wir dann eine gute Stelle hatten (es war sehr voll), sind wir einfach stundenlang stehen geblieben. Und ich habe hundert mal das gleiche fotografiert, aber jedes Bild ist natürlich einzigartig und anders. Die Sonne geht ja unter! Freut euch!

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Es war sehr schön gewesen, sehr kalt und am Ende auch nicht mehr voll. Aber man kann eben auch mal viele Stunden auf einem Dach stehen, dann gehen die anderen auch irgendwann. Dann haben wir, hippe Partypeoplzz wie wir sind, noch eben den Times Square bei Nacht angesehen (weil der auf dem Weg lag) und festgestellt, dass der dann noch unschöner ist als tagsüber.

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Sind dann also nach Hause gefahren und wieder warm geworden. Ach, das war fein.
Josefina

{12 von 12} November

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Aufstehen | Arbeiten (inkl. unterrichten) | Apfelfrühstück
Mittagspause (inkl. Mensaessen) | Tee
Flughafengang | Warten am Flughafen | Mansikurs | Heimweg
Metronom | Sport
Essen (inkl. Serie)

Dann war ich so müde, dass ich auf dem Sofa eingeschlafen bin und mich nur noch knapp ins Bett schleppen konnte. Das passiert, wenn man von 8-18 Uhr arbeitet, das bin ich nicht gewöhnt. Andere vielleicht schon?

Josefina

 

{Reisefreitag} New York | Day with a view (Part I)

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New York, New York. Nachdem wir viele Tage in Straßenschluchten verbrachten, entschieden wir uns an diesem Tag für verschiedene Städteansichten. Wir entschieden uns auch dafür lange im Bett zu liegen und erst um elf Uhr rauszugehen.

Und dann fingen wir auch erstmal mit einer gewöhnlichen Ansicht an: Unserer liebsten Bäckerei. Wir sind aber nicht reingegangen, wir hatten Frühstückspläne.

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Da musste man mit der U-Bahn hinfahren! Aber wegen der komischen Zwischenuhrzeit (nach dem Morgenverkehr, vor der Mittagspause) war diese sehr leer.

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Wir sind zu Junior’s gegangen, weil wir Käsekuchen essen wollten. Da konnten wir uns erst eine Weile nicht entscheiden, weil wir alles haben wollten. Ich habe Käsekuchen mit Mousse au Chocolat. Das war lecker, aber nach drei Bissen hatte ich einen Zuckerschock. Die L-Schwester auch.

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War aber auch eventuell nicht so klug von mir Egg Cream dazuzubestellen, das ist auch anstrengend für den Magen und weniger ekelig als man denkt, aber richtig lecker ist es auch nicht. Kann man mal trinken, muss man dann aber nicht noch mal machen. So viel New Yorker steckt dann nicht in mir.

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Jedenfalls war der Kuchen so süß, dass wir das mit etwas Herzhaften kompensieren mussten, aber das war dann so viel Herzhaft, dass wir auch davon einer Nahtoderfahrung sehr nahe kamen.

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Den Kuchen haben wir uns dann einpacken lassen. Der Kuchen war aber mega. Dann sind wir jedenfalls endlich zur Aussicht Nummer Eins gefahren: Wir sind mit der Staten Island Ferry nach Staten Island gefahren, dabei kann man auf Manhattan blicken. Das haben wir getan. Oder ich habe es getan, während die L-Schwester Boote gar nicht mal so gerne mag.

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Man kommt dabei auch an der Freiheitsstatue vorbei und kann diese ansehen. Wir hatten uns (oder ich hatte für uns?) entschieden, dass ein Besuch davon nicht erstrebenswert bzw. zu teuer und zu voll wäre. Deswegen fuhren wir tatsächlich nur vorbei.

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Und dann steht die da so und chillt rum.

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Obwohl ich meinen Arm nicht so lange hochhalten könnte. Aber ich bin auch ein Mensch.

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Allein auf weiter Flur, die gute Frau.

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Ich fahre ja zudem gerne Fähre.

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Eigentlich ist die gute Frau gar nicht so alleine, das ist ganz schöner Betrieb um sie rum und unter ihr drunter.

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Und Manhatten sieht man ja auch, das darf man nicht vergessen!

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All die ach so hohen Häuser.

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Dann ist man da und guckt ein bisschen die Aussicht an. Dafür kann man auch die Ankunftshalle verlassen. Mehr haben wir da aber nicht gemacht, Staten Island bleibt uns ein Mysterium.

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In der Ankunfts- und Abfahrhalle gibt es dafür Fische, die haben wir auch noch angeguckt. Aquarien mag ich ja auch.

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Dann fährt man die gleiche Strecke wieder zurück und, oh Wunder!, dabei kann man auch Manhattan sehen.

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Und Boote.

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Und Wasser.

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Und immer noch mal hohe Häuser, von denen kann man ja, wenn man schon mal da ist, nie genug bekommen, dafür sind die ja da. Glaube ich.

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Segeln würde ich da vielleicht auch mal.

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Ach, da ist die Frau ja schon wieder! Hallo!

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Und man nähert sich wieder den Häusern.

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Und dann ist man da. Also wo man angefangen  hat, eine Reise, die einen örtlich nicht weitergebracht hat, aber eine natürlich persönlich auf ein ganz neues Level gehoben hat.

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Wie ein zartes Pflänzchen wächst der Mensch dann heran.

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Danach mussten wir die Aussicht erstmal verdauen und legten uns in den Central Park. Da liegt man sehr gut, es war sehr warm.

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Dann liegen wir ein Stück und gingen wieder bei Five Guys Burger essen, weil lecker. Das ist ein gutes Argument für Essen.

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Was wir danach gemacht haben, erzähle ich beim nächsten Mal,
hier sind schon so viele Bilder.

Burgercount: J – 4, L – 5.
Josefina

Bildungsroman

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Ich rede mal wieder über Bücher, dachte ich mir, ohne über den Inhalt zu reden. Das ist ja gesund und heilsam. Im April habe ich nämlich das letzte Mal über die Bücher, die ich zu lesen plane, geschrieben. Und jetzt sage ich euch, was daraus geworden ist, die Spannung ist ja kaum zum aushalten, alle rasten aus, niemand hält es auf den Sitzen, der Applaus geht los bevor was passiert ist, das Publikum… und so weiter. Ihr kennt diese Situationen ja.

Es trug sich jedenfalls so zu, dass ich Boyles Wassermusik ziemlich kurz nach dem vorherigen Eintrag ausgelesen hatte, das Buch hat mir sehr gut gefallen, hätte ich doch früher schon über die ersten zehn Seiten hinausgelesen! Das war ein Lesespaß!
Danach habe ich, immer noch ziemlich schnell und voller Lesebegeisterung, den Werther gelesen, den ich solide fand – super Urteil, was? Ich fand ihn leider nicht pathetisch genug, da war ich etwas enttäuscht, aber das lag wohl an der falschen Erwartungshaltung. Nach diesen zwei Büchern ging es dann stetig abwärts. Ich habe mich durch Das neue Leben gekämpft, da aber schon in der Mitte drei Kurzgeschichten von Nabokov gelesen, weil ich mit dem Buch nicht klarkomme. Ich verstehe das Buch immer noch nicht, das letzte Drittel war aber immerhin etwas flüssiger lesbar. Der Meister und Margarita habe ich dann auch noch geschafft, war aber auch eher wieder eine zähe Angelegenheit. Zwei Bücher hintereinander mit fantastischen Elementen, das kann ja auch nicht gut gehen, da bin ich zu sehr Realist für, ich genieße das nicht besonders. Es war deswegen vielleicht auch einfach unklug danach Esti zu lesen bzw. lesen zu wollen. Ich habe 200 Seiten geschafft und war dann so sauer auf das Buch, so sauer war ich schon lange auf kein Buch mehr – dabei hatte es mir nicht mal schlecht gefallen, aber es war irgendwann nervig. So nervig sogar, dass ich mir als der Zug mal ausfiel und ich zwei Stunden in Harburg stand und ich nur das Buch bei mir hatte, spontan ein anders Buch kaufen musste. Das habe ich dann direkt durchgelesen: Seethaler – Jetzt wirds ernst.  Endlich mal wieder einfach eine durcherzählte Coming-of-Age-Geschichte ohne Fragmente, ohne Teufel, ohne Engel. Geht doch. Das finnische Buch, Die Lachsfischerin, habe ich danach zwar auch angefangen, bin aber auch nie richtig weit gekommen, der Schreibstil ist anstrengend (oder auch: schlecht), muss ich noch mal gucken. Darum habe ich da wieder auch erst mal ein anderes Buch gelesen, das ich auch neugekauft hatte: Lohse – Ein fauler Gott, das ich sehr gut fand bis das Ende kam.

Ich habe mich dann aber entschieden mit anderen neuen Büchern und den zwei alten Büchern einen neuen Stapel zu machen, muss ja auch mal sein. Durch alle Zeiten lese ich gerade und ich find’s schon wieder schlecht geschrieben. Der Graf von Monte Christo habe ich auch angefangen und das gefällt mir bisher sehr gut, ist mir aber gerade zu schwer zum rumtragen. Die letzten drei habe ich noch nicht angerührt, Kyrö wurde mir geliehen, ich weiß gar nicht, ob mich das so interessiert, aber jetzt werde ich es wohl bald mal lesen müssen. Oh weh, oh Jammer.

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Abgesehen vom selberlesen hat Dario noch Bölls Haus ohne Hüter vorgelesen und das ist ein fantastisches Buch.

So sieht es hier aus. Aktuell lesen wir Wo warst du, Adam? zusammen. Das ist bisher auch prima.
Josefina

{Reisefreitag} New York | Cola light Ginger Lime

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Tag sieben in New York. Der Tag fing normal an, was bedeutete, dass wir zu „unserer“ Bäckerei liefen, uns ein paar Teilchen und Kaffee bzw. Kakao kauften und uns dann auf eine Bank setzen. Diesmal saßen wir direkt der Subway-Station, damit wir sie nicht verpassen würden. Vor uns war dann ein bisschen Chaos, weil ein Auto Probleme hatte – der Fahrer dahinter stieg dann aus, aber vom reinen Zuschauen wurde leider nicht ersichtlich, ob der Mann helfen wollte, sauer war oder das Problem verursacht hatte. Es war sehr verwirrend. Noch verwirrender wurde es dann als dann ein orthodoxer Jude (wie gesagt, da gab’s viele) im Rollstuhl ankam und sich einmischte. Der sah aus als wäre er mindestens hundert. Er stand dann auf seinem Rollstuhl auf (weil warum denn nicht?), wurde fünfzig Jahre jünger und fuhr das kaputte Auto weg. Ich bin immer noch nicht sicher, was da passiert ist, glaube aber fest, dass er beim Aussteigen noch höchstens zwanzig war. Verwirrend, ich sag’s euch.

Sind dann lieber schnell weggefahren, sicher ist sicher. In Manhattan waren dann die Straßen nicht nur gesperrt (wie ja am Vortrag schon), sondern diesmal tatsächlich für eine Parade genutzt. Das war eine Puerto-Rico-Parade, die da lang zog und es uns erstmal eine Weile unmöglich machte wie geplant die Straße zu überqueren.

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Wir hatten es dann aber nach einigen Umwegen doch geschafft und konnten ins MoMA, das Museum of Modern Art. Da waren wir doch alle erfreut! Ich rate übrigens auch hier wieder zu kommen, wenn das Museum öffnet, am Anfang war’s wirklich noch sehr angenehm, wenn ich auch das Gebäude erst etwas verwirrend fand.

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Ich habe leider vergessen, wer der Künstler dieser Installation war, aber das war ganz cool. Unten waren, so weit ich mich erinnere, Platz für Nachwuchskünstler, dann ging’s buntgemischt durch die Gegend.

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Robert Mappelthorpe – Hermes (1988)

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Diese Stadtkunst fand ich semi (habe wieder nicht aufgeschrieben, wer das war), aber dafür konnte man sich dort in einer Schlange anstellen (ohne dass wir wussten, wofür wir uns da anstellen) und dann eine Weile mit einer VR-Brille durch so eine Stadt laufen, das war wiederum ziemlich cool, aber ich bin auch VR-Fan, kann ich nicht leugnen.

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Erdward Ruscha – The End (1991)

Und sonst hängen da halt viele Pollocks, Wahrhols, Monets, Picassos und so weiter. Zum Beispiel ja auch Van Goghs Sternennacht, aber davor war’s dann schon sehr voll, weil die Uhrzeit schon etwas fortgeschrittener war, als wir da waren. Deswegen, wie gesagt, möglichst früh kommen.

Als wir da waren gab es zu dem noch eine Einzelausstellung von Adrian Piper, die war auch sehr gut, aber danach war der Kopf auch sehr voll. Sorry, meine Kunstbesprechungen sind nicht sehr gut, aber guckt sie euch halt selbst an.

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Als wir rauskamen hat’s geregnet, das fand ich ja schon frech. Und Hunger hatten wir auch schon wieder. Wir waren bei Five Guys, der L-Schwester war das eigentlich zu laut, aber ich wollte nicht mehr im Regen sein.

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Und als wir unsere Burger dann hatten, war auch alles gut, denn die sind wirklich wirklich gut. Außerdem will ich mich an dieser Stelle offiziell darüber beschweren, dass es in den USA viel mehr und viel bessere Cola-Sorten gibt. Zum Beispiel Cola light Ginger Lime und nur so geiler Scheiß. Man kann sich gar nicht entscheiden. Aber hier? Nichts!

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Danach haben wir einen Supermarkt gesucht, aber in der Stadt gibt’s gar nicht so viele, scheint es mir. Wir hatten dann erst einen gefunden, aber der war megavoll und mehr so ein Biomarkt und ich fahre ja nicht in die USA um bio zu kaufen, da müssen wir uns ja alle nichts vormachen.

Durch Zufall haben wir dann noch einen anderen gefunden, der hatte, was wir suchen: ein ordentliches Süßigkeitenregal.  Und hier kommt meine zweite offizielle Beschwerde: Wie kann es angehen, dass wir drei M&M’s-Sorten haben und die dreihunderttausendmillionenhundert? Vor allem die mit Minzschokolade und mit weißer Schokolade möchte ich gerne dauerhaft hier haben. Danke.

Dann sind wir mit Kunst im Herzen, Burger im Bauch und Süßigkeiten in der Tasche nach Hause gefahren und das Abendprogramm bestand aus New Girl. So kann’s gehen.

Anzahl Burger: J – 3, L – 4. So kann ich nicht aufholen!

Josefina